Switzerland

Aufschrei der Berner Kulturschaffenden: Am stärksten trifft es die freie Szene

Die Stadt Bern sieht im Budget 2021 Kürzungen im Kulturbereich vor. Damit gerate das von Corona gebeutelte freie Kulturschaffen der Stadt Bern in akute Bedrängnis, warnt der Dachverband der Berner Kulturveranstalter.

Für freie Theatergruppen könnte es enger werden: Blick ins Schlachthaus-Theater.

Für freie Theatergruppen könnte es enger werden: Blick ins Schlachthaus-Theater.

Foto: Adrian Moser

Sparmassnahmen kommen zwar nie gelegen, für die Berner Kulturschaffenden kommen die von der Stadt fürs Jahr 2021 vorgeschlagenen Kürzungen nun aber zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Von einem «K.-o.-Schlag» spricht Bekult, der Dachverband der Berner Kulturveranstalter, in einem heute verschickten Schreiben. Im Budget fürs Jahr 2021 schlägt der Berner Gemeinderat Kürzungen im Kulturbudget von rund 370’000 Franken vor.

Dabei sind jene Institutionen, die über einen Vierjahresvertrag verfügen, von den Sparmassnahmen ausgenommen, da an ihren Verträgen nicht gerüttelt werden kann. Ihnen – beispielsweise Konzert Theater Bern, Kunsthalle oder Dampfzentrale – kommt der grösste Teil der Kulturgelder zugute: fast 30 von insgesamt 37,5 Millionen Franken. Bis zum Ende der laufenden Subventionsperiode im Jahr 2023 kann hier nicht gekürzt werden.

Betroffen sei daher, schreibt Bekult, in erster Linie die freie Szene – sprich, jene Kulturschaffenden, die ihre Projekte einzeln mittels Gesuchen an Stadt, Kanton und weitere Geldgeber finanzieren und die durch die Corona-Krise schon jetzt viele Einkommensausfälle verkraften müssen.

Es seien auf den ersten Blick relativ kleine Beträge, die in den Krediten der einzelnen Kommissionen gestrichen werden sollen – 17’000 Franken bei der Literatur, 15’000 beim Filmschaffen, 50’000 bei Theater und Tanz. Doch was dabei zu kippen drohe, sei «die Saat des städtischen Kulturlebens», so Bekult. «Die Streichung der direkten Förderbeiträge trifft das freie, ungebundene, noch nicht etablierte Kulturschaffen, sie trifft das junge Kulturschaffen, sie trifft das neue Kulturschaffen – kurz: sie trifft ein Stück weit die Zukunft der Berner Kultur überhaupt.»

Das Schreiben von Bekult richtet sich an die Stadträtinnen und Stadträte, die über das vorgeschlagene Budget befinden werden, und ersucht sie, von den Kürzungen abzusehen. Weiter schlägt Bekult eine grundsätzliche Neuorientierung der Kulturförderung vor. Dabei sei ein neuer Verteilschlüssel zwischen freier Kulturförderung und fest subventionierten Institutionen gefragt.

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