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Bundesliga: Leverkusens Amiri rassistisch beleidigt? Schwere Vorwürfe gegen Union Berlin

Bundesliga: Leverkusens Amiri rassistisch beleidigt? Schwere Vorwürfe gegen Union Berlin

Der Sieg der Berliner gegen die Werkself könnte von einem handfesten Skandal überschattet werden. Denn ein Nationalspieler macht den «Eisernen» nach dem Spiel schwere Vorwürfe.

David Digili / t-online

Amiri wurde offenbar Ziel von rassistischen Angriffen. Bild: keystone

Der 1:0-Sieg von Union Berlin gegen Bayer Leverkusen wird möglicherweise von einem Rassismus-Skandal überschattet. Nach der Partie erklärte Bayer-Verteidiger Jonathan Tah bei «DAZN», sein Teamkollege und Mit-Nationalspieler Nadiem Amiri sei Opfer einer fremdenfeindlichen Beleidigung geworden. «Was ich sehr bitter finde, ist, was mit Nadiem Amiri vorgekommen ist, wo anscheinend seine Herkunft und die seiner Eltern beleidigt wurden.» Auf Reporter-Nachfrage erklärte der Abwehrspieler genauer, was passiert war: «Es gab Diskussionen, und dann ist irgendwann der Begriff 'scheiss Afghane' gefallen. Egal, wie emotional die Situation ist, so etwas geht einfach nicht.» 

Tatsächlich gab es direkt nach Abpfiff Diskussionen auf dem Platz, ein sichtlich wütender Amiri konnte von Mitspielern und auch Union-Trainer Urs Fischer kaum beruhigt werden. Bayer-Mittelfeldspieler Kerem Demirbay bestätigte bei «DAZN»: «Ich habe etwas mitbekommen, möchte mich aber nicht weiter dazu äussern.»

Zuvor hatte Tah schon Folgen gefordert: Die Beleidigung sei «das Bitterste am ganzen Abend» gewesen. «Das gehört nicht auf den Fussballplatz, da ist auch egal, wie das Spiel ausgeht. Ich hoffe, dass das Konsequenzen hat.»

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