Switzerland
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Auch sie flüchteten einst vor dem Krieg in die Schweiz – doch nach vier Jahren war es vorbei mit der Willkommenskultur

Als in ihrer bosnischen Heimat der Krieg tobte, fanden Ivana Dunaj und Zaneta Strbac Zuflucht in der Schweiz. Obwohl bestens integriert, mussten sie das Land später wieder verlassen. Das Szenario könnte sich mit den ukrainischen Flüchtlingen wiederholen. Lernt die Schweiz aus der Geschichte?

Im Juli 1992 trifft im Bahnhof Buchs ein Zug mit rund tausend Flüchtlingen aus Bosnien ein, unter ihnen viele Frauen und Kinder.

Im Juli 1992 trifft im Bahnhof Buchs ein Zug mit rund tausend Flüchtlingen aus Bosnien ein, unter ihnen viele Frauen und Kinder.

Keystone

Die Jahre von Zaneta Strbac Misic in der Schweiz enden mit einer grotesken Szene. An der Grenze zu Deutschland sagt sie dem Grenzwächter, sie brauche den Stempel im Pass, um zu beweisen, dass sie definitiv ausgereist sei. Der Beamte reagiert verdutzt: «Aber Sie reden und wirken doch wie eine von uns. Sind Sie denn sicher, dass sie rausmüssen?» – «Ja», sagt Zaneta Strbac. Die Schweiz wolle sie nicht mehr. Der Grenzwächter stempelt den Pass und sagt: «Es tut mir leid.»