Switzerland

Coronavirus: 4000 Krankenpfleger in Italien infiziert

Das Coronavirus breitet sich rasant aus. Weltweit herrscht der Ausnahmezustand. Alle News im Ticker.

1 / 73
29. März
29. März

Rund 4000 Krankenpfleger haben sich in Italien bisher mit Covid-19 infiziert. Dies berichtete der Verband der italienischen Krankenpfleger FNOPI, der die Leistungen des Sanitätspersonals im Kampf gegen die Pandemie hervorhob.

Keystone
Mit 838 Todesopfern durch das neuartige Coronavirus binnen 24 Stunden hat Spanien einen neuen traurigen Rekord gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer in dem Land stieg damit auf 6528, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mitteilte.

Mit 838 Todesopfern durch das neuartige Coronavirus binnen 24 Stunden hat Spanien einen neuen traurigen Rekord gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer in dem Land stieg damit auf 6528, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mitteilte.

Keystone
29. März 2020
29. März 2020

New York City ist besonders betroffen von der Pandemie: Die Strassen von Manhattan sind leergefegt. (28. März 2020)

Reuters

Rund 4000 Krankenpfleger haben sich in Italien bisher mit Covid-19 infiziert. Dies berichtete der Verband der italienischen Krankenpfleger FNOPI, der die Leistungen des Sanitätspersonals im Kampf gegen die Pandemie hervorhob.

9448 Krankenpfleger meldeten sich inzwischen beim italienischen Zivilschutz, der zusätzliche 500 Personen im Gesundheitssystem in der Lombardei anstellen will. Der Verband forderte die Regierung auf, die Krankenpfleger mit genügend Schutzmaterial auszurüsten.

Inzwischen warnten die Experten vor der Gefahr von Burn-outs unter Medizinern. Im Mailänder Krankenhaus «Sacco» wurde eine Hotline zur psychologischen Unterstützung von Sanitätern eingerichtet.

«50 Prozent der Krankenpfleger und Ärzte läuft Gefahr ein Burn-out zu erleiden. Viele von ihnen haben selbst Angehörige, die an Covid-19 gestorben sind. Sie arbeiten trotzdem weiter», berichtete Emi Bondi, Direktorin der Abteilung für psychische Gesundheit des Krankenhauses Papa Giovanni XXIII. Sie berichtete vom Fall einer Ärztin aus der Provinz Bergamo, die ihren Ehemann und ihre Mutter verloren habe und weiterhin arbeite.

Italien trauert um sein bisher jüngstes Opfer der Coronavirus-Pandemie, den 26-jährigen Andrea Tesei aus Predappio. 500 Personen beteiligten sich an einer Online-Trauerzeremonie für den jungen Mann, der im ehrenamtlichen Bereich aktiv war.

Zu Ehren des Verstorbenen wurde eine Messe ohne Gläubige zelebriert, die online live gestreamt wurde. Auch Roberto Canali, Bürgermeister von Predappio, beteiligte sich an der Trauerzeremonie. Andrea Tesei war diese Woche mit Covid-19-Symptomen ins Spital von Cesena eingeliefert worden. In wenigen Tagen verschlechterte sich sein Zustand. Er starb am Donnerstag auf der Intensivstation der norditalienischen Stadt Forli.

In ganz Italien werden gemäss den Vorgaben des Regierungserlasses zur Eingrenzung der Coronavirus-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste mit Gläubigen mehr gefeiert. Ausgesetzt wurden auch Trauergottesdienste bei Begräbnissen. Kirchen und Kapellen bleiben aber für das persönliche Gebet geöffnet.

Mit 838 Todesopfern durch das neuartige Coronavirus binnen 24 Stunden hat Spanien einen neuen traurigen Rekord gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer in dem Land stieg damit auf 6528, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mitteilte.

Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg innerhalb eines Tages um 9,1 Prozent auf 78'797 Fälle. Mit Ausnahme von Donnerstag war die Zahl der neu hinzugekommenen Corona-Opfer in Spanien in den vergangenen Tagen stetig gestiegen.

Gleichzeitig stieg die Zahl der bereits wieder genesenen Patienten seit Samstag um 19,7 Prozent auf 14'709, wie das Ministerium weiter mitteilte.

Spanien ist nach Italien das Land mit den meisten Corona-Todesopfern weltweit. Am Samstag hatte die Regierung eine weitere Verschärfung der Massnahmen gegen das Coronavirus verkündet. Alle «nicht lebenswichtigen» Unternehmen müssen für zwei Wochen schliessen. Eine ähnliche Regelung gilt bereits in Italien.

Mit 838 Todesopfern durch das neuartige Coronavirus binnen 24 Stunden hat Spanien einen neuen traurigen Rekord gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer in dem Land stieg damit auf 6528, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mitteilte.

Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg innerhalb eines Tages um 9,1 Prozent auf 78'797 Fälle. Mit Ausnahme von Donnerstag war die Zahl der neu hinzugekommenen Corona-Opfer in Spanien in den vergangenen Tagen stetig gestiegen.

Gleichzeitig stieg die Zahl der bereits wieder genesenen Patienten seit Samstag um 19,7 Prozent auf 14'709, wie das Ministerium weiter mitteilte.

Spanien ist nach Italien das Land mit den meisten Corona-Todesopfern weltweit. Am Samstag hatte die Regierung eine weitere Verschärfung der Massnahmen gegen das Coronavirus verkündet. Alle «nicht lebenswichtigen» Unternehmen müssen für zwei Wochen schliessen. Eine ähnliche Regelung gilt bereits in Italien.

Nach jenen aus Deutschland sind auch die vorübergehend blockierten Schutzmasken aus Frankreich in die Schweiz unterwegs oder bereits im Land. Alle Probleme im Zusammenhang mit den in Frankreich blockierten Schutzmasken seien gelöst, teilte die französische Botschaft in der Schweiz am Sonntag mit.

Täglich würden Frankreich und die Schweiz an der Lösung ähnlicher Probleme arbeiten, heisst es weiter. Die französische Botschaft habe Massnahmen ergriffen, um Spekulationen über sensible Ausrüstung zu vermeiden. Man ziele nicht darauf ab, den Export solcher Ausrüstung in Nachbarländer zu verhindern, die wie Frankreich gegen Covid-19 kämpften.

Spitäler in der ganzen Welt brauchen mehr Beatmungsgeräte, um die vielen Corona-Patienten zu versorgen. Das hat Folgen. Wie der «Spiegel» berichtet, soll der Medizintechnik-Hersteller Drägerwerk auf Geheiss der deutschen Bundesregierung bis Ende Jahr 10‘000 zusätzliche Beatmungsgeräte erstellen. Die Schweizer Firma Hamilton Medical will die Produktion bis Ende April verdoppeln. Doch es gibt auch andere Unternehmen, die nun ins Business einsteigen wollen.

Laut einem Bericht des «Economist» wollen Autobauer wie Tesla und Daimler, aber auch Luftfahrtkonzerne oder der Staubsaugerhersteller Dyson mitmischen. Um das fehlende Know-how zu kompensieren, schliessen sich die Unternehmen zu Teams zusammen. Ein Firmenteam etwa wird vom Rennwagenhersteller McLaren angeführt. Auch der Autohersteller General Motors will ein kleines, tragbares Beatmungsgerät mitentwickeln.

Der Staubsaugerhersteller Dyson hat auf Bitte der britischen Regierung in nur zehn Tagen ein Beatmungsgerät entwickelt, wie CNN berichtet. Hunderte Ingenieure hätten rund um die Uhr an der Entwicklung mit dem Namen CoVent gearbeitet. Dyson will laut dem Bericht 15'000 Geräte produzieren.

Mit einem emotionalen Brief stimmt der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson seine Landsleute auf schwere Zeiten ein. Zudem schliesst er auch noch schärfere Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht mehr aus.

«Es ist wichtig für mich, offen und ehrlich mit Ihnen zu reden. Wir wissen, dass sich die Lage verschlechtert, bevor sie besser wird», heisst es in dem Schreiben, das Downing Street am Samstag in London veröffentlichte und das in der kommenden Woche an 30 Millionen Haushalte geschickt werden soll. Die Regierung treffe die richtigen Vorbereitungen und je stärker diese Regeln befolgt würden, desto weniger Leben würden verloren und desto eher könne man in ein normales Leben zurückkehren, schrieb er.

Johnson schloss aber auch eine weitere Verschärfung der Massnahmen nicht aus: «Wir werden nicht zögern, weiterzugehen, falls uns der wissenschaftliche und medizinische Rat sagt, dass wir das tun müssen.»

Die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 stieg am Sonntag in Grossbritannien auf über 1020. Die Zahl der bestätigten Infektionen lag bei rund 17'300. Neben Johnson haben sich auch Gesundheitsminister Matt Hancock und Thronfolger Prinz Charles mit Sars-CoV-2 infiziert. Am Montag hatte der Premierminister nach langem Zögern eine Ausgangssperre verhängt. Noch Anfang März hatte er geprahlt, er habe Menschen in einem Spital, darunter Covid-19-Patienten, die Hände geschüttelt. Das werde er auch weiterhin tun, sagte er damals.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland 52.547 Coronavirus-Fälle registriert. Das ist ein Plus von 3.965, wie das Institut mitteilt. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich demnach um 64 auf 389.

In Australien zeigen die Massnahmen zur Eindämmung des Virus-Ausbruchs nach Einschätzung der Regierung erste Erfolge. Obwohl die Zahl der Erkrankungen zweifellos weiter deutlich zunehme, habe sich dieser Anstieg immerhin verlangsamt, sagt Premierminister Scott Morrison. Der Zuwachs habe in den vergangenen Tagen bei 13 bis 15 Prozent gelegen. Vor einer Woche habe er noch 25 bis 30 Prozent betragen.

US-Präsident Donald Trump verzichtet im Kampf gegen die Pandemie auf eine Quarantäne für den besonders stark betroffenen Großraum New York. Stattdessen habe er die Gesundheitsbehörden angewiesen, «Reisehinweise» auszugeben, teilt Trump auf Twitter mit.

Diese Empfehlungen sollten von den Gouverneuren der Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut in Zusammenarbeit mit seiner Regierung erstellt werden. Einzelheiten würden die Zentren für Seuchenkontrolle noch am Samstag mitteilen. Trump selbst hatte zuvor ins Gespräch gebracht, dass die Ostküsten-Region abgeschottet werden könnte.

In den USA sind mehr als 2000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Dies ging am Samstagabend (Ortszeit) aus einer Auflistung der renommierten Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor.

Ein Grossteil der Toten entfällt auf den Bundesstaat New York, in dem sich das Coronavirus in den vergangenen Tagen besonders schnell ausgebreitet hat. Gouverneur Andrew Cuomo hatte die Zahl der Toten dort am Samstag mit mehr als 700 angegeben.

Die USA sind weltweit das Land mit den meisten nachgewiesenen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 - derzeit beläuft sich die Zahl auf mehr als 121'100. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. In Italien starben seit Beginn der Pandemie mehr als 10'000 Menschen. Das ist die höchste Zahl weltweit.

Die von US-Präsident Donald Trump geplanten Reisebeschränkungen für Menschen aus dem Coronavirus-Epizentrum New York würden nach Meinung des Gouverneurs des Bundesstaats ins Chaos führen. Eine solche Massnahme werde wirtschaftliche Verwerfungen zur Folge haben, sagte Cuomo zudem am Samstag dem TV-Sender CNN. Die Börsen würden «sinken wie ein Stein», die Wirtschaft könnte sich Monate oder Jahre nicht davon erholen. Ausserdem sei ihm nicht klar, wie Trump solche weitreichenden Reisebeschränkungen auch rechtlich umsetzen wolle, sagte Cuomo weiter. «Ich glaube, es ist illegal.»

Trump hatte zuvor gesagt, dass er entsprechende Massnahmen für New York und die Nachbarstaaten New Jersey und Connecticut ins Auge fasse. «Einige Leute würden New York gerne unter Quarantäne gestellt sehen, weil es ein Hotspot ist», hatte Trump im Garten des Weissen Hauses gesagt. Bei einer Ansprache in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia stellte er in Aussicht, darüber «ziemlich bald» zu entscheiden.

Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), trauert um seinen langjährigen Lebensgefährten Jörn Kubicki. Der 54-Jährige verstarb laut der «Bild am Sonntag» nach einer langjährigen Lungenkrankheit, er litt an COPD, und einer Infektion mit dem Coronavirus in dieser Woche an Herzversagen.

In Frankreich sind inzwischen mehr als 2300 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden seien 319 weitere Todesopfer verzeichnet worden, teilte die Regierung am Samstagabend mit. Insgesamt seien somit 2314 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Premierminister Edouard Philippe warnte, dass der Kampf gegen das Virus gerade erst begonnen habe. Die ersten beiden Aprilwochen würden härter als die beiden letzten Märzwochen, sagte er. In Frankreich gilt noch bis mindestens 15. April eine Ausgangssperre.


Gesundheitsminister Olivier Véran sagte bei der Pressekonferenz mit Philippe, die Regierung habe mehr als eine Milliarde Atemschutzmasken bestellt, die meisten davon in China. Frankreich selbst könne lediglich acht Millionen Masken pro Woche herstellen.

Weltweit sind mehr als 30'000 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die renommierte Johns-Hopkins-Universität in der US-Stadt Baltimore registrierte am Samstag 30'248 Todesfälle.

Den Angaben zufolge haben sich 649'904 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Es gebe in kaum einem Land genügend Tests, um die Menschen flächendeckend zu untersuchen.


Allein in den USA sind mehr als 115'500 Infektionen nachgewiesen worden, in China mehr als 81'990.
In Italien starben seit Beginn der Pandemie 10'023. Das ist die höchste Zahl weltweit.

Die Vereinten Nationen spenden den USA 250'000 Gesichtsmasken für die besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene Millionenstadt New York. «New York ist für uns nicht nur unser Zuhause oder das Hauptquartier der Vereinten Nationen. Es ist eine lebendige internationale Hauptstadt, über die die Welt kommuniziert, debattiert, handelt und gedeiht», liess Uno-Generalsekretär António Guterres am Samstag mitteilen.

Man hoffe, dass man die Ärzte und Pfleger in der Metropole damit unterstützen könne. Die Masken kommen den Uno zufolge aus eigenen Lagern in New York.

In Italien sind seit Beginn der Pandemie mehr als 10'000 Corona-Patienten gestorben. Der Zivilschutz meldete am Samstag 889 neue Todesfälle. Damit stieg deren Gesamtzahl auf 10'023. Das ist die höchste Zahl weltweit.

Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Italien erhöhte sich am Samstag um 5974 auf 92'472. Die Zahl der geheilten Menschen stieg auf 12 384. Das sind 1434 mehr als am Freitag.

Schon seit dem 10. März dürfen in Italien die Menschen im ganzen Land nur noch in Ausnahmefällen aus dem Haus gehen. Die Beschränkungen waren am 20. März noch einmal verschärft worden. Es wird allgemein erwartet, dass Italien die Sperren, die bisher bis zum 3. April gelten, verlängert. Wann das allerdings geschieht, ist unklar.


Der Vatikan meldete am Samstag zwei neue Corona-Fälle. Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten unter den Mitarbeitern des Heiligen Stuhls und den Bürgern des Vatikanstaats erhöhte sich damit auf sechs, wie Sprecher Matteo Bruni mitteilte. «Ich kann bestätigten, dass weder der Heilige Vater noch seine engsten Mitarbeiter betroffen sind», sagte er.


Italien verschärfte am Samstag die Einreisebestimmungen. Nach einer vom Verkehrsministerium veröffentlichten Mitteilung muss jeder, der auf dem Luft-, See- oder Landweg einreist, unter anderem ganz genau den Grund seiner Reise, seinen Aufenthaltsort in Italien und seine Telefonnummer angeben. Die Reisenden müssen ausserdem mitteilen, wie sie ihren Zielort in Italien erreichen werden.


Auch Menschen, die keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung zeigen, müssen sich demnach bei den örtlichen Gesundheitsbehörden melden und in eine 14-tägige Selbstisolation begeben. Flug- und Schifffahrtsgesellschaften werden verpflichtet, bei ihren Passagieren schon beim Einchecken die Körpertemperatur zu messen und Personen ab 37,5 Grad nicht an Bord zu lassen.

Ende Januar gab es die erste bekannte Corona-Ansteckung im Land, heute führen die USA mit mehr als 100'000 Infizierten die weltweite Corona-Statistik an.


Am 29. Februar gab es in Seattle den ersten Corona-Toten, einen Monat später sind landesweit 1,711 Menschen gestorben.


Die Todesrate begann Anfang März stetig zu steigen. Mittlerweile gibt es das Virus in jedem US-Bundesstaat. Covid-19 hat in fast jedem Bundestaat Todesopfer gefordert.

Einer der Coronavirus-Brandherde ist der Bundesstaat New York. Die Millionenmetropole plant nun vier weitere provisorische Notkliniken. Neben den bereits aufgebauten Spitälern und einem am Montag erwarteten Lazarettschiff der US-Armee sollen Gebäude in den Stadtteilen Brooklyn, Queens, Staten Island und der Bronx umfunktioniert werden, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Samstag bei seiner täglichen Krisen-Pressekonferenz.

Zudem verkündete Cuomo, dass die Zahl der Corona-Toten im Bundesstaat im Vergleich zum Vortag um 209 auf 728 gestiegen sei. Es gebe mehr als 52'000 nachgewiesene Infektionen. Das ist ein beträchtlicher Teil der von der Johns-Hopkins-Universität gezählten mehr als 1700 Toten in den gesamten USA. In den Vereinigten Staaten gibt es demnach mehr als 105'000 nachgewiesene Fälle – weltweit mit Abstand die meisten.

Die Verunsicherung der als hart im nehmen verschrienen New Yorker muss gross sein. Am Donnerstag riefen in NYC laut «Washington Post» mehr Leute den Notruf 911 an, als am 11. September 2001.

Für den Kampf gegen die Corona-Pandemie ist am Samstag ein Flugzeug mit rund vier Millionen Schutzmasken im spanischen Getafe in der Nähe von Madrid gelandet. Das Material soll in Spanien, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien verteilt werden, wie der Luftfahrtkonzern Airbus mitteilte.

Die Maschine des Typs A330-200 sei am Donnerstag in Spanien gestartet, am Freitag in Tianjin im Nordosten Chinas gelandet und mit den Masken beladen umgehend nach Spanien zurückgekehrt. Bereits in den vergangenen Tagen habe das Unternehmen Flüge zwischen Europa und China organisiert, um zahlreiche europäische Spitäler mit Masken zu versorgen, hiess es.

Russland verschärft seine Anstrengungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Ab dem 30. März schliesst es seine Grenzen. Das gelte für alle Grenzposten, Fahrzeuge sowie Fussgänger und auch an den Seegrenzen, heisst es in einer am Samstag veröffentlichten Anordnung der Regierung. Ausgenommen seien unter anderem russische Diplomaten sowie Lastwagen. Internationale Flüge wurden bereits eingestellt.

Seit Samstag sind in Moskau alle Einkaufszentren, Restaurants und grösseren Parks für mindestens eine Woche geschlossen. So etwas gab es seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr.

In Bussen, U-Bahnen und auf den Strassen waren weniger Menschen in der grössten Stadt Europas unterwegs als sonst. Dennoch zog es bei frühlingshaftem Wetter viele Menschen an die frische Luft. Die Vertreterin der Weltgesundheitsorganisation in Russland, Melita Vujnovic, beklagte, dass viele Menschen nicht wenigstens zwei Meter Abstand voneinander nehmen: «Ich bin gerade durch Moskau gefahren, und der Anblick schmerzt.»

In Russland gibt es noch vergleichsweise wenige Corona-Fälle, doch deren Zahl steigt rasant: Am Samstag wurden mehr als 1264 Infizierte offiziell registriert. Gegen die Ausbreitung des Virus desinfizierten Spezialisten am Samstag viele Trottoirs und Strassen.

Im Kampf gegen die hochansteckende Krankheit werden die Russen von Montag an in siebentägige Zwangferien geschickt. Ausserdem gibt es keine Flüge und Zugverbindungen mehr ins Ausland.

Am Samstag wurden deshalb rund 600 in der Ukraine gestrandete Russen mit einem Sonderzug nach Moskau gebracht. Die Staatsagentur Ria Nowosti meldete unter Berufung auf Quellen, es werde nun erwogen, auch alle Flüge und Züge im grössten Land der Erde vorübergehend zu stoppen.

Mehr als 600'000 Menschen haben sich weltweit nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert. Am Samstagnachmittag bezifferte die renommierte Johns-Hopkins-Universität die Zahl der nachweislich Infizierten mit 614'884. Demnach starben mehr als 28'600 in Folge oder an der Lungenkrankheit Covid-19, die das Virus auslösen kann.

Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Es gebe in kaum einem Land genügend Tests, um die Menschen flächendeckend zu untersuchen. Allein in den USA sind mehr als 104'830 Infektionen nachgewiesen worden, in Italien mehr als 86'490 und in China mehr als 81'990.

Football news:

Es besteht eine Reale Chance, dass 50 bis 60 Vereine in Konkurs gehen. Der Besitzer von Huddersfield über die Auswirkungen der Pandemie
Valverde über das Spiel gegen Manchester City: wir Wollen so spielen, dass wir weiterkommen. Real ist bereit, alles dafür zu tun
Die große Auswahl von Roma: Cafu öffnet sich im Strafraum und wartet auf den Pass, aber stattdessen erzielen Totti und Batistuta Meisterwerke
Zabitzer hatte sich im April an einem Coronavirus erkrankt
In den 90er Jahren spielte der russische Klub in der finnischen Meisterschaft: die Spieler trugen Zigaretten, der Präsident ging auf das Feld. Es endete mit einem Ausfall
Flick über Holand: Er macht seine erste Saison, so früh ist er mit Lewandowski zu vergleichen
Felix hat sich im Training ein Bänderriss im Knie zugezogen. Es ist seine 3.Verletzung pro Saison bei Atlético