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Champions League: Gladbach gegen City chancenlos, Freuler sieht Rot gegen Real

Die Borussia unterliegt dem Star-Ensemble von Pep Guardiola im Achtelfinal-Hinspiel 0:2. Atalanta verliert gegen Real nach langer Unterzahl 0:1.

Verlorener Zweikampf mit Folgen: Gladbach-Verteidiger Nico Elvedi kann Bernardo Silva nicht am Kopfball hindern, der Portugiese trifft zur Führung.

Verlorener Zweikampf mit Folgen: Gladbach-Verteidiger Nico Elvedi kann Bernardo Silva nicht am Kopfball hindern, der Portugiese trifft zur Führung.

Foto: Attila Kisbenedek (AFP)

Liverpool war gescheitert, Arsenal, Chelsea und auch Tottenham hatten keine Chance. Nur schon in diesen vier Partien des Jahres 2021 schoss Manchester City elf Tore und kassierte zwei. Die letzten zwölf Partien in der Premier League hat das Team von Pep Guardiola gewonnen. Und der Gegner, Borussia Mönchengladbach? Siegte letztmals im Januar.

Die Rollen waren also verteilt. Immerhin 28 Minuten und 14 Sekunden ging es für den Aussenseiter gut. Dann entwischte Bernardo Silva, der Portugiese, einer der Kleinsten auf dem Platz, erzielte das 1:0 per Kopf. Es war ein einsames Highlight der ersten Halbzeit, City schnürte den Gegner zwar ein, kam selbst aber selten zum Abschluss.

Selten, aber immer noch öfter als Gladbach. Die Deutschen, gestartet mit den Schweizern Yann Sommer, Nico Elvedi und Denis Zakaria (Breel Embolo wurde in der 74. Minute eingewechselt), schafften es kaum einmal über die Mittellinie, schossen in der ersten Halbzeit kein einziges Mal aufs gegnerische Tor. City-Goalie Ederson fing seinen ersten Ball in der 50. Minute. Es war mehr Beschäftigungstherapie als Parade, die kam dann erst mit der letzten Aktion des Spiels nach einem Schuss des eingewechselten Hannes Wolf.

Auf dem Papier spielte Gladbach zu Hause, in der Realität in Budapest. Der Auftritt in diesem Hinspiel der Achtelfinals war fahrig, geprägt von Fehlzuspielen und Konfusion. In der 65. Minute gelang Gabriel Jesus das 2:0. Kurz zuvor hatte Elvedi noch heroisch einen Schuss des Brasilianers geblockt, es nützte alles nichts des Bundesligisten, es ist ein Resultat mit einer gewissen Logik.

Real mit spätem Siegtor

Einen Abend zum Vergessen erlebte auch der fünfte Schweizer – auf einem anderen Platz. Remo Freuler sah gegen Real Madrid schon in der 17. Minute eine strenge Rote Karte, weil er Gegner Mendy rempelte. Beachtlich war, was seine Kollegen in den folgenden 68 Minuten zeigten. Atalanta wehrte sich, hielt das 0:0, bis Mendy es kurz vor Schluss aus der Distanz probierte – und das einzige Tor des Abends erzielte.

Damit gehen die Favoriten des Abends jeweils mit der besseren Ausgangslage in die Rückspiele. In beiden Fällen hätten sie aber auch noch besser sein können.

Versteht die Welt nicht mehr: Remo Freuler sieht nach einem ungestümen Einsteigen gegen Ferland Mendy (am Boden) direkt Rot.

Versteht die Welt nicht mehr: Remo Freuler sieht nach einem ungestümen Einsteigen gegen Ferland Mendy (am Boden) direkt Rot.

Foto: Tiziana Fabi (AFP)

DPA

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