Switzerland

BVB-Keeper Bürki über Haaland: «Er ist einer wie ich!»

Die Vorkehrungen im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz sind rigoros – alles ist strikt von der Deutschen Fussball Liga (DFL) vorgegeben. Maskenpflicht zu jeder Zeit, überall Desinfektionsmittel, die Strasse zum Trainingsgelände Ri-Au ist gesperrt, an allen Durchgängen steht die Security.

Die Schweizer Medienrunde findet mit Absicht nur im Freien statt – mit viel Abstand versteht sich. Keeper Roman Bürki und Verteidiger Manuel Akanji stehen trotzdem locker und gut gelaunt Red und Antwort.

Bürki über den Titelkampf: «Bayern stellt erneut eine Super-Mannschaft. Aber wir werden alles versuchen, den Titel zu holen. Dafür müssen wir alle über unsere Grenzen hinausgehen. In der letzten Saison haben wir immer wieder unglücklich Punkte abgegeben – so etwas passiert Bayern nicht. Das ist der Unterschied. Wir brauchen mehr Konstanz!»

Bürki über die Kritik an Coach Lucien Favre: «Der Druck kommt nur von den Medien. Ich finde, der Trainer hat eine gute letzte Saison hingelegt. Der zweite Platz und der BVB-Punkterekord – darüber habe ich fast nirgends was gelesen. Das ist schade. Für solch eine Saison müssen wir uns nicht schämen!»

Akanji über die Neuzugänge Meunier (von PSG) und Bellingham (Birmingham): «Meunier versucht schon fleissig Schweizerdeutsch, ääh Hochdeutsch, zu sprechen. (Lacht) Bei Bellingham merkt man, dass er vorher in England gespielt hat. Er bringt durchaus eine gewisse Aggressivität mit.»

Akanji über den Lichtsteiner-Rücktritt: «Er war mein erster Captain in der Nati. Ich habe schon in der Winterpause mit ihm über seine Zukunft gesprochen. Er war sich schon da nicht sicher, ob er weiterspielen möchte. Stephan hat eine tolle Karriere hingelegt, hat viele Jahre auf ganz hohem Level gespielt. Und ganz wichtig: Er ist auch neben dem Platz ein sehr guter Mensch.»

Bürki über Teamkollege und Superknipser Erling Haaland (20): «Er ist einfach gut. Er investiert sehr viel – auch in seinen Körper, denn er weiss genau, was wichtig für ihn ist. Erling ist einer wie ich, er verliert auch überhaupt nicht gerne. Das mag ich an ihm.»

Akanji über seine Sommerferien in Winterthur: «Ich habe diese Zeit extrem genossen. Allein schon deswegen, weil ich meine Familie davor sehr lange nicht gesehen hatte. Ferienmässig war es ein Vorteil, dass wir nicht mehr in der Champions League vertreten sind. (Schmunzelt) Aber jeder Einzelne von uns wäre auch gerne beim Finalturnier in Lissabon dabei gewesen!»

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