Switzerland

Alters- und Pflegeheime in der Krise: Wohin mit den Alten?

In der Corona-Krise wurden Betagtenheime zu Todesfallen. Viele der Probleme sind aber nicht neu. Für Fachleute ist klar: Die Altersbetreuung wird sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern.

Für viele die letzte Station: Betagte in einem Zürcher Altersheim.

Für viele die letzte Station: Betagte in einem Zürcher Altersheim.

Foto: Keystone

Wer seine betagten Eltern oder andere nahe Verwandte in ein Heim verlegt, tut dies oft mit einem schlechten Gewissen. Alte Menschen für ihre letzten Lebensjahre aus dem gewohnten Umfeld herauszureissen, ist eine schmerzhafte Angelegenheit. «Immerhin wird da gut auf sie geschaut», mag sich manch einer zur Beruhigung sagen.

Doch seit Corona ist selbst diese Sicherheit weg. Fast im Tagesrhythmus erscheinen Meldungen über Virenausbrüche in Heimen, die einem beträchtlichen Teil der Bewohnerinnen und Bewohner das Leben kosten.
Laut Bundesamt für Statistik starben bisher rund die Hälfte aller Schweizer Corona-Toten in Pflegeheimen. In manchen Kantonen sind es sogar 60 Prozent. Zählt man jene Heimbewohner hinzu, die sich vor dem Tod ins Spital verlegen liessen, liegt die Zahl noch bedeutend höher. Im Kanton Solothurn zum Beispiel bei rund 80 Prozent.

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