Switzerland

16 tödliche Unfälle, die es nicht bräuchte: Bauernverband wirbt fürs Gurtentragen

(sat) 46 tödliche Arbeitsunfälle haben sich vorletztes Jahr in der Schweizer Landwirtschaft ereignet. 16 davon waren laut dem Bauernverband und der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft auf umstürzende Fahrzeuge zurückzuführen. In einer Mitteilung vom Dienstag geben die Organisationen zu bedenken: «Diese Todesfälle hätten sich mit grosser Wahrscheinlichkeit verhindern lassen, wenn die Fahrzeugführenden angegurtet gewesen wären.» Darum lancieren Bauernverband und Unfallberatungsstelle nun die auf zwei Jahren befristete Sensibilisierungskampagne «Schon geschnallt?».

Alle in der Landwirtschaft arbeitenden Personen sollen damit in den kommenden zwei Jahren darauf aufmerksam gemacht werden, wie wenig es brauche, damit zum Beispiel ein Fahrzeug kippe. Und dass Angegurtete mit grosser Wahrscheinlichkeit überleben würden. «Ziel ist es» laut Bauernverband und Unfallberatungsstelle, «das Gurtentragen in allen Situationen zu einer Selbstverständlichkeit zu machen.» So solle die Zahl der Todesfälle in der Landwirtschaft und namentlich im landwirtschaftlichen Verkehr deutlich sinken. Besonders tragisch an den Unfallzahlen ist nämlich laut Mitteilung, dass 2018 von den 16 tödlich verlaufenen Fahrzeugunfällen auch Lernende betroffen waren.

Freiwilliges Angurten soll selbstverständlich werden

Während im Strassenverkehr die Gurtentragepflicht – sofern eine Möglichkeit zum Anschnallen besteht – seit gut zehn Jahren auch in landwirtschaftlichen Fahrzeugen gilt, sind Landwirtschaftsbetriebe abseits der Strassen selber für die Sicherheit verantwortlich. Der Schweizerische Bauernverband und die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft begründen ihre neue Kampagne darum laut Auskunft vorab mit dem Unfallversicherungsgesetz. Darin werden Arbeitgeber dazu verpflichtet, zur Verhütung von Unfällen alle Massnahmen vorzukehren, die erfahrungsgemäss dazu erforderlich sind.

Laut Auskunft eines Sicherheitsingenieurs der Unfallberatungsstelle verfügen nämlich die meisten Fahrzeuge – erst recht alle neueren und zwingend jene, die in den letzten drei Jahren auf den Markt gekommen sind – bereits über Gurten. Womit es nur noch darum gehe, dass diese von den Lenkerinnen und Lenkern der Fahrzeuge auch benutzt würden.

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