Switzerland

82'000 Kubikmeter Aushub für Neubau: Die Arbeiten am Park Innovaare kommen voran

Die Bauarbeiten für den Park Innovaare in Villigen sind in vollem Gang. Die Firma Erne AG startete im letzten November mit dem Aushub für den Innovationspark, kurz darauf begannen die Bauarbeiten für die Strassenunterführung und den Medienkanal.

Derzeit wird ausserdem ein Büro in Modulbauweise für das gesamte Projekt-Team aufgebaut. Ende März wird das fünfköpfige Team unter Gesamtprojektleiter Daniel Leber den Arbeitsplatz für die nächsten drei Jahre ins Büro direkt auf der Baustelle verlegen.

Geschaffen werden Räume für Hightech-Firmen

Ab Ende 2023 bietet der neue Campus von Switzerland Innovation Park Innovaare in Villigen Hightech-Firmen Forschungslabore, Reinräume und Büros an und kreiert so zusammen mit dem Paul-Scherrer-Institut (PSI), dem Hauptmieter des neuen Forschungs- und Innovationsbaus, ein Highend-Ökosystem. Hier sollen Forschung und Industrie durch enge Zusammenarbeit Innovationen schneller zur Marktreife bringen.

Für den Neubau des Gebäudes werden seit letztem November zuerst rund 82'000 Kubikmeter Aushub abgetragen, bis im Frühling die Hochbau-Arbeiten starten können. Da das Gelände an einem Hang liegt, muss die Böschung gegen ein Abrutschen gesichert werden. Die Erde wird deshalb etappenweise mit einem Bagger abgegraben. Mit Netzen, Spritzbeton, Nägeln und Ankern wird das Erdreich gesichert. Die Hangsicherung mit der Spritzbetonwand wird rund 130 Meter lang werden und teilweise bis zu 13 Meter tief.

Eine Unterführung soll später für Fussgänger und kleine Fahrzeuge den direkten Zugang vom Park Innovaare zum PSI auf der anderen Strassenseite sicherstellen. Im Medienkanal neben der Unterführung werden verschiedene technische Leitungen auf die andere Seite geführt.

Der Bau der Unterführung erfolgt in zwei Etappen

Bevor die Arbeiten an der Unterführung starten konnten, wurde eine 14 Meter lange Betonbrücke gebaut, die eine Fernwärmeleitung abfängt. Die Leitung verläuft über den Bauplatz hinweg, und deren Betrieb muss während der gesamten Bauzeit sichergestellt werden.

Der Bau der Unterführung und des Medienkanals erfolgt in zwei Etappen. Zuerst wurde eine kurze Umfahrungsstrasse für die Kantonsstrasse erstellt, damit die Bauarbeiten ungehindert erfolgen können und der Strassenverkehr freie Fahrt hat. Sobald dieser Abschnitt der Unterführung fertig gebaut ist, wird die Kantonsstrasse wieder auf den ursprünglichen Verlauf zurückgeführt. Anschliessend wird der zweite Teil der Unterführung fertiggestellt. (az)