Switzerland

Cecilia Bartoli und Francine Jordi unterstützen Aktion für Schweizer Musiker: Lucerne Festival präsentiert «Eine Ode an die Freude»

Die Konsequenzen der Corona-Pandemie treffen freischaffende Musikerinnen und Musiker besonders hart – in der Schweiz und weltweit, in der Klassik ebenso wie im Jazz- oder Rock- und Pop-Bereich. Für viele wurden die meisten Auftritte in diesem Jahr von einem Tag auf den anderen abgesagt. Damit verlieren viele ihre wirtschaftliche Grundlage. Mit der Kampagne #SolidarityForMusic ergreift das Lucerne Festival gemeinsam mit seinen Hauptsponsoren die Initiative, um auf die Not der freischaffenden Musikerinnen und Musiker aufmerksam zu machen und zu helfen.

Im Rahmen der Kampagne wird die Schweizer Bevölkerung dazu aufgerufen, ihre eigenen Interpretationen von Beethovens Ode an die Freude per Video einzureichen. Der musikalischen Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Als prominente Botschafter der Kampagne sind neben Cecilia Bartoli (54), Crimer (30) und Francine Jordi (43) auch Knackeboul (38), Patricia Kopatchinskaja (43) und Erika Stucky (58) mit dabei.

«Freude schöner Götterfunken» neu interpretiert

Die Charity-Kampagne startet heute, am 12. August, und ist auf 16 Tage angelegt. Jeder Teilnehmer kann sich oder Andere beim Interpretieren von Beethovens «Ode an die Freude» («Freude schöner Götterfunken») filmen. Dabei kann gesungen, getrommelt, geklatscht oder gerappt werden. Das Video wird dann auf die Kampagnenwebsite solidarityformusic.ch hochgeladen, dort sind bereits Video-Statements und -Beiträge von bekannten Schweizer und in der Schweiz lebenden Musikerinnen und Musikern zu entdecken.

Das Barometer der gesammelten Musiknoten steigt mit jedem hochgeladenen Video und zeigt damit die Solidarität mit den freischaffenden Musikerinnen und Musiker. Die Anzahl Noten pro Video erhöht sich, wenn mehrere Teilnehmer gemeinsam kreativ werden oder sogar eine Band, ein Orchester oder ein Chor zum Einsatz kommt.

Wer nicht musizieren möchte, kann auf der Webseite auch einfach einen Geldbetrag spenden. Am Ende des Projekts werden alle Beiträge der Partner und die Geldspenden, die über die Kampagnenwebsite gesammelt wurden, an SONART, den Verband der Musikschaffenden Schweiz, übermittelt. Diese verteilen die Gelder an freischaffende Musikerinnen und Musiker in Not, die einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei SONART gestellt haben. Ein solcher kann unabhängig von einer Mitgliedschaft eingereicht werden. Informationen zum Bewerbungs- und Vergabeprozess sind auf der Webseite von SONART zu finden.

«Es gibt keine Grenze zwischen den Musikgenres»

«Es ist uns und unseren Partnern ein Herzensanliegen, mit dieser Aktion ein Zeichen zu setzen und auf die dramatische Lage der Musikerinnen und Musiker in Corona-Zeiten aufmerksam zu machen», kommentiert Michael Haefliger, Intendant von Lucerne Festival. «Ob Klassik, Jazz, Schlager, Heavy Metal oder Rap – hier gibt es keine Grenzen zwischen Musikgenres, ich freue mich auf kreative Beiträge von Profis, Laien, Kindern und Rentnern, Studenten und Managern, mit denen wir zeigen: Wir stehen zusammen und engagieren uns für die Schweizer Musikerinnen und Musiker, die gerade um ihre Existenz bangen, und damit für eine vielfältige Zukunft der Schweizer Musikszene.»

Neben den zahlreichen bekannten Musikerinnen und Musikern als Botschaftern wird die Solidaritätsaktion auch von einem prominenten Patronatskomitee mitgetragen: Bundesrat Alain Berset (48) unterstützt die Kampagne ebenso wie die Ständerätin und Stiftungsrätin von Lucerne Festival Andrea Gmür-Schönenberger (56) sowie Beat Züsli (57), Stadtpräsident von Luzern, und Marcel Schwerzmann (55), Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Luzern.

Auf den Social-Media-Kanälen von Lucerne Festival wird die Aktion begleitet – die kreativsten Beiträge werden geteilt und unter dem Hashtag #SolidarityForMusic gesammelt. Die Kampagne läuft parallel zum Festival «Life is Live», das vom 14. bis 23. August stattfindet, und endet am 28. August.

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