Switzerland

Axa-Sammelstiftungen bestehen den ersten Corona-Test

Viele Axa-Kunden haben Anfang 2019 im Vorsorgegeschäft den Wechsel von der Vollversicherung zur teilautonomen Sammelstiftung gewagt. Trotz Börsencrash wegen Covid-19 sieht die Bilanz gut aus.

Die Vorsorgegelder wurden für 2019 ziemlich uniform mit 1% und damit just zum gesetzlich festgeschriebenen Mindestsatz verzinst.

Die Vorsorgegelder wurden für 2019 ziemlich uniform mit 1% und damit just zum gesetzlich festgeschriebenen Mindestsatz verzinst.

Gaetan Bally / Keystone

Die Lebensversicherer Swiss Life, Bâloise und Helvetia setzen im BVG-Geschäft weiterhin stark, aber nicht nur auf die Vollversicherung. In den jetzigen unwirtlichen Zeiten hat diese wieder an Glanz gewonnen. Ihre Attraktivität besteht darin, dass KMU-Chefs ruhig schlafen können, weil ihnen der Versicherer das Anlagerisiko abnimmt. Das ist in der Corona-Krise viel wert, hat aber auch seinen Preis.

So wurden die Vorsorgegelder für 2019 ziemlich uniform mit 1% und damit just zum gesetzlich festgeschriebenen Mindestsatz verzinst. Wie hat sich in dieser Situation nun Axa Schweiz mit ihren teilautonomen Sammelstiftungen geschlagen? Im exzeptionell guten Börsenjahr 2019 konnte man fast nichts falsch machen. Dank einer Rendite von rund 7% wurden die BVG-Altersguthaben im Schnitt mit 3,5% verzinst.

An der Pressekonferenz von Axa Schweiz zur BVG-Bilanz hat sich das Interesse am Donnerstag aber sogleich darauf gerichtet, wie grossen Schaden denn Covid-19 hinterlassen hat. Nach Verzinsung lag der Deckungsgrad der drei Sammelstiftungen (Professional Invest, Invest Suisse Romandie, Top-Invest) Ende Jahr bei gemittelt 111%, tauchte in den schwarzen März-Tagen auf Quoten zwischen 104 und 107% und erholte sich bis Ende April wieder auf Werte zwischen 106,5 und 109,4%. Die Schwankungen waren also recht gross, was mit Blick auf Aktienquoten von zwischen 25 und 37% (für die Kaderkasse Top-Invest) nicht erstaunt. Allerdings sind die Stiftungen in keinem Moment Gefahr gelaufen, in eine Unterdeckung zu geraten, was ihnen ein gutes Zeugnis ausstellt.

Die von Axa Schweiz präsentierte Verzinsungsregel zeigt im Übrigen, dass alle nur mit Wasser kochen, denn die hartnäckig tiefen Zinsen, die übersetzten BVG-Leistungen (Stichwort: Umwandlungssatz von 6,8%) und die steigende Langlebigkeit lassen sich nicht aus der Welt zaubern. Fällt der Deckungsgrad in die Nähe von 100%, wird es schwierig, mehr als den BVG-Mindestzins herauszuholen. Weil aber Obligationen fast keinen Zins mehr abwerfen, spricht im langfristigen Vorsorgesparen trotz allem viel dafür, mit einem diversifizierten Portfolio auf eine höhere Verzinsung hinzuarbeiten. 

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