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Der Neue hat gut lachen: Einstand von Stefan Schenkel als Raiffeisenbank-Chef ist geglückt

«Dieser Job macht mir sehr grossen Spass», erklärt Stefan Schenkel (50). Er spricht von einem «hoch spannenden Geschäftsgebiet» und einem «sehr grossen Potenzial in den Städten». Schenkel hat vor einem Jahr die Nachfolge von Daniel Lüscher als Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg angetreten. Sie ist mit 100 Angestellten personalmässig die grösste Raiffeisenbank im Aargau (was die Bilanzsumme anbetrifft, liegt Rohrdorferberg-Fislisbach vorn).

Aarau-Lenzburg ist an vielen Fronten erfolgreich: So etwa bei der Anzahl Genossenschafter, die im ersten Halbjahr trotz Corona um weitere 300 auf 21600 stieg. Die Bank ist so gross, dass sie seit 2014 das Delegiertensystem hat: Die Delegierten treffen sich coronabedingt erst am kommenden Donnerstag, um den Geschäftsbericht 2019 zu verabschieden. Die Genossenschafter mussten so lange wie noch nie auf die Auszahlung des Genossenschaftszinses warten. Die Anteilscheine werden mit 2 Prozent verzinst.

Karriere mit KV-Lehre bei «Aufina Brugg» begonnen

Die Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg spielte schon unter Daniel Lüscher national gesehen eine Rolle (Lüscher war im Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz). Und sie tut es auch jetzt wieder: Aarau-Lenzburg (vertreten durch Stefan Schenkel) war als eine von zwei Raiffeisenbanken in der Taskforce KMU Covid-19.

Schenkel kennt das Bankbusiness von der Pike auf: Er begann mit einer KV-Lehre bei der Bank Aufina in Brugg, arbeitete dann in jungen Jahren in der Aufina-Filiale in Aarau. Bevor er 2014 zur Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg kam, arbeitete er in einer grossen Regionalbank in verschiedenen Führungspositionen. Er hat verschiedene Weiterbildungen gemacht, unter anderem an der Harvard Business School . Schenkel wohnt mit seiner Familie in Windisch, sein Grossvater war Kölliker.

An 250 Firmen 24 Mio. Fr. Covid-Kredite ausbezahlt

Das erste Halbjahr 2020 war für die Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg «herausfordernd», wie Stefan Schenkel sagt. Corona war organisatorisch eine Belastung, unter anderem wegen Homeoffice und der 250 abgewickelten Covid-19-Kredite über eine Summe von 24 Millionen Franken. Hier konnte die Bank einen Beitrag zur Unterstützung der KMU in der Region leisten.

In zwei Bereichen zahlen sich für Raiffeisen Aarau-Lenzburg die Investitionen langsam aus. So konnte im Vermögensverwaltungsgeschäft innerhalb von eineinhalb Jahren die Anzahl der Depots um 30 Prozent gesteigert werden. Und im Vertrieb, wo die Bank stark in Begegnungsbanken investierte, läuft es auch gut, wie etwa die Zunahme der Genossenschafter zeigt.

Der Geschäftsaufwand konnte im 1. Halbjahr leicht (0,7 Prozent) gesenkt werden. Als «sehr schön» bezeichnet Schenkel das Zinsengeschäft (netto plus 1,3 Prozent). Unter dem Strich resultierte ein Halbjahresgewinn von 1,34 Mio. Fr. (plus 6,7 Prozent). Das Gewinnwachstum wäre noch höher ausgefallen, wenn nicht 2,3 Millionen Franken (Vorjahr 1,8 Mio. Fr.) den Reserven zugewiesen worden wären. Nach dem Vorsichtsprinzip im Coronaumfeld, so Schenkel.

«Wir machen die Geschäfte nicht um jeden Preis»

Vorsichtig ist die Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg auch bei den Hypothekarkrediten: plus 0,8 Prozent im 1. Halbjahr. Man will gezielt unter dem Markt wachsen, so Schenkel: «Wir machen die Geschäfte nicht um jeden Preis.»

Und dann kommt er darauf zu sprechen, dass bei ihm kein Mitarbeiter ein Verkaufsziel hat, was die Produkte anbetrifft. «Wir wollen nicht primär Produkte verkaufen, sondern für die Kunden ein Lösungsanbieter sein», sagt Schenkel. Das sei zwar führungsmässig anspruchsvoller, langfristig aber erfolgreicher. Macht das nur Raiffeisen Aarau-Lenzburg? Klar ist: Schenkel nützt die Freiheiten, die ihm Raiffeisen gibt.

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