Switzerland

BLICK an der Öffnung des Europa-Parks: Kein Ansteh-Frust in Rust

Der 29. Mai war für den Europa-Park Tag 1 nach Corona – aber auch Tag 1 mit Corona. Das beliebte Ausflugsziel in Rust (D) unweit der Schweizer Grenze durfte endlich in die diesjährige Saison starten. Damit das aber passieren konnte, mussten die Betreiber eine ganze Reihe von Anpassungen im Konzept vornehmen.

Über 50'000 Besucher strömen normalerweise an einem sonnigen Tag in die 95 Hektar grosse Anlage. Nun sind die Eintritte neu auf noch maximal 10'000 Gäste beschränkt. Das schmerzt Europa-Park-Geschäftsführer Roland Mack (70) zwar immer noch. Er ist aber froh, dass jetzt die bangen Wochen des Wartens und der Ungewissheit vorüber sind. «Es ist wieder Licht am Ende des Tunnels», sagt er zu BLICK.

«Die Kinder haben seit Wochen darauf gewartet»

Der Andrang auf die Tickets für den Eröffnungstag sei riesig gewesen, heisst es beim Europa-Park. Für den gestrigen Tag wurden denn auch schon im Vorfeld restlos alle Eintritte verkauft. Als die Tore am Morgen um 9 Uhr öffneten, gab es unter all jenen, die ein Billett ergattern konnten, nur glückliche Gesichter. «Unsere Kinder haben seit Wochen auf diesen Moment gewartet», sagt eine Mutter, die mit ihrer Familie aus Stuttgart angereist ist.

Gäste aus Frankreich und der Schweiz machen normalerweise fast die Hälfte der Besucher im Europa-Park aus. Weil die Grenzen zu den Nachbarländern aber erst am 15. Juni wieder aufgehen, sind derzeit fast ausschliesslich Deutsche an den Ständen und auf den Bahnen anzutreffen. Sie spüren die deutlich reduzierten Einlasszahlen. «So leer habe ich den Europa-Park noch nie erlebt», freut sich ein Teenager beim Anstehen für die «Euro-Mir», eine der Hauptattraktionen im Park. Nach nicht einmal fünf Minuten sitzt sie mit ihren Kolleginnen auf der Achterbahn. Normalerweise wäre die Warteschlange hier deutlich länger.

Achterbahn mit Maske? Das geht!

In den Restaurants, beim Anstehen sowie auf den Bahnen herrscht im Europa-Park jetzt eine strikte Maskenpflicht. Ein BLICK-Selbstversuch auf der Achterbahn «Blue Fire» zeigte, dass die Schutzmasken durchaus selbst wildesten Fahrten standhalten und nicht verrutschen. Die Verantwortlichen empfehlen den Gästen aber dennoch, gleich mehrere Masken für den Besuch mitzubringen.

Das Fazit am Ende des ersten Tages nach der langen Zwangspause fällt beim Europa-Park positiv aus. «Die Leute haben sich vorbildlich verhalten und konnten den Aufenthalt dennoch geniessen», sagt Sprecherin Corina Zanger. «Jetzt freuen wir uns, wenn in zwei Wochen die Besucher aus der Schweiz noch hinzukommen.»

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