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Berner Grossratskommission befürwortet Mädchenhaus

Die Idee eines Mädchenhauses im Kanton Bern hat eine erste Hürde genommen. Im März berät das Kantonsparlament darüber.

Die Idee eines Mädchenhauses im Kanton Bern hat eine erste Hürde genommen: Die Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK) des bernischen Grossen Rats befürwortet den Vorschlag. Im März gelangt nun ein Bericht der Kantonsregierung ins Kantonsparlament.

Die GSoK wird dem Rat beantragen, den Bericht einstimmig zur Kenntnis zu nehmen, wie sie am Donnerstag mitteilte. Mit drei Planungserklärungen wird sie versuchen, den zeitlichen Rahmen für die Schaffung eines Mädchenhauses zu klären.

Die Berner Regierung hatte im vergangenen Oktober bekanntgegeben, dass sie ein Mädchenhaus schaffen will. Gemeint ist ein Ort, wo Mädchen und junge Frauen in Notsituationen Schutz finden. Die Kantonsregierung wurde aktiv, nachdem der Grosse Rat den Regierungsrat aufgefordert hatte, so etwas zu prüfen.

Auch Ja zu Mammographieprogramm

Die GSoK unterstützt auch die Weiterführung des Mammographie-Screening-Programms im Kanton. Es geht um die Früherkennung von Brustkrebs. Dazu soll der Grosse Rat in der Frühlingssession einen Kredit von 4,3 Millionen Franken für die Jahre 2021-2030 sprechen.

Das Programm richtet sich am Frauen im deutschsprachigen Teil des Kantons im Alter von 50 bis 74 Jahren und wird von der Krebsliga Ostschweiz durchgeführt. Der Kanton Bern hat sich dem Programm 2018 angeschlossen und ist nach Angaben des Grossen Rats zufrieden, wie es angelaufen ist. Im Berner Jura gibt es ein eigenes Mammographie-Screening-Programm.

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