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Der SCB verliert in Zug 1:7: Zwei fatale Doppelschläge brechen den SC Bern

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Die Cupfinal-Woche beginnt für das Team von Mario Kogler schlecht. Das 1:7 in Zug ist mit die höchste Saison-Niederlage.

Gleich siebenmal besiegt: SCB-Goalie Tomi Karhunen war mehr als bedient.

Gleich siebenmal besiegt: SCB-Goalie Tomi Karhunen war mehr als bedient.

Foto: Marc Schumacher/freshfocus

Es wäre die Möglichkeit gewesen für den SC Bern, vielleicht noch einmal leise Hoffnung zu schöpfen. Simon Moser kam in der 45. Minute völlig freistehend vor Leonardo Genoni zum Abschluss, der Captain – in Bestform mit Nerven wie Drahtseile ausgestattet – beförderte den Puck aber hoch ins Fangnetz. Es blieb damit beim zwischenzeitlichen 1:5 – für den Tabellen-Elfter ein zu hohes Defizit. Die Verteidiger Nico Gross und Santeri Alatalo rundeten das Skore dann noch ab, und so stellte sich nur noch eine Frage: Kann Bern die höchste Niederlage seit dem 2. Januar und dem 1:7 in Lausanne vermeiden? Die Antwort: nein! Immerhin gab es zuletzt keinen weiteren Gegentreffer.

Die Bossard-Arena schien nicht der geeignete Ort, um die längste SCB-Siegesserie seit Januar 2020 auf vier Einheiten zu verlängern. 1,2 Punkte hatte der Leader bisher pro Partie mehr eingespielt, total deren 52, und die Tatsache, dass Zug sechs Spiele mehr auf dem Konto hatte, fällt da auch nicht entscheidend ins Gewicht. Vor allem vor dem gegnerischen Tor war der EVZ bislang viel stärker: 61 Tore mehr erzielte er gegenüber dem SCB.

Diesmal verspielt Zug keinen Viertore-Vorsprung

Die grösste Chance für die Gegner des EV Zug war zuletzt dessen Nachlassen im Falle einer klaren Führung, und auf diesen Mechanismus durften die Berner auch an diesem Abend spekulieren. Zweimal hintereinander hatten die Zentralschweizer jüngst in der heimischen Bossard-Arena nach Viertore-Vorsprung noch verloren, gegen die ZSC Lions und gegen Biel. Und so schrillten diesmal kurzzeitig die Alarmglocken, als Nick Shore kurz nach Spielhälfte das 4:0 erzielte. Zweieinhalb Minuten später verkürzte zudem SCB-Topskorer Dustin Jeffrey, wobei Leonardo Genoni gütig Beihilfe leistete. Doch damit erschöpfte sich die Duplizität der Ereignisse: Alatalo stellte kurz vor Drittelsende mit einem krachenden Distanzschuss den alten Abstand wieder her, und diesmal brachte der EVZ den Vorsprung über die Distanz.


Die Partie hatte aus Berner Sicht trotz einer couragierten Anfangsphase resultatmässig schon schlecht begonnen: Nach 68 Sekunden wurde dem EVZ der vermeintliche Führungstreffer nach einem Distanzschuss von Santeri Alatalo wegen Goaliebehinderung aberkannt, nach sieben Minuten schlug es dann aber innert 52 Sekunden zweimal hinter Tomi Karhunen ein. Das 1:0 erzielte Dario Simion, wobei der Finne den Überblick verlor und anschliessend erhöhte Sven Senteler nach einem Kabinettstück von Erik Thorell zwischen den Beinen hindurch. Ein ähnliches Szenario gab es im Mitteldrittel. Lino Martschini und Nick Shore trafen zum 3:0 und 4:0, zwischen den beiden Treffern lagen nur 49 Sekunden. Diese beiden Doppelschläge dürfen auf diesem Niveau nicht passieren.

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