Switzerland

Andere Länder, andere Sitten und sehr gute Ti-, äh, Brüste

bild: watson / material: shutterstock

Emma Amour

Andere Länder, andere Sitten und sehr gute Ti-, äh, Brüste

Das Gute am Nicht-mehr-Rauchen ist, dass man sich ständig für seine Fortschritte belohnen kann. Zu meiner zweiwöchigen Zigi-Abstinenz offerieren Cleo und ich uns einen Trip nach Amsterdam. Foursome-Tinder-Date inklusive.

Ich will nichts schönreden. Mit dem Rauchen aufhören macht keinen Spass. Die Zigarette ist morgens immer noch einer meiner ersten und abends einer meiner letzten Gedanken. Nicht rauchen macht schlechte Laune. Nicht rauchen macht wehmütig.

Nichtsdestotrotz hat es auch grosse Vorteile, seiner Sucht den Mittelfinger zu zeigen. Jede Zigarette, die ich nicht rauche, erfüllt mich mit Stolz. Jeder Tag, der ohne Kippe zu Ende geht, ist ein guter Tag. Vor allem weil der nächste schon ein bisschen weniger schlimm ist.

Letztens jedenfalls war ich genau zwei Wochen rauchfrei. Für mich eine Semi-Ewigkeit. Und für mich vor allem Grund genug, die Korken knallen zu lassen. Zu meiner halbmonatigen Nikotin-Abstinez schenke ich mir ein verlängertes Wochenende in Amsterdam – mit Cleo. Wir fahren mit dem Nachtzug. Liebe Grüsse an Greta!

Der Venustempel, das Museum

Wer nun denkt, dass wir da nur Drogen genommen, Party gemacht und Live-Sex-Shows besucht haben, irrt sich aber gewaltig. Wir haben auch einmal Velos gemietet und sind durch die Strassen gecruist. Und wir waren im Venustempel. Das ist dann imfall ein Museum.

Durchs Rotlicht-District sind wir natürlich spaziert. Und haben uns mehrheitlich gelangweilt. Cleo meinte, es wäre geil, sich die Gegend von Einheimischen zeigen zu lassen, die genau wissen, wie was wann wo läuft. Sie schlägt einen Foursome in Form eines Doppel-Tinder-Dates vor.

Ich schlage ein. Wir setzen uns in eine Bar, bestellen Drinks und swipen los. Wir sind sehr viel toleranter als daheim. Wir wollen ja nur Cityguides. Also zumindest ich. Weil ich immer noch sehr für Beni schwärme und sich ein One-Night-Stand jetzt schon ein bisschen wie ein Betrug anfühlen würde.

Danke, was du mit mir gemacht hast, Traumfabrik Hollywood.

Item.

Wir fragen unsere ersten 3 Matches jeweils, ob sie heute Abend Zeit und Lust haben, uns zu treffen. Wir fragen zeitgleich, ob sie einen Kumpel haben, den sie mitnehmen können, weil es zu viert sicher am spassigsten sei.

Der Erste antwortet postwendend mit «of course!» Gekauft! Wir treffen uns bereits zwei Stunden später. John und Henrik sind Brüder. Aus London! Haha. Die machen hier auch nur einen Weekend-Trip. Die beiden kennen sich hier aber wunderbar aus.

Es ist quasi wie ein Date mit Prinz Harry

Wir starten unsere Tour mit einem Burger, Fritten und Bier. Während John redet und redet, hält sich Henrik im Hintergrund. Und erobert genau damit Cleos Herz. Was ich enorm schnell schnalle. Und mich drum auf John konzentriere. Beziehungsweise auf seinen enorm schönen britischen Akzent. Wenn ich die Augen schliesse, kann ich mir kurz ausmalen, dass Prinz Harry hier sitzt.

Wir ziehen durch die Strassen, durch dunkle Gassen, machen Halt in irgendwelchen Spunten, trinken, lachen, reden mit allen, sind kurz BFFs mit Fremden, ziehen weiter. Henrik und Cleo flirten. John und ich nicht. Wir stehen nicht aufeinander. Was wir uns sagen. Was alles noch viel leichter und unbeschwerter macht.

Ich suche ihm nämlich Mädels, die ich für ihn anquatsche. Woow, sind das teilweise arrogante Kandidatinnen.

Zum Schluss noch ein bisschen Lesben-Sex

Es ist fast drei Uhr, als ich dann halt doch noch in eine Sex-Show will. Wir haben die Auswahl zwischen einer Transen- oder Lesbenshow. Ich will zu den Lesben. Bin schliesslich allgemein sehr Lesbenporno-Fan. Cleo auch. Die Jungs sowieso.

Wir stellen uns auf eine schlechte Show ein. Und werden völlig überrascht. Die Frauen, die hier innigst knutschen, fummeln, sich fingern und lecken sehen wie Victoria-Secret-Models mit Traum-Brüsten aus. Wir sitzen also alle ein bisschen mit offenen Mündern da. Henrik hat schon seine Hand auf Cleos Knie.

Nach der Schose gönnen wir uns noch einen Absacker, reissen eine nette Holländerin für John auf und machen uns auf den Heimweg. Nur Henrik und Cleo «ziehen weiter».

Im Hotelzimmer angekommen, mache ich das, was ich eigentlich nach so einer heissen Lesben-Show machen würde, nicht. Ich masturbiere nicht. Weil ich mit Beni, dem Zyklopen, chatten will. Und weil ich grad so heiss und angetrunken und so mutig bin, rufe ich ihn an – per Facetime. Zum ersten Mal. Er geht ran.

Was dann passierte, liest du nächste Woche.

Sorry für den Cliffhanger. Hab ich von Netflix gelernt. Oder come on, wenn wir ehrlich sind schon von «Beverly Hills 90 210» und «Melrose Place».

PS: Nochmal husch zur Lesben-Show, wenn das also mit dem Zyklopen nichts wird, dann ziehe ich es wirklich in Betracht, mich dieses Jahr in eine Amour fou mit einer Frau zu stürzen. Sie soll ein grosses Herz, lange Locken und verdammt gute Brüste haben.

Und nun, einfach so: Drogen-Funde aus aller Welt 🙃

10 Blinddate-Typen, die besser «blind» geblieben wären:

Video: lya

Das bin nicht ich, aber so würde ich als Illustration aussehen. Öppe. EIFACH OHNE ZIGI. Sie kommt bald weg. BALD. bild: watson

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