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Bürki siegt bei Abschiedspiel: Hertha muss in die Barrage - VfB schafft Klassenerhalt

Felix Magath und Hertha BSC müssen für die Rettung vor dem Bundesliga-Abstieg in die Strafrunde. Der Meistertrainer verliert mit den Berlinern zum Saisonfinale bei Borussia Dortmund 1:2 (1:0).

Hertha rutscht dadurch noch hinter VfB Stuttgart, der in der Nachspielzeit gegen den 1. FC Köln gewinnt (2:1), auf den 16. Tabellenplatz ab. Am 19. und 23. Mai geht es für die Berliner um den Klassenerhalt am Ende einer missratenen Chaos-Saison.

Gross ist der Jubel dagegen beim VfB nach dem Klassenerhalt. Sasa Kalajdzic (12.) und Wataru Endo (90.+2) treffen zum Stuttgarter Sieg. Anthony Modeste (59.) hat zwischenzeitlich nach einem schweren Fehler von VfB-Keeper Florian Müller ausgeglichen. Für die Kölner bleibt trotz der Niederlage Platz sieben und damit die Teilnahme an den Play-offs zur Europa Conference League.

Bürki verabschiedet sich mit Sieg

Ishak Belfodil (19.) stört mit seinem Foulelfmeter zunächst die harmonische Dortmunder Abschiedsparty. Der BVB geht das Spiel vor 81.365 Zuschauern als lauen Sommerkick an, rafft sich aber in der zweiten Halbzeit auf. Der zu ManCity abwandernde Erling Haaland gelingt der Ausgleich in seinem letzten Spiel für den BVB per Handelfmeter (68.). Youssoufa Moukoko (84.) erzielt das 2:1.

Verabschiedet worden sind ebenfalls der seit 2008 beim BVB engagierte Marcel Schmelzer und die langjährige Nummer eins im Dortmunder Kasten Roman Bürki. Der Münsinger durfte beim letzten Heimspiel der Saison nochmals zwischen die Pfosten und muss einzig Belfodils Elfmeter passieren lassen.

Fischer coacht europäisch

Union Berlin sichert sich durch das 3:2 (2:0) gegen den VfL Bochum den fünften Tabellenplatz vor dem SC Freiburg. Vor 22.012 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei bringt Grischa Prömel (5.) in seinem letzten Spiel für Union die Berliner in Führung, Taiwo Awoniyi trifft doppelt (25., Handelfmeter und 88.). Simon Zoller (55.) und Eduard Löwen (79.) erzielen die Treffer für die Bochumer.

Grösster Wehrmutstropfen für und wohl auch Kritikpunkt an Urs Fischer: Gegen den Tabellenletzten Greuther Fürth haben die Berliner in den beiden Direktduellen fünf Punkte liegen gelassen. Hätte man diese geholt, wäre man nun vor RB Leipzig und würde damit sogar in der Champions League spielen. So bleibt «nur» die Europa League.

Freiburg büsst seine Chancen auf die erste Champions-League-Teilnahme durch eine 1:2 (0:0)-Niederlage bei Bayer Leverkusen ein, darf sich aber mit der Europa League trösten. Lucas Alario (54.) und Exequiel Palacios (90.+7) erzielen vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena die Tore der Gastgeber, die damit Rudi Völler das erhoffte Abschiedsgeschenk bereiten. Der 62-Jährige erlebt sein letztes Spiel als Sport-Geschäftsführer der Leverkusener.

Geht Lewandowski?

Ebenfalls sein vielleicht letztes Spiel für Bayern München bestreitet Robert Lewandowski. Der Pole, der den Rekord-Champion trotz eines noch bis 2023 laufenden Vertrages vorzeitig verlassen möchte, steuert zum 2:2 (2:1) beim VfL Wolfsburg den zweiten Gästetreffer in der 40. Minute bei.

Neben den Bayern, Dortmund und Leverkusen vertritt auch RB Leipzig Deutschland in der Königsklasse. Die Sachsen mühen sich bei Absteiger Arminia Bielefeld zu einem 1:1, sichern damit aber den vierten Tabellenplatz ab.

In den drei weiteren Begegnungen gewinnt Borussia Mönchengladbach 5:1 gegen die TSG Hoffenheim, Breel Embolo reiht mit seinem Treffer zum 4:1 in die Torschützenliste ein. Der FSV Mainz und Eintracht Frankfurt trennen sich 2:2 und die SpVgg Fürth beendet nach dem 1:2 beim FC Augsburg die Saison als Tabellenletzter ohne Auswärtssieg. (AFP/che)

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