Switzerland

Corona-Medienkonferenz: Was sagt der Taskforce-Chef zum Lockerungsplan?

Wie beurteilen die Experten die aktuelle Corona-Lage? Vertreter von BAG und Taskforce nehmen vor den Medien Stellung. Wir berichten ab 14 Uhr live.

Das Wichtigste in Kürze:

Hier geht es zu unserem Corona-Dashboard mit allen Zahlen.

Und hier gelangen Sie zur grossen Übersicht der Impfquoten in den Kantonen: So weit ist die Schweiz mit dem Impfen.

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1065 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG Acht neue Todesfälle und 45 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 4,7 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 159,78 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,01.

Insgesamt wurden bis vorgestern Abend 932'375 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 751'009 Dosen verabreicht. 221'259 Personen sind bereits vollständig geimpft.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 5'025'401 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 554'932 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 9543 Fälle entdeckt worden. 3492 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 144 die südafrikanische (B.1.351) sowie sechs die brasilianische (P.1). 5901 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

23'416 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 9271. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 10'274 Menschen in Isolation und 16'831 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 2964 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

Ab 14 Uhr informieren Experten und Amtschefs des Bundes über die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz. An der Pressekonferenz des BAG in Bern nehmen folgende Fachleute teil:

  • Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAG

  • Eric Scheidegger, Stv. Direktor, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

  • Mike Schüpbach, Stv. Sektionsleiter Rechtsbereich 2, Bundesamt für Gesundheit BAG

  • Linda Nartey, Kantonsärztin Bern, Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte

  • Martin Ackermann, Präsident, National COVID-19 Science Task Force

Bis im Sommer sollen in der Schweiz alle Impfwilligen gegen Covid-19 geimpft sein. Bundesrat Alain Berset hat diesen Zeitplan am Donnerstag bei einem Besuch im Aargau bekräftigt. Bestellt worden seien 32 Millionen Dosen. Man habe kein Signal der Hersteller erhalten, dass sie im ersten Quartal 2021 weniger liefern würden als versprochen. Die Impfung habe eine Wirksamkeit von 95 Prozent.

BAG erlaubt «Beizen für Büezer»

Restaurants dürfen neu als Betriebskantinen über Mittag zwischen 11 und 14 Uhr öffnen, damit im Freien arbeitende Personen eine warme Mahlzeit einnehmen können. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erteilte den Kantonen am Donnerstag dafür eine entsprechende Zulassung.

Zugang haben ausschliesslich Berufsleute aus dem Landwirtschaftssektor und dem Bausektor sowie Handwerkerinnen und Handwerker und Berufstätige auf Montage. Die Arbeitgeber müssen ihre Angestellten vorgängig anmelden. Die Kontaktdaten von allen Personen müssen aufgenommen werden.

Offen bleiben vorerst die Terrassen in den Skigebieten von Nid-, Obwalden, Uri und Schwyz sowie Glarus und Tessin, dies entgegen dem Beschluss des Bundes.

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektoren wollen nochmals das Gespräch mit Bundesrat Berset suchen. Die Bündner Regierung hatte nach dem Entscheid der Landesregierung vom Mittwoch entschieden, dass die Terrassen in den Skigebieten wieder gesperrt werden müssten. (Lesen Sie zum Thema: Der Bundesrat wagt den Machtkampf)

Pro Juventute schlägt Alarm

Die Corona-Krise belastet die Psyche von jungen Menschen, vor allem in Familien mit sozial oder wirtschaftlich prekären Verhältnissen. Bei Pro Juventute hat sich die Anzahl Kriseneinsätze letztes Jahr fast verdoppelt.

Waren es im Jahr 2019 noch 57 Interventionen, so gab es im Jahr 2020 fast 100 Fälle, wo Pro Juventute bei einer Beratung Notfallorganisationen beiziehen musste, wie der am Donnerstag von Pro Juventute veröffentlichte Corona-Report zeigt.

Täglich wenden sich rund 700 Jugendliche und Kinder (Vorjahr 600) an die Beratungsstelle 147.ch, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess. Beratungen zu den Themen «Konflikte mit den Eltern» (plus 60 Prozent) und «Konflikte mit Geschwistern» (plus 100 Prozent) hätten stark zugenommen.

Massentests in Schulen

Als erster Kanton hat Zug am Donnerstag im Kampf gegen das Coronavirus mit den obligatorischen Reihentests an Schulen begonnen. Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe sowie deren Lehrpersonen müssen nun wöchentlich an zwei Speicheltests teilnehmen.

«Testen statt schliessen ist mein grosses Anliegen hinter dieser Testaktion», sagte Bildungsdirektor Stephan Schleiss (SVP) an der Kantonsschule Menzingen vor den Medien. Die Reihentests werden befristet durchgeführt. Nach acht Wochen werde entschieden, ob weiter getestet werden soll oder nicht.

Beginn des Live Tickers

SDA

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