Switzerland

Berner Jugendszene: Vor allem die Lockerung der 5-Personen-Regel erfreut die Jungen

Die Jungen sind froh, dass der Bundesrat für sie einige Lockerungen beschlossen hat. Nun müssen sie sich nicht mehr illegal treffen. Aber von Normalität wollen sie trotzdem nicht reden.

Die beiden jungen Frauen würden gerne wieder in den Ausgang: Remy, links im Bild, hier bei einem Picknick mit einer Freundin und ihrer Mutter.

Die beiden jungen Frauen würden gerne wieder in den Ausgang: Remy, links im Bild, hier bei einem Picknick mit einer Freundin und ihrer Mutter.

Foto: Adrian Moser

Es hätte die beste Zeit ihres Lebens werden sollen: Der Sommer nach dem Gymer, sie hätten auf grosse Reisen gehen wollen, einen ersten Nebenjob suchen, ein Zwischenjahr machen. «Das verpassen wir jetzt gerade», sagt die neunzehnjährige Carolina. Immerhin, nun werden die Massnahmen gelockert, und sie können sich ab Montag mit ihrer gesamten Clique wiedersehen. Carolina, Feride und Marta sind in einer siebenköpfigen Clique. Bislang mussten immer zwei verzichten, damit sie die 5-Personen-Grenze nicht überschritten.

Endlich nicht mehr schummeln

Andere haben die nun beschlossenen Lockerungen längst vorweggenommen. In einer Gruppe von Zwanzigjährigen, die den Mittag auf dem Waisenhausplatz verbringt, sagt jemand, sie seien bei ihren Treffen «zuletzt schon immer mehr als fünf Personen gewesen». Ihre Clique sei einfach grösser, und so überschreite man halt ständig die Personengrenze. Allerdings hat die selbstbestimmte Freiheit selbst für sie Grenzen. Über zehn Personen oder grössere Partys: Das würden sie nicht tun wollen, und dafür seien sie auch nicht in Stimmung. «Wir würden uns unwohl fühlen.»

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