Switzerland

Debakel für Lüthi in Tschechien +++ Fabienne Schlumpf brilliert über 5000 Meter

Sport-News

Debakel für Lüthi in Tschechien +++ Fabienne Schlumpf brilliert über 5000 Meter

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Keine Punkte für Lüthi und Aegerter

Das GP-Wochenende in Tschechien endete für Tom Lüthi im Debakel. Wie bereits in den Trainings und im Qualifying (nur 26.) war der Emmentaler überhaupt nicht konkurrenzfähig und verpasste als 17. sogar die WM-Punkte. Dominique Aegerter, der Ersatzfahrer für den erkrankten Jesko Raffin im NTS-Team, belegte bei seinem Comeback in der Moto2 den 21. Platz.

Für Lüthi ist es die grösste Enttäuschung in einer Saison, die er nach guten Februartests noch als Kandidat auf den WM-Titel in Angriff genommen hatte. Bereits in Katar (10.) und bei den zwei Rennen in Jerez (Sturz und 7.) hatte er auf seiner Kalex nicht mithalten können.

Den Sieg holte sich wie vor zwei Wochen in Andalusien der italienische Kalex-Fahrer Enea Bastianini, der auch gleich die Führung in der WM-Wertung übernahm. (dab/sda)

Bild: KEYSTONE

Topzeit von Fabienne Schlumpf über 5000 Meter

Am Leichtathletikmeeting in Regensdorf läuft Fabienne Schlumpf (TG Hütten) die 5000 m so schnell wie nie. Sie teilt ihre Kraft hervorragend ein und kommt in einem gemischten Feld in ins Ziel.

Mit Anita WeyermannDaria Nauer (15:13,93) sind nur zwei Schweizerinnen diese Distanz jemals schneller gelaufen. «Ich wusste nicht, was für eine Zeit heute möglich ist. Im Rennen fühlte ich mich gut, und die Atmosphäre behagte mir. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung», sagte Schlumpf. (dab/sda)

Bild: keystone

Thun in der Barrage und monatelang ohne Castroman

Vor dem Barrage-Rückspiel Thun - Vaduz vom Montag um 18.15 Uhr muss der FC Thun einen herben Schlag hinnehmen. Der Offensivspieler Miguel Castroman hat sich im Hinspiel in Vaduz einen Kreuzbandriss zugezogen.

Der 25-jährige Schweizer mit spanischen Wurzeln wird voraussichtlich deutlich länger als ein halbes Jahr ausfallen. Nach Informationen von SRF verdrehte sich Castroman nach einem Zweikampf mit dem Vaduzer Stürmer Tunahan Cicek das linke Knie. Das vordere Kreuzband und der Meniskus sind gerissen. (abu/sda)

Bild: keystone

Van Aert gewinnt in Sanremo

Wout van Aert hat den ersten Rad-Klassiker des Jahres von Mailand nach Sanremo gewonnen. Der Belgier setzte sich im Zweiersprint nach 305 km knapp vor dem französischen Vorjahressieger Julian Alaphilippe durch.

Für Van Aert ist es der erste Sieg bei einem der fünf sogenannten Radsport-Monumente. Vor einer Woche entschied der 25-Jährige vom niederländischen Team Jumbo-Visma beim Saison-Neustart der Radprofis auf höchster Stufe bereits das italienische Eintagesrennen Strade Bianche für sich. (abu/sda)

Bild: keystone

Bottas schlägt Hamilton im Qualifying

Valtteri Bottas im Mercedes eroberte sich für den Grand Prix zum 70-jährigen Jubiläum der Formel 1 in Silverstone die Pole-Position. Der Finne verwies seinen Teamkollegen und WM-Leader Lewis Hamilton im Qualifying um 63 Tausendstel auf Platz 2.

Für Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen blieb wie schon vor drei Wochen in Ungarn nur die letzte Startreihe. Die beiden Fahrer des Teams Alfa Romeo sind die einzigen, die in den ersten fünf Rennen des Jahres noch nie in den zweiten Teil eines Qualifyings vorstossen konnten. (abu/sda)

Bild: keystone

Tom Lüthi von Aegerter geschlagen

Bei Tom Lüthi passt in dieser Woche in Brünn nichts zusammen. Der Emmentaler geht auf seiner Kalex beim GP von Tschechien nur von Startplatz 26 ins Rennen - so weit hinten wie seit mehr als sechs Jahren nicht mehr.

Wesentlich zufriedener sein dürfte Dominique Aegerter. Der Ersatzmann für Jesko Raffin im NTS-Team belegte noch vor Lüthi im Qualifying den 23. Platz. Damit verpassten aber beide Schweizer Moto2-Piloten das Q2 deutlich und konnten nicht in den Kampf um die Pole-Position eingreifen. Den Spitzenplatz holte sich wie beim Saisonauftakt in Katar der Amerikaner Joe Roberts auf Kalex. (abu/sda)

Bild: keystone

Bencic nicht beim WTA-Turnier in Prag

Belinda Bencic tritt nächste Woche nicht wie geplant beim WTA-Turnier in Prag an. An diesem Wochenende spielt die Nummer 8 der Welt noch auf Sand bei der Interclub-Finalrunde in Winterthur. Ob sie danach für die beiden Hartplatz-Events (das Premier-Turnier von Cincinnati und das US Open, beide in New York) in die USA fliegt, hatte sie zuletzt offen gelassen. Die Absage von Prag könnte aber darauf hindeuten. (abu/sda)

Bild: keystone

Atalantas Torhüter verletzt

Vor dem Champions-League-Viertelfinal vom kommenden Mittwoch gegen Paris Saint-Germain muss Atalanta Bergamo eine Schwächung hinnehmen. Der Stammtorhüter Pierluigi Gollini hat sich am rechten Knie verletzt, wie italienische Medien berichten. Für einen Einsatz in der Mannschaft mit dem Schweizer Internationalen Remo Freuler dürfte er nicht in Frage kommen, zumal bei der am 1. August zugezogenen Verletzung auch das Kreuzband beschädigt wurde. (abu/sda/afp)

Bild: keystone

Tiger Woods mit Hypothek von acht Schlägen

In der zweiten Runde der US PGA Championship in San Francisco vermag Tiger Woods sein gutes Niveau nicht zu halten. Mit einer 72er-Runde fiel er auf den Gesamtstand von Par und acht Schläge hinter die Spitze zurück, die überraschenderweise vom 25-jährigen Chinesen Li Haotong gehalten wird.Woods fing im zweiten Umgang auf dem Par-70-Kurs vier Schlagverluste ein, die er mit zwei Birdies auf der zweiten Platzhälfte nur halbwegs kompensieren konnte.

Am ersten von nur drei Major-Golfturnieren des Jahres - das British Open wurde infolge der Coronavirus-Pandemie abgesagt - ist der Topfavorit Brooks Koepka ausgezeichnet unterwegs. Der Amerikaner, der die US PGA Championship als erster Golfer seit fast hundert Jahren dreimal nacheinander gewinnen könnte, hat sich als Zweiter mit zwei Schlägen Rückstand auf Li in eine vorzügliche Position gebracht.

Die ersten drei der Weltrangliste sind bereits ein wenig distanziert. Der Spanier Jon Rahm und der Nordire Rory McIlroy liegen je einen Schlag vor Woods, während der Weltranglisten-Erste Justin Thomas aus den USA einen Schlag auf Woods verlor und sich damit gerade noch für die beiden Finalrunden vom Wochenende qualifizieren konnte. (aeg/sda)

Bild: keystone

Heute startet Mailand – Sanremo

Heute findet mit Mailand - Sanremo der erste grosse Rad-Klassiker des Jahres statt. Die 111. Ausgabe der «Classicissima» wird eine besonders aussergewöhnliche. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das mit 299 km längste der fünf Radsport-Monumente vom März in den August verlegt, aber auch die Streckenführung musste drastisch verändert werden - so fehlt unter anderem die rund 130 km lange malerische Passage entlang der Ligurischen Küste.

Zumindest das traditionelle Finale mit den Anstiegen «Cipressa» und «Poggio» sowie der Ankunft auf der Via Roma in San Remo bleibt erhalten.Erster Anwärter auf den Sieg ist Wout van Aert. Der formstarke Belgier gewann vor Wochenfrist beim Saison-Neustart der Radprofis auf höchster Stufe eindrücklich das italienische Eintagesrennen Strade Bianche. Sein schärfster Rivale wird wohl Vorjahressieger Julian Alaphilippe aus Frankreich sein. Mit Stefan Küng, Michael Albasini, Reto Hollenstein und Michael Schär sind auch vier Schweizer gemeldet. (aeg/sda)

Bild: keystone

Sturzopfer Jakobsen wird wieder gesund

Zwei Tage nach seinem schweren Sturz bei der 1. Etappe der Polen-Rundfahrt ist der niederländischen Radprofi Fabio Jakobsen aus dem künstlichen Koma erwacht. «Wir haben gute Nachrichten aus dem Spital von Sosnowiec. Fabio Jakobsen ist nach dem Koma jetzt wach. Sein Zustand ist stabil», teilten die Tour-Organisatoren am Freitag per Twitter mit. Am Nachmittag entwarnte auch der stellvertretende Klinikdirektor Pawel Gruenpeter. Jakobsen sei bei Bewusstsein, er müsse nicht mehr künstlich beatmet werden und der Blutdruck sei normal. In zwei Wochen könnte Jakobsen voraussichtlich nach Hause zurückkehren; eine Rückkehr in den Profisport hält Dr. Gruenpeter für möglich.

Wenig später ereignete sich aber gleich der nächste schlimme Sturn in der Polen-Rundfahrt: Der Franzose Mickael Delage (Groupama-FCJ) verlor das Rad ausser Kontrolle, stürzte ebenfalls schwer und musste mit dem Helikopter ins Spietal geflogen werden. Den Etappensieg (und das Leadertrikot) in Bielsko-Biala holte sich der Ekuadorianer Richard Carapaz dank eines früh angezogenen Bergauf-Sprints vor dem Italiener Diego Ulissi. Carapaz, Sieger des Giro d'Italia im letzten Jahr, feierte den ersten Sieg für sein neues Team Ineos.

Jakobsen war am Mittwoch im Zielsprint der ersten Etappe bei hoher Geschwindigkeit direkt in die Absperrgitter gekracht und regungslos liegen geblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Nach einer fünfstündigen Operation war er in ein künstliches Koma versetzt worden. (pre/sda)

Bild: keystone

60 Sportfotos, die unter die Haut gehen

So würden sich deine Fussball-Stars in der Badi verhalten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Norwegen fängt Schweizer Flugreisende nach Landung ab und schickt sie direkt zurück

Fünf Edelweiss-Passagieren ist am Samstagabend in Tromsø die Einreise verweigert worden. Seit heute gelten verschärfte Corona-Bestimmungen.

Beim Edelweiss-Flug von Zürich nach Tromsø sind am Samstag fünf von 54 Passagieren direkt zurück geschickt worden. Die Schweizer Fluggesellschaft bestätigte am Abend einen Bericht des norwegischen Mediums iTromsø.

Ein watson-User wies auf den Zwischenfall hin. Die fünf Abgewiesenen mussten offenbar zurück in die Schweiz reisen, da sie keine Unterkunft für die Quarantäne vorweisen konnten oder weniger als zehn Tage im Land bleiben wollten. «Die anderen mussten alle sofort direkt in Quarantäne.»

In …

Link zum Artikel

Football news:

Zidane über Jovics Zukunft: es kann alles Passieren. Ich kann nichts sagen, bevor das Fenster geschlossen wurde
Flick über das Interesse der Bayern an kramaric: ich kenne Ihn Gut, habe aber nichts davon gehört
In dieser Gruppenphase der Champions League haben wir drei Klubs. Und wie endete die Kampagne mit den beiden?
Sulscher über Transfers: keine Neuigkeiten. Wir arbeiten mit dem, was wir haben, Manchester United hat einen großen Kader
Guardiola bestätigte, dass Zinchenko bei Manchester City bleiben wird
Bayern gewann 5 Trophäen in einem Jahr. Um den Rekord von Barça zu wiederholen, muss ein weiterer Klub aus München 2020 die fünfte Trophäe gewinnen. Zuvor hatte der FC Bayern trebl die Meisterschaft und den DFB-Pokal sowie die Champions League in der Saison 2019/20 gewonnen. Dann siegten die Münchner im Europapokal
Flick holte 5 Trophäen mit Bayern nach 40 spielen