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Bitterer Schweizer Champions-League-Abend: Freuler fliegt nach 17 Minuten gegen Real vom Platz!

Das Spiel: Was für ein bitterer Abend für den Schweizer Atalanta-Söldner Remo Freuler (28)! Der Mittelfeldspieler steht wie immer in der Champions League in der Startelf Bergamos – und fliegt schon in der 17. Minute vom Platz!

Nach einem Steilpass auf Mendy ist der Nati-Star zur Stelle und checkt den Real-Spieler kurz vor dem Strafraum zu Boden. Der deutsche Schiedsrichter Tobias Stieler zögert keine Sekunde, zückt die direkte Rote Karte für eine Notbremse. Ein sehr harter Entscheid, aber vertretbar, wie auch Schiri-Experte Urs Meier im «Blue»-Studio erklärt.

Danach hält sich Atalanta mit nur zehn Mann aber erstaunlich gut. Denn Real rennt immer wieder gegen eine Wand. Doch Mendy – wieder er! – ist doch tatsächlich in der 86. Minute noch zur Stelle und schiesst Real zum Auswärtssieg. Ganz bitter für die Italiener, die sich lang erfolgreich wehren und mit dem 0:1 schlecht bedient sind.

Das Spiel: Es ist nicht anzunehmen, dass im Puskas-Stadion in Budapest trotz später Abendstunde plötzlich die Temperatur in die Höhe klettert. Trotzdem entledigt sich ManCity-Trainer Pep Guardiola seines schwarzen Mantels mit riesigem, matt-glänzendem Klub-Logo auf dem Rücken. Ob Pep Mitte der ersten Halbzeit einfach wegen des Spiels seiner Mannschaft ganz warm ums Herz wurde? Möglich. Zwar brennt City im Achtelfinal-Hinspiel gegen Gladbach alles andere als ein Feuerwerk ab. Aber die Engländer stehen taktisch gut und schnüren den Deutschen vor allem in der ersten Halbzeit komplett die Luft ab. Gladbacher Offensivaktionen vor der Pause? Null!

Unübersehbar, welches Team seit vier Spielen nicht mehr gewonnen hat und welche Elf seit traumhaften 18 Partien immer gewonnen hat. Mit der 0:2-Niederlage in Budapest, wo wegen des Einreiseverbots für Engländer anstelle des Borussia-Parks gespielt wird, ist der Bundesligist noch gut bedient. Das Team von Bald-Dortmund-Trainer Marco Rose ist nur bei den Fehlpässen Spitze. Fürchterlich, wie Christoph Kramer vor dem 0:1 einfach João Cancelo in die Füsse spielt. Der Portugiese flankt sofort auf Bernardo Silva, der im Rücken von Nico Elvedi zur Führung einköpft. Das eigentlich sichere 0:2 durch Gabriel Jesus – erneut durch einen groben Gladbach-Fehler eingeleitet – vereitelt Elvedi hingegen mit einer starken Grätsche.

Das Experiment mit dem Schweizer Nati-Star Denis Zakaria im Abwehrzentrum bricht Rose in der Pause ab. Nicht, weil der Genfer dort abgefallen wäre. Sondern weil Zakaria nach dem Seitenwechsel im zentralen Mittelfeld wenigstens einen Hauch von Stabilität zurückbringt. Zakaria ist es auch, der nach einer Stunde (!) die erste von zwei Gladbacher Torchancen einleitet. Pleas Abschluss per Hacke zischt am Pfosten vorbei.

Mut schöpfen die Fohlen aus dieser Szene nicht. Jesus macht diesmal sein zuvor von Elvedi noch vereiteltes Tor kurz darauf und stösst die Tür zum Viertelfinal weit auf. (md/wst)

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