Switzerland

Billige Medikamente für Arme: Novartis will nicht mehr böse sein

Novartis-Chef Vas Narasimhan trimmt den Konzern unversehens auf eine Führungsrolle bei Umwelt-, Ethik- und Sozialzielen. Er will beides: hohe Gewinne und billige Medikamente für Arme.

Er nuschelt manchmal, sagt dabei aber überraschende Dinge: Novartis-Chef Vas Narasimhan.

Er nuschelt manchmal, sagt dabei aber überraschende Dinge: Novartis-Chef Vas Narasimhan.

Foto: Gian Ehrenzeller/Keystone

Bei Novartis-Chef Vas Narasimhan (44) ist es oft so, dass er in kleinen Randbemerkungen wie zufällig gewichtige Entscheidungen publik macht. Wie nebenbei liess er auch gestern bei der Präsentation der Jahreszahlen (siehe Box) einen entscheidenden Satz fallen: «Wir wollen die weltweite Führungsrolle bei ESG einnehmen», sagte Narasimhan. Damit meinte er nicht etwa den Einstieg in ein neues Forschungsfeld, sondern einen den ganzen Konzern betreffenden Strategiewechsel.

Die drei Buchstaben ESG stehen für Environmental, Social, Governance – Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, also unternehmerische Sozialverantwortung. Hier will Novartis in den kommenden Jahren nicht nur in der Pharmaindustrie, sondern bei Konzernen aus sämtlichen Branchen die Nummer eins werden, wie Narasimhan ein wenig nuschelig erwähnt, sodass es in seinem Videovortrag vor den Medien fast untergeht.

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