Switzerland

Begleitung bei Tod und Trauer: «Wenn es existenziell wird, fängt der Mensch an, Fragen zu stellen»

Dorothea Murri leitet die Beratungsstelle «Leben und Sterben». Für sie beinhaltet ein guter Umgang mit dem Sterben auch die Frage: Wie will ich leben?

Zu Dorothea Murris Job gehören Zuhören und Aushalten. Im Büro an der Berner Schwanengasse berät die Theologin Menschen, die mit dem Tod konfrontiert sind.

Zu Dorothea Murris Job gehören Zuhören und Aushalten. Im Büro an der Berner Schwanengasse berät die Theologin Menschen, die mit dem Tod konfrontiert sind.

Foto: Raphael Moser

Dorothea Murri, Sie leiten seit Oktober 2020 die neue Beratungsstelle «Leben und Sterben» der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Warum braucht es diese Beratungsstelle?

Die Idee kam vor ein paar Jahren von der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn. Man hatte das Gefühl, dass wir in der Gesellschaft keinen guten Umgang mit dem Sterben pflegen. Das Feld wurde häufig den Sterbehilfeorganisationen und dem Gesundheitssektor überlassen, die Diskussion drehte sich vorwiegend darum, was alles noch machbar ist.

Was wäre denn ein guter Umgang mit dem Sterben?

Ein guter Umgang mit dem Sterben wäre, wenn man es nicht tabuisiert. Wenn klar ist, dass das Sterben zum Leben gehört und dass es kein Versagen ist, wenn jemand stirbt. Es ist weder das Versagen von Ärztinnen und Ärzten noch von Institutionen. Es ist auch keine Strafe, im Gegenteil. Viele, die in Kontakt kommen mit ihrer Endlichkeit, fragen sich zum ersten Mal: Wie möchte ich eigentlich leben? Plötzlich sind die Lebensqualität und die Sinnhaftigkeit im Fokus und nicht die Lebensspanne. Ich möchte dazu anregen, nachzudenken, wofür wir da sein wollen. Wie soll das Leben aussehen, das uns mit Freude und Sinn erfüllt?

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