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Amazon-Chef öffnet sein Portemonnaie für die Umwelt – BLICK erklärt, was dahintersteckt: Wahnsinns-Spende! Jeff Bezos verspricht 10 Mia. Dollar

Er ist der reichste Mann der Welt, doch zu den grössten Philanthropen zählt er nicht: Jeff Bezos (56), Amazon-Chef und Inhaber der US-Zeitung «Washington Post». Auf der «Forbes»-Liste der grössten Wohltäter ist er auf Platz 23 zu finden – weit hinter Grossinvestor Warren Buffett (1.), Microsoft-Gründer Bill Gates (2.) und Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg (3.)

Doch das dürfte sich nun ändern! Jeff Bezos kündigte am Montag auf Instagram an, dass er zehn Milliarden Dollar für den Umweltschutz spenden will. Dazu gründet er kurzerhand eine eigene Stiftung – den «Bezos Earth Fund». Damit folgt Bezos dem Beispiel von Bill Gates, der ebenfalls eine Stiftung für den Klimaschutz gründete (BLICK berichtete).

«Der Klimawandel ist die grösste Bedrohung unseres Planeten», schrieb der Amazon-Chef in seinem Instagram Post. Dagegen müssten grosse und kleine Unternehmen, Staaten, internationale Organisationen und Einzelpersonen gemeinsam angehen, so Bezos weiter. Mit seiner Stiftung wolle er Forscher, Aktivisten, Nichtregierungsorganisationen und andere Gruppen unterstützen.

Das steckt hinter der Mega-Spende

Der Zeitpunkt für Bezos' Ankündigung kommt nicht von ungefähr. Zuletzt nahm der Druck auf ihn und sein Unternehmen immer weiter zu. Tausende Amazon-Mitarbeiter haben im vergangenen Mai in einem Brief die Chefetage gefragt, wie sie auf die Klimakrise zu reagieren gedenken. Da nichts wesentliches geschah, legten Hunderte Mitarbeiter im September ihre Arbeit nieder.

Immerhin: Ein Tag vor dem Streik hat Jeff Bezos in Aussicht gestellt, im Amazon-Geschäft bis 2040 CO2-Neutralität zu erzielen. Weiter kündigte er damals an, dass das Unternehmen bis 2024 über 100'000 elektrische Lieferwagen einsetzen werde. «Es wird kollektive Massnahmen von grossen Unternehmen, kleinen Firmen, Nationalstaaten, globalen Organisationen und Einzelpersonen benötigen», wiegelte Bezos damals noch ab.

Amazon-Aktivisten kritisieren Bezos dennoch

Jetzt geht der Amazon-Gründer also mit gutem Beispiel voran. Die Gruppe innerhalb des Unternehmens, die sich «Amazon-Mitarbeiter für Klimagerechtigkeit» nennt, reagierte am Montag mit einem Statement auf Bezos' Spenden-Zusage: «Wir begrüssen die Philanthropie von Jeff Bezos. Aber eine Hand wäscht in diesem Fall nicht die andere.»

Die Aktivisten forderten Amazon auf, die Zusammenarbeit mit Öl- und Gasunternehmen einzustellen. «Wird Jeff Bezos uns echte Führung zeigen oder wird er weiterhin an der Beschleunigung der Klimakrise mitschuldig sein, während er angeblich versucht, zu helfen», heisst es zum Schluss.

Fakt ist: Das Ziel, bis 2040 CO2-Neutralität zu geschäften, ist ambitiös. Die Begrenzung klimaschädlicher Gase dürfte für den Konzern eine Herausforderung darstellen. Denn Amazon stellt seinen Kunden jährlich zehn Milliarden Artikel zu, unterhält dafür weitläufige Liefernetze und betreibt riesige Datenzentren.

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