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Bayern ist quasi Meister: Schalkes Abstieg aus der Bundesliga ist besiegelt

Dass Schalke 04 am Ende dieser Saison absteigt, daran zweifelt schon lange niemand mehr. Nicht mal der eingefleischteste Fan der Königsblauen. Nach der Niederlage gegen Aufsteiger Bielefeld ist der vierte Abstieg der Vereinsgeschichte Tatsache. Davor stieg S04 drei Mal in den 80er-Jahren ab. Ein paar Zahlen zum Niedergang gefällig? Nach 30 Spielen hat Schalke zwei Siege, 13 Punkte und 18:76 Tore auf dem Konto. Mit Dimitri Grammozis steht bereits der fünfte Trainer in dieser Saison an der Seitenlinie. Doch mit dem Deutsch-Griechen planen die Schalker auch zweite Liga.

Zwischenzeitlich durfte sich auch Christian Gross versuchen. Doch auch er konnte einen Kehrtwende nicht herbeizaubern. Die routinierten Neuzugänge Kolasinac, Huntelaar und Mustafi waren eher Stolpersteine statt Wegbereiter.

Nun plant SRF-Experte Peter Knäbel als Sportvorstand zusammen mit Grammozis und Gerald Asamoah als Koordinator Lizenzspieler den Neuanfang. Den hat Königsblau bitter nötig. Denn auch in Bielefeld zeigt der Noch-Bundesligist an allen Ecken und Enden Auflösungserscheinungen.
Der Schweizer: Cédric Brunner beginnt bei der Arminia auf der rechten Abwehrseite, sieht nach 39 Minuten Gelb und muss nach 69 Minuten runter.
Das Tor:

Es ist eine Woche ganz nach dem Geschmack der Bayern. Erst spricht sich Boss Karl-Heinz Rummenigge klar und deutlich gegen die europäische Gier-Liga aus – und sammelt Punkte bei den Fans. Dann kürt sich die Elf auf dem Platz beim 2:0-Sieg gegen Leverkusen vier Runden vor Schluss praktisch zum Meister. Weil der einzig verbliebene Konkurrent, RB Leipzig, gegen Köln verliert, beträgt der Vorsprung satte zehn Zähler. Und das, obwohl der Rekordmeister aus München seit vier Spielen auf Top-Star Robert Lewandowski (35 Liga-Tore) verzichten muss. Stattdessen muss Eric Maxim Choupo-Moting in die Hosen und ist zur Stelle, wenns ihn braucht. Schon beim 3:2-Sieg gegen Wolfsburg traf der kamerunische Nationalspieler, nun bringt er die Bayern auch gegen Leverkusen auf die Siegesstrasse. Mia san fast schon Meister lautet das Motto der Münchner, es wäre der neunte Titel in Folge.
Die Tore:

Nach dem Total-Ausfall gegen Gladbach vom vergangenen Wochenende (0:4) versucht Frankfurt die entsprechende Reaktion zu zeigen. Gegen defensive Augsburger tun sich die Hessen aber zunächst schwer. Es dauert bis kurz vor dem Pausenpfiff, bis die Hausherren einen Spielzug zu Ende bringen und Hinteregger aus fünf Metern einnicken kann. Nach der Pause legen sich durch Silva nach, der seinen 24. Saisontreffer markiert. Die Gäste verlieren nicht ihren Antrieb und kommen durch Finnbogason zur grossen Anschlussmöglichkeit. Der Isländer schiesst den Handspenalty jedoch weit übers Tor. Die Frankfurter machen somit wieder einen grossen Schritt in Richtung Champions League. Den Fuggerstädtern gelingt es indes nicht vollends, sich aus dem Abstiegskampf zu verabschieden.
Die Tore:
Die Schweizer: Djibril Sow wird bei Frankfurt nach knapp 80 Minuten ausgewechselt, Steven Zuber sitzt auf der Bank. Ruben Vargas kommt bei Augsburg zu einem Kurzeinsatz und schrammt kurz vor Schluss mit einem Freistoss-Hammer knapp am linken Pfosten vorbei.


Kölns Jonas Hector ist nicht zwingend als Torjäger bekannt. Doch gegen Leipzig entdeckt der deutsche Nati-Spieler das Toreschiessen für sich! Nach eine dominanten ersten RB-Halbzeit wird der Captain des «Effzeh» sträflich alleine gelassen und nickt zur Führung der Kölner ein. Leipzig kann nichts Weiteres machen, als weiter wie in der ersten Hälfte aufzutreten: dominant und mit viel Ballbesitz. Doch dieses Mal belohnen sie sich. Haidara schlenzt die Kugel zum Ausgleich ins Tor. Es geht aber keine zwei Minuten bis sich Hector mit Duda vors RB-Tor kombiniert und die Führung wiederherstellt. RB rennt in der Folge weiter an und kommt auch zu ihren Ausgleichschancen. Doch Köln behält die drei Punkte in der Domstadt – wichtige Punkte im Abstiegskampf. Leipzig verliert Leader Bayern München aus den Augen.
Die Tore:

Am Mittwoch

20.30 Uhr: Dortmund – Union Berlin

20.30 Uhr: Hoffenheim – Gladbach

20.30 Uhr: Bremen – Mainz

20.30 Uhr: Stuttgart – Wolfsburg

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