Switzerland

Der Grand Prix des Internationalen Filmfestivals Freiburg geht an den Sudan

Drei Filme, drei Kontinente: Die Jury des diesjährigen FIFF musste ihre Entscheide zwar von zu Hause aus treffen, hat aber weit über die Grenzen geschaut. Neben «You Will Die at 20» des Sudanesen Amjad Abu Alala wurden Arbeiten aus Mexiko und Iran prämiert.

(sda) Das Internationale Filmfestival Freiburg (FIFF) hat trotz der Absage wegen des Coronavirus seine Gewinner bekannt gegeben. Der Grand Prix geht an «You Will Die at 20» von Amjad Abu Alala. Der Preis ist mit 30 000 Franken dotiert.

Die Jury-Mitglieder haben sich die Filme zu Hause angesehen und sich per Videokonferenz ausgetauscht. Auf der Siegerliste stehen drei Filme, die aus dem Sudan, Mexiko und Iran kommen. Dabei stehe die Jugend als Trägerin der Hoffnung und des Wandels im Zentrum, heisst es in der Mitteilung der Jury. 

In «You Will Die at 20»  geht es um einen jungen Mann, dem kurz nach seiner Geburt prophezeit wird, dass er im Alter von 20 Jahren sterben wird. Der sudanesische Regisseur Amjad Abu Alala präsentiere mit seinem ersten Film ein Werk von bemerkenswerter Bildqualität und beweise ein ausserordentliches Gespür in der Führung der Schauspielerinnen und Schauspieler, zum Grossteil Laien, schreibt die Jury. Der Film sei erschütternd und gleichzeitig ein wunderschön gestaltetes Märchen, das von der Realität eines Ortes durchdrungen sei, «der uns durch seine Kultur vielleicht fremd und doch durch seine Menschlichkeit schmerzlich vertraut ist.»

Der Sonderpreis des Festivals geht an «Los Lobos» von Samuel Kishi Leopo und der Preis für den besten internationalen Kurzfilm an «Asho» von Jafar Najafi.

Da die Kinosäle wegen des Coronavirus zurzeit geschlossen sind, können die Filme des FIFF zu Hause angesehen werden. Mehrere Titel der Auswahl stehen per Streaming zur Verfügung. Pro Film sind 200 kostenlose virtuelle Tickets erhältlich.

Die Ausgabe «34 1/2» wird im Verlauf des Jahres fortgesetzt und mehrere Filme der Auswahl, darunter einige der prämierten Filme, stehen ab sofort auf Streaming-Plattformen zur Verfügung. Sobald es die Situation zulasse, werde das FIFF mit punktuellen Sondervorführungen in die Kinosäle zurückkehren und an anderen Festivals vertreten sein, hiess es.

Die 35. Ausgabe des FIFF findet vom 19. bis 27. März 2021 statt.

www.fiff.ch

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