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Das meint BLICK zum Spitzenkampf: Ein Schwachsinn, dass ein Berner ein YB-Spiel pfeift

Das meint BLICK zum Spitzenkampf

Ein Schwachsinn, dass ein Berner ein YB-Spiel pfeift

Nach dem Spitzenkampf zwischen St. Gallen und YB steht eine Entscheidung von Schiri Alain Bier im Mittelpunkt. Seine Nomination sei ein Witz, meint BLICK-Fussballchef Andreas Böni.

Alain Bieri hat richtig entschieden, dass er den Penalty für YB wiederholen liess. Und trotzdem kann man jeden Fan verstehen, der wegen der Nominierung von Bieri als Schiedsricher für diese Partie tobt.

Alain Bieri ist Berner. Alain Bieri pfeift das Spitzenspiel von YB in St. Gallen. Das ist und bleibt ein Schwachsinn, weil der Schweizerische Fussball-Verband damit unnötige Angriffsfläche bietet.

Warum nominiert man ausgerechnet im Spitzenspiel einen Mann, der aus der gleichen Region wie die eine Mannschaft kommt? Es gibt genügend andere Schiedsrichter, die qualifiziert gewesen wären für diese Partie in St. Gallen.

Das ist kein Vorwurf an Bieri. Er hat seine Aufgabe gut gelöst, er kann null und nichts für die Polemik, die nun rund um den FC St. Gallen gegen seine Person aufkommen wird. Es ist eine Kritik am System des Schweizerischen Fussball-Verbands, dass man partout bei den Ansetzungen der Schiedsrichter nicht auf Regionen achten will.

Die Philosophie darf man haben. Aber man muss auch die gegenteilige Ansicht akzeptieren. Und man darf sich dann definitiv nicht beklagen, wenn wegen dieses Handelns eine ganze Fussball-Region tobt.