Switzerland

CS-Präsident Urs Rohner fordert mehr Corona-Hilfe: «Die Krise ist noch lange nicht vorbei»

Sie sind eine Erfolgsstory, die Covid-19-Kredite, die der Bund zusammen mit den Banken praktisch über Nacht aus dem Boden gestampft hat. Dieses Kreditprogramm hat nicht nur der im Lockdown leidenden Wirtschaft dringend benötigte Liquidität verschafft, sie hat auch die Reputation der Banken schlagartig verbessert.

Doch nun dämpft Urs Rohner (60), Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, die Hoffnungen, dass das Kreditprogramm allein ausreicht, um die Wirtschaft durch die Corona-Krise zu bringen. Erstens seien die Liquiditätshilfen Kredite und keine Geschenke. Das Geld müsse also zurückbezahlt werden. Und zweitens sei «die Krise noch lange nicht vorbei», sagt Rohner im Interview mit der «SonntagsZeitung».

Staat und Private müssen zusammenarbeiten

Folglich brauche es weitere Anstrengungen, ist Rohner überzeugt. Einem Konjunkturprogramm erteilt der Banker aber eine Absage. Vielmehr gehe es nun darum, die Zeit zu nutzen, um neue Hilfsinstrumente zu entwickeln. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, Pensionskassen flexibler zu ermöglichen, ihr Geld in KMUs anzulegen, die ein funktionierendes Geschäftsmodell und einen grossen Investitionsbedarf hätten.

Für Rohner ist klar: Es kann nicht allein die Aufgabe des Staates sein, die Krise zu bewältigen. Dafür brauche es auch private Initiativen und privates Kapital. Was es aus Sicht des CS-Präsidenten ausserdem nicht braucht: Ein weiteres Finanzinstitut, das in vollem Umfang Bankdienstleistungen anbietet und noch dazu in der Hand des Bundes ist. Rohner erteilt im Interview den Plänen zur Teilprivatisierung der Postfinance eine klare Absage: «Die Mischung aus Staatsbeteiligung und einem gleichzeitigen Einstieg von Postfinance ins Hypothekengeschäft scheint mir nicht ausgegoren», so Rohner gegenüber der Zeitung. (koh)

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