Switzerland

Coronavirus weltweit: Nächtliche Ausgangssperre jetzt für zwei Drittel aller Franzosen, US-Impfstoffstudien von AstraZeneca und J&J laufen wieder an

Die neusten Entwicklungen

Rund 42 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 1,1 Millionen Infizierte sind verstorben, rund 28,4 Millionen genesen.

 Der tschechische Gesundheitsminister Roman Prymula soll gegen die eigenen Corona-Vorschriften verstossen haben.

Der tschechische Gesundheitsminister Roman Prymula soll gegen die eigenen Corona-Vorschriften verstossen haben.

Vit Simanek / Imago

Die neusten Entwicklungen

  • In Frankreich gilt ab Samstag (24. 10.) die nächtliche Ausgangssperre für rund zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner des Landes, also rund 46 Millionen Menschen. Dazu gehören insgesamt 54 Départements und das französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien. Neu ist die Ausgangssperre zum Beispiel im Département Bas-Rhin mit der Elsass-Metropole Strassburg und auf Korsika. Ausserdem ist fast die gesamte Mittelmeerküste betroffen. Im Grossraum Paris und acht weiteren Metropolen ist die Ausgangssperre bereits seit einer Woche in Kraft. Ohne triftigen Grund dürfen sich Menschen in den betroffenen Gebieten zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf der Strasse aufhalten. Frankreich überschritt am Freitag (23. 10.) die Millionen-Marke. Auch für die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wurde mit 42 032 ein neuer Spitzenwert vermeldet.
  • In den USA werden zwei gestoppte Coronavirus-Impfstoffstudien fortgesetzt. Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca erklärte am Freitag (23. 10.), er habe seine klinische Studie bereits wieder aufgenommen. Die US-Gesundheitsbehörden hätten dafür grünes Licht gegeben. Das Programm lag seit dem 6. September auf Eis, als bei der parallel in Grossbritannien laufenden Studie bei einem Probanden eine ernste neurologische Erkrankung festgestellt worden war. In Grossbritannien sowie in Brasilien, Japan und Südafrika hatte AstraZeneca sein Programm bereits im September wieder aufnehmen dürfen, während die US-Behörde FDA den Fall noch untersuchte. Auch Johnson & Johnson (J&J) fährt seine Phase-3-Wirksamkeitsstudie wieder hoch, wie das US-Unternehmen am Freitag mitteilte. Ein Kontrollgremium habe die Rekrutierung von Freiwilligen empfohlen. J&J hatte die Studie Ende September gestartet und musste sie kürzlich ebenfalls wegen der Erkrankung eines Studienteilnehmers stoppen.
  • Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die von rasant steigenden Fallzahlen betroffenen Länder zum Handeln aufgerufen. «Zu viele Länder sind auf einem gefährlichen Pfad», sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag (23. 10.) in Genf. «Wir sind an einem kritischen Punkt, vor allem in der nördlichen Hemisphäre. Die nächsten Monaten werden sehr schwierig.» Er beschwor Regierungen, sofort neue Massnahmen zu ergreifen, um weitere Todesfälle zu verhindern und die Gesundheitsdienste vor dem Kollaps zu bewahren.
  • Im Vatikan sind insgesamt 13 Schweizergardisten positiv getestet worden. Das berichtet die Pressestelle der päpstlichen Schweizer Garde am Freitagabend (23. 10.). Keiner der Gardisten sei derzeit hospitalisiert. Bereits vor knapp zwei Wochen waren vier Gardisten positiv getestet worden. Darauf wurden Tests bei allen 135 Mitgliedern der Garde durchgeführt.
  • Laut Ministerpräsident Pedro Sánchez haben sich in Spanien bisher wahrscheinlich über drei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Das wären rund drei mal so viele, wie die offiziellen Daten ausweisen. Die höhere Zahl beruhe auf serologischen Tests, die die Antikörperreaktion messe, sagte Sánchez am Freitag (23. 10.) in Madrid. Der appellierte erneut die Bevölkerung, ihre sozialen Kontakte einzuschränken.
  • Tschechien verliert auf einem Höhepunkt der Corona-Krise seinen Gesundheitsminister. Der Regierungschef Andrej Babis sagte am Freitag (23. 10.), er habe den 56 Jahre alten Roman Prymula gebeten, seinen Rücktritt einzureichen. Tue er das nicht, werde er entlassen. Das Fehlverhalten des Ministers sei «unentschuldbar». Dem Gesundheitsminister wird vorgeworfen, seine eigenen drastischen Corona-Vorschriften verletzt zu haben. Die Zeitung «Blesk» fotografierte den Politiker und Epidemiologen, wie er abends ein Luxusrestaurant verlässt und dabei keine Maske trägt. Dabei sind seit anderthalb Wochen alle Restaurants geschlossen.
Unterstützer des Covid Memorial Project platzieren 20 000 amerikanische Flaggen in der National Mall in Washington, nachdem am 21. September die Zahl der Corona-Toten in den USA auf über 200 000 gestiegen ist.

Unterstützer des Covid Memorial Project platzieren 20 000 amerikanische Flaggen in der National Mall in Washington, nachdem am 21. September die Zahl der Corona-Toten in den USA auf über 200 000 gestiegen ist.

Jim Lo Scalzo / EPA

Die weltweit bestätigten Infektionszahlen überschreiten 41 Millionen

Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle weltweit (in Millionen)

Die Entwicklungen in der Schweiz finden Sie hier.

Die Entwicklungen in Deutschland finden Sie hier.

Informationen zu den beliebtesten Feriendestinationen finden Sie hier.

Die wichtigsten Antworten zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus finden Sie hier.

Die Todesfälle in ausgewählten europäischen Ländern

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), Schweiz, Österreich, Deutschland sowie fünf europäische Länder mit den meisten Todesfällen

Die Todesfälle in ausgewählten europäischen Ländern - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), Schweiz, Österreich, Deutschland sowie fünf europäische Länder mit den meisten Todesfällen

Nachdem die Infektionsraten vielerorts zunächst gesunken waren, wurden die Beschränkungen schrittweise gelockert. Dadurch sind die Infektionsraten in vielen Ländern wieder gestiegen. Fast alle Grenzen sind für Reisende innerhalb des Schengenraums wieder offen. Die meisten Regierungen versuchen mit Maskenpflicht, Massentests, Apps und anderen Gegenmassnahmen einen weiteren Lockdown zu verhindern.

Müssen Sie nach Ihren Ferien in die Quarantäne? Alles Wissenswerte zu den beliebtesten Feriendestinationen der Schweizerinnen und Schweizer erfahren Sie hier.

Auch in Deutschland steigen die Zahlen wegen der Neuinfektionen stark an. Es wird auch deutlich mehr getestet. Am 14. Oktober verständigten sich Bund und Länder auf einheitliche Regeln für Städte und Regionen mit hohen Infektionszahlen. Dazu gehören eine Ausweitung der Maskenpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl bei privaten Feiern, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und eine Sperrstunde für die Gastronomie.

Genaueres zur Situation in Deutschland erfahren Sie hier.

Künftig müssen Demonstrierende in Berlin eine Maske tragen, wenn mehr als 100 Personen an einer Kundgebung teilnehmen.

Künftig müssen Demonstrierende in Berlin eine Maske tragen, wenn mehr als 100 Personen an einer Kundgebung teilnehmen.

Christoph Hardt / Imago

In Frankreich hat die Regierung erneut den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Mitte-Regierung hat damit die Möglichkeit, Beschlüsse schnell per Verordnung umzusetzen. Für Paris und acht weitere grosse Städte im Land gelten seit dem 17. Oktober Ausgangssperren zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Die Massnahme gilt für mindestens vier Wochen. Neben dem Grossraum Paris sind die Metropolen Grenoble, Lille, Rouen, Lyon, Aix-Marseille, Saint-Étienne, Toulouse und Montpellier betroffen. Am 22. Oktober verzeichnete das Land mit 41 622 Neuinfektionen innert 24 Stunden einen neuen Rekord.

Österreich hat die Massnahmen am 19. Oktober wieder verschärft. Dazu gehören strenge Personen-Obergrenzen bei privaten Zusammenkünften in Gebäuden und im Freien. Betroffen sind davon auch Yoga- und Tanzkurse, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und Vereinstreffen. Auch bei behördlich genehmigten Veranstaltungen gibt es ein Besucherlimit. Zudem muss bei Kultur- und Sportveranstaltungen künftig ständig ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Bereits seit dem 24. Juli gilt die Maskentragpflicht wieder in Supermärkten, Banken und Postfilialen. Im Salzburger Land befindet sich zudem der Ort Kuchl seit dem 15. Oktober unter Quarantäne.

In Italien hat die Regierung den Notstand bis zum 31. Januar verlängert. Es gilt überall im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht. Die Regierung hat zudem Mitte Oktober strenge Regeln für die Gastronomie und Sportwettbewerbe von Amateuren erlassen. Laut einer Studie des Gesundheitsministeriums und des Statistikamtes Istat vom 3. August haben knapp 1,5 Millionen Menschen im Land Antikörper entwickelt, also rund 2,5 Prozent der Bevölkerung.

In Spanien gilt seit Ende Juli eine umfassende Maskentragpflicht. Der Schutz muss nicht nur in geschlossenen öffentlichen Räumen, sondern auch im Freien angezogen werden – ausser auf den Kanaren. Die Zentralregierung hat am 9. Oktober den Notstand über Madrid verhängt, um die Abriegelung der Hauptstadt durchsetzen zu können. Der Notstand gilt für zwei Wochen. Die Region Katalonien und die Nordafrika-Exklave Melilla haben Mitte Oktober zudem die Schliessung aller Bars und Restaurants für zunächst 15 Tage angeordnet.

Portugal hat den landesweiten Katastrophenfall ausgerufen. Die Anordnung gilt seit dem 15. Oktober für zunächst 15 Tage und ermöglicht es der Regierung, bei Bedarf Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und andere einschneidende Massnahmen durchzusetzen. Wegen steigender Fallzahlen wurden per 23. Oktober für die drei am schlimmsten betroffenen Bezirke Felgueiras, Lousada und Paços de Ferreira im Norden des Landes für zunächst eine Woche einschneidende Massnahmen beschlossen. Die rund 150 000 betroffenen Personen dürfen das Haus nur noch verlassen, wenn sie einen triftigen Grund haben.

Das Vereinigte Königreich hat durch die Corona-Pandemie eine der höchsten Todeszahlen in Europa zu beklagen, es litt im zweiten Quartal zudem wirtschaftlich am stärksten unter den Folgen des Lockdowns. Der britische Landesteil Wales hat für den Zeitraum vom 23. Oktober bis zum 9. November einen zweiwöchigen Lockdown beschlossen.
In England will die Regierung die steigenden Fallzahlen mit einem dreistufigen Alarmsystem unter Kontrolle bringen. In den Regionen mit der höchsten Risikostufe treten damit verschärfte Massnahmen in Kraft. In London dürfen sich seit dem 17. Oktober Angehörige verschiedener Haushalte in Innenräumen nicht mehr miteinander treffen. Auch Treffen in Pubs oder Restaurants sind nicht mehr erlaubt. Bei Verstössen gegen die Quarantäneregeln im Falle einer Infizierung oder eines Kontakts mit einem Infizierten drohen hohe Geldstrafen.

Auch in Irland dürfen fremde Haushalte nur noch im Freien besucht werden, Pubs und Restaurants dürfen Essen nur als Lieferservice anbieten. Die Schulen bleiben geöffnet.

Bestätigte Coronavirus-Fälle in europäischen Ländern, absolut, nach Status der Patienten (in Millionen)

0,00,51,01,5RusslandFrankreichSpanienGrossbritannienItalienDeutschlandUkraineBelgienNiederlandeTschechienPolenRumänienPortugalSchwedenSchweizWeissrusslandÖsterreichMoldauIrlandUngarn

In den Niederlanden steigen die Fallzahlen stark an. Mehrere Spitäler haben die Belastungsgrenze erreicht. Seit dem 23. 10. werden wieder Patienten zur Behandlung nach Deutschland geflogen. Durch die Verlegungen soll der Druck auf die Intensivstationen gesenkt werden.
Die Behörden haben die Corona-Massnahmen Mitte Oktober drastisch verschärft. Der Ministerpräsident Mark Rutte kündigte am 13. Oktober einen «Teil-Lockdown» an. Kneipen, Cafés und Restaurants sind geschlossen, der Verkauf von Alkohol ist ab 20 Uhr verboten. Ausserdem dürfen die Bürger nur noch maximal drei Gäste pro Tag in ihren Wohnungen empfangen und sollen Bus und Bahn nur noch in dringenden Fällen nutzen. Zudem gilt eine allgemeine Maskenpflicht für alle öffentlichen Räume wie Geschäfte, Museen oder Bibliotheken, bisher war dies nur eine dringende Empfehlung.

Belgien ist nach Tschechien das Land mit den zweithöchsten Infektionszahlen in der EU im Vergleich zur Bevölkerung. Alle Restaurants und Gaststätten sind geschlossen. Zudem gilt seit dem 20. Oktober von Mitternacht bis 5 Uhr morgens landesweit eine Ausgangssperre. Auch der Alkoholverkauf nach 20 Uhr ist verboten, Weihnachtsmärkte wurden abgesagt. Freizeitparks müssen nach einem Beschluss der Regierung vom 23. Oktober zunächst für vier Wochen schliessen. Für kulturelle, religiöse oder andere Veranstaltungen gilt eine Begrenzung der Anzahl Personen. An Universitäten dürfen die Räume maximal zu 20 Prozent ausgelastet werden; zudem gilt eine Maskenpflicht. Bei Sportveranstaltungen sind Zuschauer wieder verboten.

In Dänemark dürfen von Montag (26. 10.) an sich nicht mehr als zehn Personen an einem Ort versammeln. Zuvor lag die Grenze bei 50. Ausserdem dürfen Kioske und Supermärkte nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat die Dänen aufgefordert, ihre persönlichen Kontakte auf zehn Menschen zu beschränken. Für den Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 2. Januar 2021 gilt zudem Mundschutzpflicht für alle Räume, die öffentlich zugänglich sind.

Schweden wird wegen hoher Fallzahlen von den meisten Nachbarn und EU-Ländern weitgehend isoliert, mit Ausnahme von Dänemark. Der viel kritisierte Sonderweg Schwedens führte zu viermal mehr Todesfällen als im restlichen Skandinavien.

Russland hat Mitte August den weltweit ersten Corona-Impfstoff zugelassen. Der Impfstoff wurde nach weniger als zwei Monaten Erprobung am Menschen zugelassen. Bereits Anfang September wurde im Rahmen der Phase-III-Studie für den Corona-Impfstoff «Sputnik V» mit ersten Impfungen an Freiwilligen begonnen.

Polen hat Gastronomiebetriebe wieder geschlossen. Für alle Schüler ab der 4. Klasse wurde Fernunterricht per Computer verordnet. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren dürfen das Haus oder die Wohnung tagsüber zwischen 8 und 16 Uhr nur noch in Begleitung eines Erwachsenen verlassen.

Ungarn hat nach einem rekordhohen Anstieg der Infektionen am 1. September die Grenzen geschlossen. Ausser Diplomaten, Geschäftsleuten und Studierenden, die jeweils negative Testresultate vorlegen müssen, dürfen keine Ausländer mehr einreisen. Die Bestimmungen gelten vorerst bis 31. Oktober.

Tschechien verzeichnet derzeit den stärksten Anstieg an Covid-19-Fällen. Seit dem 22. 10. sind fast alle Geschäfte geschlossen. Ausgenommen sind unter anderen Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken. Zudem gelten Ausgangsbeschränkungen: Die Regierung hat angeordnet, dass Leute ihre Kontakte mit anderen Menschen auf die «absolut notwendige Zeit» begrenzen müssen. Erlaubt sind der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Familienbesuche sowie Spaziergänge in Parks und der freien Natur.

In der Türkei gilt eine generelle Maskenpflicht. Es ist verboten, in öffentlichen Verkehrsmitteln stehend mitzufahren, sollten die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

In Serbien steigt die Infektionszahl seit Anfang Oktober wieder. Es bahnt sich somit für das Land bereits eine dritte Welle an, einen zweiten Höhepunkt hatte es im Juli gegeben. In Serbien gilt eine Maskenpflicht, wenn in der Öffentlichkeit Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Zudem dürfen sich maximal 10 Personen auf einmal treffen.

In Rumänien werfen die Medien der Regierung vor, aus wahlkampftaktischen Gründen verfrüht Mitte Mai die Vorsichtsmassnahmen gelockert zu haben. Seitdem sind die Zahlen rasch gestiegen, weit über jene der «ersten Welle». Auch hier gelten Beschränkungen, unter anderem eine allgemeine Maskenpflicht.

Bulgarien hebt wegen stark steigender Infektionszahlen die Lockerungen wieder auf. So dürfen Bars und Klubs nur noch im Freien öffnen, Fussballspiele müssen ohne Publikum stattfinden. In geschlossenen, gemeinschaftlich genutzten Räumen gilt eine Maskenpflicht.

Auch in Griechenland steigen die Fallzahlen erneut. Deshalb gilt in vielen Teilen des Landes seit dem 24. Oktober eine Maskenpflicht. Alle auf dem Landweg einreisenden Personen müssen seit dem 17. August einen maximal 72 Stunden alten, negativen Corona-Test vorlegen, egal, aus welchem Land sie stammen. Auch in Flüchtlingslagern gab es Corona-Ausbrüche. Die Isolation des Lagers Moria auf Lesbos trug wohl mit zu den Unruhen bei, die zum Abbrennen des Lagers in der Nacht zum 9. September führten.

Die Todesfälle in Nordamerika

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), nordamerikanische Länder

Die Todesfälle in Nordamerika - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), nordamerikanische Länder

Die USA verzeichnen bis jetzt etwa 8,5 Millionen bestätigte Infektionen – das ist ein Rekord. Mit nur 4 Prozent der Weltbevölkerung stellen die Vereinigten Staaten etwa einen Fünftel der Infektionen. Die Zahlen für Infektionen, Hospitalisierungen und Tote liegen weit über denjenigen anderer moderner Industriestaaten. Bisher sind in den USA mehr als 200 000 Personen mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Die USA verzeichnen in diesem Jahr bereits jetzt knapp 300 000 mehr Tote als in einem durchschnittlichen Jahr. Mindestens zwei Drittel der Todesfälle schreibt die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC dem Coronavirus zu.

Für Kanada besteht derzeit grundsätzlich eine Einreisesperre. Je nach Region ist das Tragen einer Maske in öffentlichen Innenräumen und Verkehrsmitteln Pflicht.

Diese fünf lateinamerikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf mittel- und südamerikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Diese fünf lateinamerikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf mittel- und südamerikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Das Coronavirus breitet sich in Lateinamerika wie ein Lauffeuer aus, ein baldiges Ende ist nicht in Sicht. Trotz monatelanger Quarantäne haben viele Länder den Höhepunkt der Pandemie noch nicht erreicht. Regionale Charakteristiken geben Erklärungen dafür: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in Lateinamerika im informellen Sektor. Es handelt sich um Hausangestellte oder Strassenhändler. Ausgangssperren sind für sie keine Option. Sie müssen das Haus verlassen, um Geld zu verdienen und essen zu können. Viele Menschen leben in den Armenvierteln von Ballungszentren auf engem Raum, was die Verbreitung des Virus begünstigt.

Die Ausbreitung des Coronavirus in Peru, Chile, Argentinien und Ecuador hat im Gegensatz zu Brasilien lange wenig internationale Aufmerksamkeit erhalten. Brasilien weist in absoluten Zahlen zwar am meisten Infizierte und Todesfälle in der Region auf. Doch im Verhältnis zur Bevölkerungszahl sind Peru, Chile und Argentinien inzwischen stärker vom Virus betroffen.

Das Land mit der höchsten Zahl an Todesopfern pro Million Einwohner ist mittlerweile jedoch Argentinien (Stand: Ende Oktober). In dem rund 45 Millionen Einwohner zählenden Land sind bisher etwa 28 000 Personen mit Corona-Infektion gestorben. Argentinien hatte bereits Mitte März Ausgangssperren verhängt. Dadurch war es gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus zunächst zu bremsen. Die Anzahl Infektionen steigt nun aber weiter.

Brasilien ist nach den USA und Indien das Land mit den drittmeisten Infizierten und den zweitmeisten Toten (Stand Mitte Oktober). Brasilien testet wenig, weshalb von einer weit höheren Dunkelziffer auszugehen ist. Wissenschaftliche Studien und Schätzungen legen nahe, dass sich mindestens siebenmal so viele Menschen infiziert haben. Besonders betroffen sind indigene Volksgruppen. Trotz den hohen Ansteckungszahlen sind die Grenzen für Flugreisende aus dem Ausland wieder geöffnet, die Einreise auf dem Landweg ist beschränkt. Auch viele lokale und regionale Einschränkungen wurden wieder gelockert. Der weltberühmte Karneval in Rio de Janeiro, der normalerweise im Februar von Millionen von Menschen gefeiert wird, wurde Ende September jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben.

Neben den Ländern mit dramatischem Verlauf gibt es in Lateinamerika einen Staat, der die Pandemie bisher erstaunlich gut überstanden hat: Uruguay.

Diese fünf asiatischen Länder verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf asiatische Länder mit den meisten Todesfällen

Diese fünf asiatischen Länder verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf asiatische Länder mit den meisten Todesfällen

China galt Anfang des Jahres als das Zentrum der Pandemie. Durch einschneidende Massnahmen hat das Land das Virus unter Kontrolle bekommen – wie viele andere asiatische Länder auch. Allerdings steigen in vielen Regionen Asiens die Infektionszahlen wieder. Mehrere Länder kämpfen darum mit neuen Massnahmen gegen eine zweite Welle.

Wenige aktive Fälle in China

Bestätigte Coronavirus-Fälle in China, nach Status der Patienten (in Tausend)

1 Zwischen dem 12. und dem 18. Februar wurden in der Provinz Hubei nicht nur Fälle gezählt, die durch Tests bestätigt worden waren, sondern auch solche aus klinischen Diagnosen.

2 Die Behörden korrigieren die Zahl der Toten in Wuhan um 1290 nach oben.

Indien liegt mit mehr als 7,7 Millionen bekannten Infektionen weltweit auf Platz zwei der meistbetroffenen Länder. Über 117 000 Menschen sind bereits in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Trotzdem lockert das Land die Einschränkungen, da Millionen von Menschen arbeitslos geworden sind und Angst haben zu verhungern. Laut einer Erhebung im Auftrag der indischen Regierung hat hochgerechnet fast jede dritte Person in der Hauptstadt Delhi Antikörper gegen das Coronavirus im Blut.

Südkorea gilt wegen seiner Test- und Quarantänemassnahmen als Vorbild. Das Land hat die Pandemie trotz gelegentlichen Ausbrüchen insgesamt gut unter Kontrolle.

Nordkorea hat die Abriegelung der Grossstadt Kaesong an der innerkoreanischen Grenze wegen eines Corona-Verdachtsfalls nach drei Wochen wieder aufgehoben. Die Regierung hatte Ende Juli für fast 300 000 Personen Quarantäne angeordnet. Das Land zählt zu den wenigen Ländern weltweit, die bisher keine Coronavirus-Infektionen bestätigt haben. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt Nordkorea Tests durch, die Schulen sind geschlossen, im öffentlichen Leben gilt eine Maskenpflicht.

Japan verzeichnete Anfang August die höchsten Infektionszahlen seit Beginn der Pandemie. Nach einem Coronavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» Mitte Februar schloss Japan Anfang März die Schulen. Für die Zeit von Anfang April bis Ende Mai rief das Land den Notstand aus. Nach dessen Aufhebung begannen die Fallzahlen langsam wieder zu steigen. Anfang September sank die Zahl wieder, seit Oktober ist sie konstant.

Auch Australien verzeichnete Anfang August einen Höhepunkt der Fallzahlen. Nach diesen Ausbrüchen, die sich vor allem auf den südlichen Gliedstaat Victoria und die Millionenstadt Melbourne konzentrierten, sind in verschiedenen Teilen des Landes wiederholt weitreichende Einschränkungen verhängt worden. Seitdem sinken die Fallzahlen, inzwischen sind sie verschwindend klein. Neuseeländer aus Corona-freien Landesteilen dürfen seit dem 16. 10. wieder quarantänefrei einreisen. Es ist das erste Mal seit Ende März, dass internationale Gäste keine 14 Tage in Corona-Isolation müssen. Allerdings sind ihnen zahlreiche Regionen weiterhin versperrt. Der australische Premierminister Scott Morrison kündigte an, dass es ähnliche Vereinbarungen mit Japan, Südkorea und Singapur geben solle. Für die meisten Besucher aus dem Ausland bleiben die Grenzen bis mindestens 17. Dezember geschlossen.

In Neuseeland galt das Coronavirus nach drei Monaten ohne lokale Übertragung als eliminiert. Im August hatte die Regierung von Jacinda Ardern angesichts eines neuen Clusters in der Millionenstadt Auckland die Vorkehrungen zur Eindämmung des Virus wieder verschärft. Seither wurden pro Tag nie mehr als 25 Personen im Land positiv getestet. Alle Restriktionen wurden am 5. Oktober aufgehoben. Reisende aus dem Ausland müssen weiterhin zwei Wochen in überwachte Quarantäne.

Fidschi und andere Inselstaaten im Südpazifik haben internationale Flüge gestrichen und weisen Kreuzfahrtschiffe ab. Es gibt vereinzelte Fälle.

Diese fünf Länder im Nahen Osten verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf Länder aus dem Nahen Osten mit den meisten Todesfällen

Diese fünf Länder im Nahen Osten verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf Länder aus dem Nahen Osten mit den meisten Todesfällen

Iran und Israel gehören zu den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Ländern der Welt. Die Region läuft Gefahr, hart getroffen zu werden, wenn sich das Virus weiter stark ausbreiten sollte. Einige wohlhabende Länder, vor allem Israel und die Golfstaaten, können ihre Gesundheitssysteme wohl vorbereiten. Ärmere Länder, jene unter Sanktionen, im Kriegszustand oder mit riesigen Flüchtlingsbevölkerungen stehen vor einer Tragödie.

Zahl der aktiven Fälle steigt in Iran an

Bestätigte Coronavirus-Fälle, nach Status der Patienten (in Tausend)

Iran hatte sich kurz nach Beginn der Pandemie zu einem der am stärksten betroffenen Länder weltweit entwickelt. Schiitische Pilger trugen das Virus auch in Nachbarländer wie den Irak, Bahrain und Kuwait, die mit Abschottungsmassnahmen reagierten.

Nach einem Monat Corona-Lockdown sind in Israel am 18. Oktober erste Lockerungen in Kraft getreten. Die Infektionszahlen sinken. Es gelten jedoch weiterhin Versammlungsbeschränkungen.

Israel verhängte schon zweimal einen Lockdown: Besucher eines Testzentrums in Jerusalem.

Israel verhängte schon zweimal einen Lockdown: Besucher eines Testzentrums in Jerusalem.

Abir Sultan / EPA

Diese fünf afrikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf afrikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Diese fünf afrikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf afrikanische Länder mit den meisten Todesfällen

In Afrika ist die Todesrate relativ niedrig, was mit den frühen Beschränkungen sowie der mehrheitlich jungen Bevölkerung (60 Prozent sind weniger als 25 Jahre alt) zu tun haben könnte. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie über 1,6 Millionen Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden (Stand: 23. Oktober).

Zahlreiche Länder haben Reisebeschränkungen oder Ausgangssperren erlassen. Viele Regierungen in Afrika sind autoritär. Beschränkungen wurden zum Teil unreflektiert verhängt, obwohl viele Menschen von der Hand in den Mund leben. Versicherungen gibt es kaum, versprochene Staatshilfen kommen – wenn überhaupt – zu spät an. Dies führte zu Revolten wie in Kamerun, Simbabwe oder Niger. Die Sicherheitskräfte haben diese bisher gewaltsam niedergeschlagen.

Ägypten lässt ausländische Reisende ins Land. Der Tourismus bleibt jedoch auf drei Küstenprovinzen beschränkt.

In Tunesien hat die Regierung am 19. Oktober eine nächtliche landesweite Ausgangssperre verhängt. Sie ist seit Dienstag (20. 10.) in Kraft. Zuvor hatten nur Bewohner von Regionen mit besonders vielen nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens und am Wochenende ab 19 Uhr abends zu Hause bleiben müssen.

Das grosse Rennen ist eröffnet. Viele verschiedene Forschergruppen beteiligen sich am Wettlauf.

Bis Ende Jahr könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen und bis Ende 2021 zwei Milliarden Impfdosen. An rund 200 möglichen Impfstoffen wird geforscht, mehr als 40 befinden sich in klinischen Studien (WHO-Bericht vom 2. Oktober). Die WHO rechnet mit einem Start der Impfungen gegen das Coronavirus zur Jahresmitte 2021 (Stand: 19. 10.). Anfang nächsten Jahres sollten demnach die Daten aus den abschliessenden Phase-III-Studien vorliegen. Danach könnten die Entscheidungen zum Impfstart fallen. Die beteiligten Firmen produzierten vorsorglich bereits Millionen von Dosen. Risikogruppen können laut der WHO als erste mit einer Impfung rechnen.

Russland hat Mitte August den weltweit ersten Covid-19-Impfstoff bewilligt und Mitte Oktober einen zweiten Impfstoff registriert. Beim ersten Impfstoff hätten die Behörden nach weniger als zwei Monaten mit Tests an Menschen die Genehmigung erteilt, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am 11. August. Der Schritt ebne den Weg für eine Massenimpfung, auch wenn die letzten Phasen der klinischen Studien zur Prüfung der Sicherheit und der Wirksamkeit noch fortgesetzt würden. Die Zulassung in einem so frühen Stadium widerspricht internationalen Kriterien. Der zweite Impfstoff wurde im Forschungszentrum Vektor in der sibirischen Grossstadt Nowosibirsk entwickelt und trägt den Namen «EpiVacCorona». Laut Putin hat Russland bereits einen dritten Impfstoff in Entwicklung.

Mehr zur Entwicklung eines Impfstoffs finden Sie hier.

Die neuesten Erkenntnisse aus aktuellen Studien finden Sie hier.

Das Virus hat das Wirtschaftsleben rund um den Globus zeitweise fast zum Erliegen gebracht. Die Folgen sind dramatisch – auch für die grossen Industrieländer.

Analytiker gehen von unterschiedlichen Entwicklungen in Europa und den USA aus. Im ersten Vierteljahr war die amerikanische Wirtschaft aufs Jahr hochgerechnet bereits um 5 Prozent geschrumpft. Die Zuspitzung der Corona-Pandemie ab Mitte März stürzte die USA dann in eine schwere Wirtschaftskrise. In der zweiten Maihälfte und im Juni gab es bereits Zeichen einer Erholung. Seit Ende Juni hat die Zahl der Neuinfektionen aber wieder dramatisch zugenommen, was zu neuerlichen Einschränkungen des Wirtschaftslebens geführt hat und das Wachstum erneut ausbremsen dürfte. In der Euro-Zone hingegen gehen Ökonomen davon aus, dass mit dem Konjunktureinbruch im zweiten Quartal der Tiefpunkt erreicht ist.

Um die Konjunktur zu stützen, wurden grosse Hilfspakete geschnürt. So haben sich die Mitgliedstaaten der EU auf ein Hilfspaket in Höhe von 540 Milliarden Euro geeinigt. Zudem haben sich die Staats- und Regierungschefs auf einen Aufbaufonds von 750 Milliarden Euro und ein Sieben-Jahre-Budget von 1074 Milliarden Euro geeinigt. Viele Notenbanken haben ebenfalls ihre Leitzinsen reduziert und auch die übrigen geldpolitischen Instrumente praktisch ausgeschöpft, um Kredite zu verbilligen sowie Investitionen und den Konsum anzukurbeln.

In der Corona-Krise verändert sich die Wirtschaftslage fast im Wochenrhythmus. Wir zeigen mit neuartigen Daten den Verlauf der Krise.

Anfang Januar teilte die WHO mit, dass eine mysteriöse Lungenerkrankung in der zentralchinesischen Metropole Wuhan durch ein neuartiges Coronavirus verursacht werde. Laut verschiedenen Studien sind die ersten Fälle von Covid-19 in Wuhan Ende November oder Anfang Dezember aufgetreten. Gleichzeitig gibt es auch Hinweise darauf, dass das neue Coronavirus schon Wochen oder Monate früher in Südchina zirkuliert haben könnte, möglicherweise sogar im August. Der Stammbaum des Virus lässt sich über die Veränderungen in seinem Genom nachvollziehen (Details hier).

Seinen Ursprung soll das Virus auf einem Tiermarkt in Wuhan haben. Dort soll es von einer noch nicht identifizierten Tierart auf den Menschen übergesprungen sein. Die am engsten mit ihm verwandten Viren sind Fledermausviren, was darauf hindeuten könnte, dass Fledermäuse an der Infektionskette beteiligt sind.

Es kursieren Verschwörungstheorien, wonach das Virus in einem Labor in Wuhan gezüchtet worden ist. Auch der amerikanische Präsident Donald Trump äusserte sich dieserart. Diese Vorwürfe wies Yuan Zhiming, Chef des Instituts für Virologie in Wuhan, zurück. Auch die WHO ist der Ansicht, das Virus sei tierischen Ursprungs.

Anfang Mai hat die WHO alle Länder dazu aufgefordert, Fälle von Lungenentzündungen von Ende 2019 zu überprüfen. Damit reagierte die WHO auf einen Bericht aus Frankreich, wonach Covid-19 bereits am 27. Dezember bei einem Mann in einem französischen Spital behandelt worden ist, fast einen Monat bevor die französische Regierung die ersten Fälle bestätigte. Die später als Covid-19 identifizierte Krankheit wurde der WHO von den chinesischen Behörden zum ersten Mal am 31. Dezember gemeldet.

Sars-CoV-2: Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («severe acute respiratory syndrome coronavirus 2»). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde Covid-19 («coronavirus disease 2019») genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die den Erreger Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

Ein ausführliches Glossar mit den zwanzig wichtigsten Begriffen in Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier.

Mitarbeit: toc., wej., ran., kus., ni., slz., koe., gam., nyf., bso., esb., kkl., nbe., tsm., lat., ela., koa., nth., joe., cke. ful., nad., ebl., lat., wde., fma., med., vmo., bet., ann., win., mit Agenturmaterial

Football news:

Der Kolumbianische Fußballverband (FCF) hat den Rücktritt von Carlos Queiroz als Cheftrainer der Nationalmannschaft des Landes bekanntgegeben. Der 67-jährige Portugiese wurde heute entlassen. Er leitete das Team etwa zwei Jahre lang
Klopp über das Spiel von Torwart Keller mit Ajax: Top, Top, Top, Top
Manchester United, Tottenham und Chelsea sind Interessant Verteidiger Brighton White
Red Bull Riss die Lok mit einer perfekten angriffsvielfalt ab. Der angeschlagene Loco wusste nicht, was er tun sollte
Der Spanische Supercup kann nicht in Saudi-Arabien stattfinden, sondern in Spanien
Die Tore von zobnin, kuzyaev und Skopincev beanspruchen den Titel des besten im November
Romelu Lukaku: Eineinhalb Jahre bei Inter - die besten meiner Karriere