Switzerland

Abfahrtskugel-Hattrick im Visier: Schreib Geschichte, Beat!

Lenzerheide am 14. März 2007: Bei der Abfahrt anlässlich des Weltcupfinals bestreitet Beat Feuz als Junioren-Weltmeister sein erstes Weltcuprennen. Der Maurer-Stift aus dem Emmental wird bei seiner Reifeprüfung als Rennfahrer auch von Ex-Weltmeister Franz Heinzer betreut, der zu diesem Zeitpunkt als Co-Trainer im Schweizer Speed-Team tätig ist. Der Schwyzer ist auf Anhieb begeistert von Feuz: «Ich habe zwar immer wieder gehört, dass Beat im Konditionstraining ein Minimalist sei. Aber er hat mich mit seinem einzigartigen Instinkt, seinem grandiosen Gefühl auf den Ski begeistert. Und so fuhr er bei seinem ersten Weltcup-Einsatz auf einer sehr schwierigen Piste in die Punkteränge.» – Rang 14 springt für Feuz bei seiner Weltcup-Premiere heraus.

213 Punkte Vorsprung

Und heute könnte der Mann, der am Dienstag seinen 33. Geburtstag feierte, als erster Schweizer seit Heinzer (1991, 1992, 1993) die kleine Kugel für den Abfahrts-Weltcup zum dritten Mal in Serie gewinnen. Drei Rennen vor ultimo hat er 213 Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten Norweger Aleksander Aamodt Kilde. Sein erste Verfolger, der Italiener Dominik Paris (384 Punkte), gefährdet den Schweizer nach seinem Kreuzbandriss nicht mehr.

Feuz könnte also mit einem Sieg auf der Zwölferkogel-Piste in Saalbach alles klar machen. Doch beim Weltmeister von 2017 hält sich die Euphorie in Grenzen, obwohl er gestern im einzigen Training als 17. schneller als Kilde und die Österreicher Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr war: «Für mich sind vor allem die Österreicher hier die Favoriten. Die trainieren regelmässig auf dieser Piste, während ich 2015 mein einziges Rennen auf dieser Strecke bestritten habe.» Und mit diesem Wettkampf verknüpft der dreifache Lauberhorn-Sieger keine guten Erinnerungen: Die Österreicher feierten damals mit Mayer, Max Franz und Hannes Reichelt einen Dreifach-Erfolg, Feuz musste sich hingegen mit Rang 21 begnügen.

Heinzers WM-Titel in Saalbach

Heinzer indes denkt gern an den Zwölferkogel zurück – der mittlerweile 57-Jährige holte 1991 im Salzburgerland WM-Gold. «Zuvor war ich bei drei Weltmeisterschaften Vierter geworden. In diesem Rennen gabs für mich nur ein Motto: Sieg oder Sarg! Und nachdem es mich in der ersten Traverse fast hinausgeschmissen hätte, wurde meine risikoreiche Fahrt am Ende doch belohnt», erinnert sich Heinzer.

Der oberste Streckenabschnitt des Zwölferkogels könnte allerdings dem vielen Niederschlag der letzten Tage zum Opfer fallen. So musste das gestrige Training, in dem der St. Galler Ralph Weber Bestzeit fuhr, vom Super-G-Start aus lanciert werden. Um die Abfahrt auf der Originalstrecke zu retten, will die FIS heute vor dem Rennen ein Training im oberen Streckenabschnitt durchführen. «Ich glaube aber nicht daran, dass die Bedingungen über Nacht so viel besser werden», ist Österreichs Abfahrtschef Sepp Brunner skeptisch.

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