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clevermobil – Mobilitätsbildung für die mobilen Erwachsenen von morgen

Energiestadt Grenchen - Die Klasse 5g vom Schulhaus Kastels kommt nach der 10-Uhr-Pause gespannt ins Schulzimmer zurück. Die nächsten zwei Lektionen steht clevermobil-Unterricht auf dem Programm. Was wird sie wohl erwarten? Und was heisst clevermobil überhaupt?

Velofahren macht einfach Spass

Martina Patscheider von der Büro für Mobilität AG erwartet die Schülerinnen und Schüler bereits in ihrem Klassenzimmer. Als Einstieg nimmt sie die Klasse mit auf eine Hör-Reise. Wer errät die Geräusche von unterschiedlichen Fortbewegungsarten richtig? Und welche Bilder und Emotionen verbinden wir mit diesen Geräuschen. Das Thema bewegt und fast alle möchten von ihren Erlebnissen erzählen. Beim Auto und Flugzeug gehen die Meinungen auseinander. Während einige die Geschwindigkeit oder die Aussicht mögen, wird anderen langweilig oder schlecht. Velofahren hingegen gefällt allen. Warum? „Weil man den Wind in den Haaren spürt.“, meinte eine Schülerin. Und ein Schüler ergänzt: „Velofahren macht einfach Spass.“

Anschliessend ist die Kreativität der Kinder gefragt. Welche anderen Verkehrsmittel kennen sie? Schon bald ist die ganze Wandtafel vollgeschrieben. Die Vielfalt an Mobilitätsformen ist enorm: Von zu Fuss gehen über Trottinett, Zug und Schiff bis zu Zeppelin und Kutsche ist fast alles dabei. Und welches Verkehrsmittel mögen die Kinder am liebsten? Um diese Frage geht es in der nächsten Sequenz. In Gruppen zeigen alle Schülerinnen und Schüler ihr Lieblingsverkehrsmittel, die anderen raten. Fast so unterschiedlich wie die Verkehrsmittel, so unterschiedlich sind auch die Präferenzen, wenn es um Mobilität geht.

Mobilität als vielschichtiges Phänomen

Nach diesem sehr alltagsnahen und persönlichen Einstieg geht es in der zweiten Lektion um die Auswirkungen, die mit unserem Mobilitätsverhalten einhergehen. In einem Rollenspiel schlüpfen die Kinder in eine andere Person. Ob mehr Platz zum Spielen, saubere Luft, Ruhe oder Sicherheit: Die Bedürfnisse dieser Personen sind ganz unterschiedlich, ebenso die Art, wie diese Personen unterwegs sind. Die Schülerinnen und Schüler nehmen Mobilität als vielschichtiges Phänomen wahr und erkennen, wie manche Mobilitätsformen auch Auswirkungen haben auf andere Menschen und die Umwelt. Clever mobil ist, wer sich dessen bewusst ist, verschiedene Verkehrsmittel clever kombiniert, mit anderen teilt und wenn immer möglich auch auf die eigene Muskelkraft setzt.

Nach dem clevermobil-Unterricht meint eine Gruppe: „Es hat uns sehr viel Spass gemacht zu erfahren, auf welche Weise wir und alle anderen mobil sein können.“ Und der Klassenlehrer, Salvatore Toro ergänzt: Der Unterricht «clevermobil» war für die Kinder sehr abwechslungsreich und ich sah die Kinder sehr interessiert am Thema. Wie 15 andere Klassen im Schulhaus Kastels nimmt auch seine Klasse an der Aktion „Walk to school“ teil. Insofern passte das Thema bestens.

Das Bildungsangebot clevermobil will Schülerinnen und Schüler an eine nachhaltige Mobilität und situationsgerechte Verkehrsmittelwahl heranführen. Ermöglicht wird dieses Angebot im Kanton Solothurn durch EnergieSchweiz, so!mobil und vor Ort durch die Energiestadt Grenchen.

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