Switzerland

Analyse zu den Wahlen in Muri: Die stolze FDP krankt an ihren eigenen Problemen

Nicht nur die jungen rot-grünen Städter, die in die Agglo gezogen sind, haben zur historischen Kräfteverschiebung im Berner Vorort geführt.

Der Corona-mässige Gruss täuschte am Sonntagnachmittag darüber hinweg: Stephan Lack (links) und Thomas Hanke hatten das Heu nicht auf der gleichen Bühne.

Der Corona-mässige Gruss täuschte am Sonntagnachmittag darüber hinweg: Stephan Lack (links) und Thomas Hanke hatten das Heu nicht auf der gleichen Bühne.

Foto: Barbara Héritier

Die Szene vom Sonntagnachmittag steht exemplarisch für die Probleme, mit denen die FDP Muri kämpft. Eben war klar geworden, dass die Freisinnigen im reichen Berner Vorort einen Gemeinderatssitz und die Bürgerlichen damit ihre Übermacht verloren haben. Unvermittelt wandte sich Stephan Lack an die Medien, und sein Statement liess aufhorchen: Das Wahlwochenende zeige, dass die örtliche FDP erstens in der jüngeren Vergangenheit am Volk vorbeipolitisiert und zweitens ihre personelle Erneuerung verschlafen habe.

Nun ist Lack nicht irgendwer, sondern selber Freisinniger, bestens wiedergewählter Gemeinderat von Muri und obendrauf noch Präsident der kantonalen FDP. Recherchen zeigen: Seine Worte sind nicht einfach eine gut gemeinte Ermahnung an seine Leute. Sie stehen vielmehr für einen Konflikt, der die Freisinnigen vor den Wahlen erschüttert – und letztlich wohl auch mit zu ihrer historischen Niederlage beigetragen hat.

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