Switzerland
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Dank futuristischer Anlage: Bühler ist die neue Chefin in der Nati-Abwehr

Immer dieses Italien! Wie bei der Männer-Nati läuft auch bei den Schweizer Frauen in der WM-Quali ein heisses Fernduell mit Italien im Kampf um den Gruppensieg. Im Kampf um das Ticket für die Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland kann das Torverhältnis entscheiden.

Der Auftrag bei den beiden Heimspielen am Freitag gegen Rumänien und am Dienstag gegen Kroatien (jeweils 19.00 Uhr, live SRF) ist klar: Möglichst viele Tore erzielen. Aber eben auch keine zulassen. Dafür ist Luana Bühler (25) zuständig.

Die Luzernerin hat sich in der Nati still und leise zur neuen Abwehrchefin gemausert. «Auf dem Platz muss ich zwar positionsbedingt sowieso viel kommunizieren. Aber es ist schon so, dass meine Rolle im Team wichtiger geworden ist, ich habe persönlich Fortschritte gemacht», sagt sie.

Schon fünf Knie-Verletzungen

Dass Bühler ein grosses Abwehrtalent ist, war spätestens seit ihrem Wechsel 2018 zum aktuellen Champions-League-Klub Hoffenheim klar. Aber nun spielt die Innenverteidigerin endlich eine längere Phase verletzungsfrei. Zuvor erlebt sie einen Knie-Alptraum. An beiden Knien riss das vordere Kreuzband, zweimal war es eine Meniskus-OP und einmal die Patella-Sehne.

Tempi passati. Der Luzernerin kommt letztes Jahr die Corona-Pause zugute. Sie schuftet viel auch individuell. «Durch die Verletzungen lernt man den Körper besser kennen und weiss bei der Prävention besser Bescheid», sagt Bühler, die auch die Ernährung und das Mentaltraining anpasst.

Und in Hoffenheim trimmt sie sich zur Abwehrchefin, die «auch hinten Augen hat». Die TSG besitzt mit der futuristischen 360-Grad-Anlage namens Footbonaut. Bühler: «Es geht um die Handlungsschnelligkeit und das periphere Sehen.»

Nicht gross üben muss die studierte Betriebswirtschafterin die Durchsetzungskraft. Die hat sie von daheim – Bühler hat fünf Geschwister: Ein älterer Bruder, zwei ältere Schwestern und zwei jüngere Brüder: «Da lernt man, sich durchzusetzen!»

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Mannschaft

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