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Deutschland, Frankreich und Grossbritannien bedauern Ende von Atom-Abkommen mit Iran

(dpa)

Deutschland, Frankreich und Grossbritannien haben die Entscheidung der USA bedauert, die Ausnahmegenehmigungen für iranische Atomanlagen auslaufen zu lassen. Die Aussenministerien der drei Länder veröffentlichten am Samstag eine entsprechende Erklärung. Darin bekräftigten sie auch ihr Interesse am Fortbestand des Wiener Atomabkommens, auf das sich die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrats und Deutschland 2015 nach langen Verhandlungen mit dem Iran geeinigt hatten. US-Präsident Donald Trump hatte dieses nach seinem Wahlsieg gekündigt.

Das Abkommen soll verhindern, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen kommt. Darin wurde auch eine Zusammenarbeit bei der zivilen Nutzung von Atomkraft vereinbart. Drei Ausnahmegenehmigungen ermöglichten es bisher, bei bestimmten Projekten mit Teheran zu kooperieren. Die USA kündigten am Mittwoch jedoch an, die Genehmigungen zu beenden. Betroffen sind nach amerikanischen Angaben der Reaktor Arak und der Forschungsreaktor in Teheran.

In der Erklärung der drei europäischen Aussenministerien, die auch von der EU-Kommission unterstützt wird, heisst es: «Diese Projekte dienen den Nichtverbreitungsinteressen aller und bieten der internationalen Gemeinschaft eine Rückversicherung für den ausschliesslich friedlichen und sicheren Charakter der kerntechnischen Aktivitäten Irans.» Unter anderem sollten China und Grossbritannien am Umbau des Reaktors Arak von Schwer- auf Leichtwasser mitwirken.

Die Ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat sind: die USA, Russland, China, Frankreich und Grossbritannien.

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