Switzerland

Diaz erklärt seinen EVZ-Abgang: «Ich war bereit, 30 Prozent weniger Lohn zu akzeptieren»

Die BLICK-Meldung im Dezember löste ein Erdbeben im Schweizer Eishockey aus: Raphael Diaz verlässt Ende Saison den EV Zug und heuert für vier Jahre bei Fribourg-Gottéron an. Erst über einen Monat später verkünden die Westschweizer den Transfer als offiziell. Die Zuger Seite meldet Ende des letzten Jahres bloss den Abgang der Identifikationsfigur.

Diaz, Captain beim Leader der National League und der Nationalmannschaft, wollte eigentlich bei seinem Stamm- und Nachwuchsverein bleiben. Weshalb dann der überraschende Abgang?

«Wir hatten beinahe eine gute Lösung. Ich war bereit, 30 Prozent weniger Lohn zu akzeptieren, auch aufgrund der Corona-Situation», beschreibt er in der Talksendung «Mensch, Rohr» auf «MySports One» die gescheiterten Verhandlungen mit Zug am Mittwochabend. «Ich wollte einen Vierjahres-Vertrag, das stimmt», offenbart Diaz. Zug lehnte ab. Der 35-Jährige weiter: «Ich wollte eine faire Lösung, schlug vor: Komm, ich unterschreibe für drei Jahre plus Option. Falls wir in diesen drei Jahren einmal Meister werden, dann wird ein viertes Jahr drangehängt mit Gehaltskürzung.» Die Zuger Antwort? Nein!

Diaz: «Vielleicht lags an meinem Alter. Aber man darf nicht vergessen: Andres Ambühl (der HCD-Star ist aktuell 37, Anm. d. Red.) ist knapp drei Jahre älter als ich. Diese Saison habe ich gegen ihn gespielt. Unglaublich, was der für eine Pace hat. Ich glaube, auch im hohen Alter kann man seine Leistung noch bringen.»

Zug bot seinem Captain nur eine Verlängerung für drei Jahre an, das passte Diaz wiederum nicht. «Ich hatte das Gefühl, als ich von der NHL (im Jahr 2016, Anm. d. Red.) zurück nach Zug kam, war es so, dass ich das eine oder andere auf dem Tisch habe liegen lassen. Das stimmte damals für mich.» Jetzt wollte er nicht klein beigeben. «Logisch, irgendwann kannst du nicht stets sagen: Ja, es ist gut, ja es ist gut.»

So endet diese Saison das Kapitel EV Zug für Raphael Diaz. Fribourg-Gottéron kommt zum Handkuss, wo der Verteidiger mit der Erfahrung aus über 200 NHL-Partien (Montreal, Vancouver, New York Rangers, Calgary) seinen erhofften Vierjahres-Kontrakt erhalten hat. (yap)

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