Switzerland

Der «Grossmutter»-Titel, die aktivistische Botschafterin und das komplizierte Verhältnis zwischen Genf und Wien

Über hundert Botschafter aus Genf intervenierten bei einer Schweizer Regionalzeitung – ein höchst ungewöhnlicher Vorgang. Steckt mehr dahinter als die Empörung um eine verunglückte Schlagzeile?

Ngozi Okonjo-Iweala an ihrem ersten Amtstag als WTO-Generaldirektorin.

Ngozi Okonjo-Iweala an ihrem ersten Amtstag als WTO-Generaldirektorin.

Bryan Lehmann / WTO

Diese reichlich skurrile Geschichte beginnt mit einem Titel – einem verunglückten. «Diese Grossmutter wird neue Chefin der Welthandelsorganisation», stand am 9. Februar in den CH-Media-Zeitungen über einem Porträt der Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala, die soeben als erste Frau an die WTO-Spitze gewählt worden war. Die Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten: Auf Twitter wurde daran erinnert, dass man Okonjo-Iweala besser als Harvard-Ökonomin bezeichnet hätte und kein Mann je auf sein Grossvater-Dasein reduziert würde. So weit, so verständlich.

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