Switzerland

Abstimmung Kulturförderung: Krempelt Zürich seine Tanz- und Theaterförderung um?

Die Stadt Zürich möchte freie Kunstschaffende aus dem Tanz- und Theaterbereich mit einem neuen Modell stärker unterstützen. Wir berichten laufend über die Ergebnisse.

Mit dem neuen Modell sollen freie Kunstschaffende wie Zarina Tadjibaeva und Makhina Dzhuraeva einfacher Fördergelder erhalten und Ko-Produktionsstätten wie das Tanzhaus zum Aufbau von Nachwuchstalenten verpflichtet werden.

Mit dem neuen Modell sollen freie Kunstschaffende wie Zarina Tadjibaeva und Makhina Dzhuraeva einfacher Fördergelder erhalten und Ko-Produktionsstätten wie das Tanzhaus zum Aufbau von Nachwuchstalenten verpflichtet werden.

Foto: Anna-Tia Buss

Die Stadt Zürich stimmt heute über ein neues Fördermodell für die Tanz- und Theaterszene ab. Erste Ergebnisse werden nach 14 Uhr erwartet. Mit dem System sollen Kunstschaffende aus der freien Szene einfacher Unterstützungsbeiträge erhalten. Zudem werden Ko-Produktionsstätten finanziell stärker gefördert.

Das Zürcher Stimmvolk befindet konkret über einen Rahmenkredit über 6.5 Millionen Franken für die Förderung von kleinen Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen aus der freien Szene. Sie müssen ihre Konzepte einer Jury vorlegen, um sechs- beziehungsweise vier- und zweijährige Förderbeiträge zu erhalten.

Die Ko-Produktionsstätten Gessnerallee, das Fabriktheater und das Tanztheater erhalten jährlich 1,55 Millionen Franken mehr Geld, gesamthaft 9,3 Millionen Franken. Sie sind aber verpflichtet, Nachwuchskünstler aufzubauen und an ihre Häuser zu binden. Unter dem Strich entstehen der Stadt Mehrkosten von 2,5 Millionen Franken gegenüber heute. Das System tritt ab 2024 in Kraft und wird nach zwölf Jahren angepasst.

Wettbewerb gilt nicht für alle

Kleintheater sind nicht restlos zufrieden mit dem neuen System, da der Wettbewerb um Beiträge nicht für alle gilt. Das Schauspielhaus sowie die Theater Neumarkt und Hechtplatz sind davon ausgenommen. Dennoch haben viele Leitpersonen von Kleintheater der Vorlage zugestimmt, weil sie diese als Bekenntnis zur und als finanzielle Unterstützung für Kultur werten.

Die FDP und die SVP sind gegen die Vorlagen, weil aus ihrer Sicht mit dem neuen System kleinere Institutionen und freischaffende Kunstschaffende eher geschwächt werden; die GLP hat Stimmfreigabe beschlossen.

Zudem stimmt die Stadtzürcher Bevölkerung heute über den kostenlosen Eintritt in Freibäder und über den Gestaltungsplan Thurgauerstrasse ab.

Die aktuellen Ergebnisse zu den Vorlagen in anderen Gemeinden finden Sie hier.

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