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Coronavirus: Behörden vertagen Entscheid über Fasnacht

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Eigentlich hätten die Basler Behörden am Donnerstagnachmittag mitteilen wollen, ob die Fasnacht stattfinden kann. Aufgrund der veränderten Lage, wird der Entscheid nun verschoben.

Die «gesamtschweizerisch veränderte Ausgangslage» habe dazu geführt, dass der Entscheid über die Durchführung der Basler Fasnacht verschoben werde. Das teilte das Basler Gesundheitsdepartement am Donnerstagvormittag mit. Eigentlich wollten die Behörden am Donnerstagnachmittag ihren Entscheid mitteilen, ob die Basler Fasnacht in gewohntem Rahmen stattfinden wird oder nicht.

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Am Donnerstag wurden aber neue bestätigte Fälle von Corona-Erkrankten in der Schweiz bekannt. Neben einem Mann im Kanton Genf wurden auch zwei Fälle in Graubünden bestätigt. In Basel gibt es derzeit noch mehrere Verdachtsfälle. Das Testverfahren zum Nachweis des Coronoavirus SARS-CoV-2 braucht aktuell aber zwei Tage.

Am Mittwoch sendete das Basler Gesundheitsdepartement noch zuversichtliche Signale. «Wir rechnen aber aktuell nicht mit einer Absage», sagte Mediensprecherin Anne Tschudin. Dass es bestätigte Fälle geben wird, das könne nicht ausgeschlossen werden. «Wenn die Infektionskette klar ist, kann die Situation eingegrenzt werden», fügt sie an.

Risikofaktor unklare Infektionskette

Anders sei der Fall aber, wenn bei mehreren Erkrankungen in der Region nicht klar sei, wo und wie sich die Person angesteckt hatte. Dann käme eine Absage in Frage. Diese müsste vom Gesamtregierungsrat beschlossen werden, falls nicht das Bundesamt für Gesundheit ohnehin alle Grossveranstaltungen in der Schweiz absagen würde.

(lha)