Switzerland

Dählhölzli-Direktor öffnet Tierpark nach Lockdown erst später: «Ich habe Angst, dass die Flamingos gegen Scheiben fliegen»

Normalerweise scheren sich die Flamingos im Berner Tierpark Dählhölzli nicht gross um ihre Besucher. Doch nun brauchen auch die Tiere Social Distancing. Grund: Die exotischen Vögel haben zu lange keine Menschengruppen mehr gesehen.

Das Dählhölzli öffnet seine Tore deshalb nicht wie alle anderen Zoos in der Schweiz am Samstag, 6. Juni, sondern erst am Montag, 8. Juni, wie Tierpark-Direktor Bernd Schildger (64) erklärt: «Die Tiere leben seit drei Monaten abstinent von Menschen. Sie haben sich an die leere, ruhige Situation gewöhnt und dementsprechend auch ihre Fluchtdistanz enorm erhöht.» Sein Team und er hätten sich in den letzten Wochen zwar Mühe gegeben, sie zu unterhalten. «Aber kaum nähern wir uns dem Gehege, flüchten die Flamingos ans andere Ende der Anlage», so der Direktor.

Besucher stehen nahe bei den Tieren

Schildger möchte seine Zoo-Insassen langsam wieder an die Menschenmassen gewöhnen. «Ein erster Öffnungstag an einem Samstag wäre überhaupt nicht ideal. Da besuchen uns um die 1500 Menschen, der Stress für die Tiere wäre gross.» Hinzu komme, dass die Besucher in der Flamingo-Anlage mit einem Meter Entfernung sehr nahe bei den Tieren stehen. «Da habe ich Angst, dass die Flamingos überfordert sind und gegen die Zäune rennen oder gegen die Scheiben fliegen.» Unter der Woche sei der Besucherandrang mit rund 300 Leuten dagegen überschaubar.

Der Tierpark Dählhölzli ist für seine Wiedereröffnung am Montag, 8. Juni mit einem entsprechenden Betriebskonzept gerüstet. «Zudem werden wir streng beobachten, wie die Tiere auf die Besucher reagieren», sagt Schildger.

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