Switzerland

Contact Tracing stösst an Grenzen: Kanton Waadt lockert trotz hoher Fallzahlen die Quarantäneregeln

(wap) Bis anhin musste in Quarantäne, wer länger als 15 Minuten Kontakt mit einer infizierten Person hatte und dabei den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht einhalten konnte. Diese Regel gilt in den meisten Kanton der Schweiz. Nun schert der am stärksten betroffene Kanton, die Waadt, aus: Wie Kantonsarzt Karim Boubaker am Donnerstag gegenüber RTS erläutert, muss nur noch in Quarantäne, wer mit einer infizierten Person zusammenlebt oder eine intime Beziehung pflegt. In allen anderen Situationen werde von Fall zu Fall entschieden.

Ein Grund für die Lockerung der Regeln ist die prekäre Situation beim Contact Tracing. Es sei nicht mehr möglich, bei jeder infizierten Person alle Kontakte zu eruieren, so Boubaker. Eine Rolle beim Entscheid hat gemäss dem RTS-Bericht auch die Wirtschaft gespielt. Derzeit haben in der Waadt rund 2000 Personen Anweisung, sich in Quarantäne zu halten. Diese Leute fehlten in den Betrieben. Ausserdem sei es laut Boubaker schwierig, die Betroffenen am Telefon davon zu überzeugen, die Quarantäne einzuhalten. Man setze auf Eigenverantwortung.

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