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Alles deutet auf Alex Frei als neuen FCB-Trainer hin

Die turbulente FCB-Zeit unter Präsident Burgener

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Die turbulente FCB-Zeit unter Präsident Burgener

quelle: keystone / georgios kefalas

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Andrej Pawelko stand unmittelbar vor einem Bombenkrater. Der Präsident des ukrainischen Fussballverbandes trug eine Schutzweste, als er sich am Mittwoch in einem wackeligen Live-Video aus einem zerstörten Stadion in Tschernihiw meldete.

Zurück ins Joggeli als Cheftrainer des FCB? Alex Frei, hier im Training mit dem FC Winterthur.

Zurück ins Joggeli als Cheftrainer des FCB? Alex Frei, hier im Training mit dem FC Winterthur.Bild: keystone

Die Anzeichen verdichten sich, diskrete Treffen mit FCB-Protagonisten hat es offensichtlich auch schon gegeben: Alex Frei steht ante portas, um Trainer des FC Basel zu werden. Es wäre der dritte Anlauf des einstigen Torjägers, der aktuell noch mit Winterthur um den Aufstieg kämpft.

Christoph Kieslich / ch media

Wer den FC Basel kommende Saison trainiert? Es verdichtet sich, dass es Alex Frei sein wird. Die Gerüchte um den 42-Jährigen haben sich in den vergangenen Tagen so verdichtet, dass sie inzwischen beinahe einen «Die-Spatzen-pfeifen-es-von den Dächern»-Status erreicht haben.

Auch nach Informationen der «bz Basel» aus verschiedenen Quellen scheint derzeit alles auf Frei hinauszulaufen; zudem gibt es Hinweise auf Treffen Freis mit FCB-Protagonisten unfern des St. Jakob-Parks. Es wäre die zweite Rückkehr zum FCB, nachdem Frei als heimkehrender, verlorener Sohn von 2009 an seine Tore zu vier Meisterschaften beitrug. Und es wäre sein dritter Anlauf als Trainer der ersten Mannschaft.

Alex Frei im Juli 2018 als FCB-Trainer auf der Maladière.

Alex Frei im Juli 2018 als FCB-Trainer auf der Maladière.Bild: KEYSTONE

2018 sprang Frei als damaliger U18-Coach interimistisch ein, als Raphael Wicky Ende Juli nach harzigem Saisonstart und einer 1:2-Niederlage in der Qualifikation zur Champions League freigestellt wurde. Zwei Spiele agierte Frei an der Seitenlinie: Bei einem 1:1 in Neuchâtel und bei der herben 0:3-Schlappe im Europacup-Rückspiel gegen Paok Saloniki.

Ein Fazit damals nach dem kurzen Intermezzo: «Diese Mannschaft ist nicht erwachsen genug.» Frei trat wieder zurück ins zweite Glied und Marcel Koller folgte als Cheftrainer. Frei verdiente sich anschliessend weiter seine Sporen in der Nachwuchsarbeit des FC Basel ab, machte seine Trainerscheine und war als U21-Trainer kurz davor, im Sommer 2020 Koller abzulösen.

2020: Freis Kündigung beim FCB aus Enttäuschung

Enttäuscht, wie Klubchef Bernhard Burgener und CEO Roland Heri mit ihm und einem bereits ausverhandelten Vertrag umgingen, reichte Frei seine Kündigung ein. Er heuerte beim FC Wil in der Challenge League an, den er nach anderthalb Jahren wegen Differenzen bei der Weiterentwicklung im Winter verliess – um nun mit dem FC Winterthur um den Aufstieg in die Super League zu spielen.

Alex Frei will Winterthur in die Super League schreien.

Alex Frei will Winterthur in die Super League schreien.Bild: keystone

Interesse an Frei scheint es auch andernorts zu geben. So soll sein Name bei den auf der Suche befindlichen Young Boys gefallen sein. Beim FCB machten ausserdem zwei Holländer die Runde: Erst Alfred Schreuder (Brügge, ab Sommer bei Ajax), der aber genauso absagte wie Mitchell van der Gaag, der im Sommer Erik ten Hag zu Manchester United begleitet.

Am Samstag in einer Woche wird man wissen, ob Alex Frei mit dem FC Winterthur den direkten Aufstieg in die Super League geschafft oder wenigstens die Barragespiele am 26./29. Mai erreicht hat. Bis Freis Job in Winterthur getan ist, wird man sich in Basel noch gedulden müssen, um zu erfahren, was von diesen Spekulationen zu halten war.