Switzerland

Begehrtes Covid-Vakzin: Den Impf-Dränglern helfen gute Beziehungen

Wie kommt es, dass Personen bereits geimpft sind, die nicht zur Risikogruppe gehören? Das Schlupfloch liegt an einer Stelle, die schwierig zu kontrollieren ist.

Impfzentrum in Genf.

Impfzentrum in Genf.

Foto: Martial Trezzini (Keystone)

Ein «Affront», «unvorstellbar»: Dass sich der südafrikanische Cartier-Milliardär Johann Rupert im Thurgau vorzeitig impfen lassen konnte, rief harsche Reaktionen hervor. «Kann man denn mit Geld alles bekommen?», fragte etwa die Thurgauer SP-Präsidentin.

Der Verdacht drängt sich zwar auf, er stimmt aber nicht: Wer so rasch wie möglich eine Covid-Impfung will, muss nicht unbedingt reich sein. Der Mechanismus läuft anders – auch im Fall Rupert. Denn er hat dafür nicht extra bezahlt, er hatte Beziehungen.

Die begehrten Impfstoffdosen werden von den Herstellern nur an Staaten und nicht an Grossisten oder Einzelpersonen verkauft. «Im Moment gibt es nirgendwo Direktverkäufe», betont ein Sprecher des Vakzinproduzenten Moderna. Das Schlupfloch, um an ein paar Dosen zu gelangen, liegt deswegen innerhalb eines staatlichen Impfsystems. Und in der Schweiz an der Stelle, die am schwierigsten zu kontrollieren ist: bei Kliniken sowie Ärztinnen und Ärzten.

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