Switzerland

Aussprache in Sicht – und kein Indien-Geschäft mehr: Kommts zur Versöhnung zwischen Burgener und Degen?

Kommt die von der Muttenzerkurve angezettelte, für Samstag geplante Saisonabo-Rückgabeaktion zu früh?

Denn beim FCB scheint im Kampf um die Besitzerverhältnisse nun doch eine Annäherung von FCB-Boss Bernhard Burgener und Mitaktionär David Degen möglich!

Wie die «NZZ» schreibt, wollen sich die beiden Parteien in kommender Woche an einen Tisch setzen – es sei der beidseitige Wunsch, einen einvernehmlichen Weg einzuschlagen. Demnach sei zunächst ein Treffen unter vier Augen zwischen Burgener und Degen geplant, später dann eines zwischen Burgener und Degen-Berater Dani Büchi.

Laut des Berichts der «NZZ» würde sich der FCB-Präsident keineswegs kategorisch gegen eine Lösung mit Degen im Boot stellen.

Wieviel Geld kann Degen noch aufbringen?

Dass Degen auch künftig eine Rolle im Klub spielt, etwa als Minderheitsaktionär, scheint genauso wenig ausgeschlossen, wie ein vollständiger Verkauf an Degen. Allerdings würde bei letzterer Option wohl vom früheren FCB-Profi verlangt, dass dieser aufzeigen kann, mehr als nur den Kaufpreis von 16,4 Millionen Franken in der Hinterhand zu haben.

Zwar müssten die Mittel nicht jenen vom konkurrierenden Kaufangebot von Basel Dream & Vision (BD&V) entsprechen – von der Firma heisst es, sie würde 200 Millionen Franken bereitstellen können –, dennoch wäre es Degens Aufgabe, Burgener zu versichern, dass der Klub auch unter einer neuen Führung solide Perspektiven hätte.

Kommt also doch alles anders, als Anfang Woche noch gedacht? Am Montag hatte Burgener via FCB-Mitteilung noch klargemacht, seine Klubanteile an die mit ausländischem Kapital wirtschaftende Briefkastenfirma BD&V verkaufen zu wollen. Degen beharrt derweil auf sein Vorkaufsrecht. Als die FC Basel Holding erklärte, Degen solle seine eigenen Aktien an BD&V abgeben, konterte dieser, er habe seinerseits Anspruch auf die Aktien von Burgener.

Ob dieses Hin und Her nun bald mit einem versöhnlichen Treffen ein Ende findet? Die Meinung vieler Fans ist jedenfalls gemacht. Sie sehen nur David Degen als Schlüssel zu einem Neustart. Passen wird ihnen allerdings auch, dass Burgener laut «NZZ» beabsichtigt, die Minderheitsbeteiligung am indischen Klub Chennai City, die vielen Anhängern ein Dorn im Auge war, abzugeben. (mpe)

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