Switzerland

152 neu gemeldete Infektionen, Slowenien stuft die Schweiz als Risikoland ein – die neusten Entwicklungen zum Coronavirus in der Schweiz

Bisher sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 36 603 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 1712 Infizierte sind gestorben.

Die neusten Entwicklungen

  • Die Schweiz ist nun auch auf der Coronavirus-Quarantäne-Liste von Slowenien – auf der gelben Liste. Das bedeutet: 14 Tage Isolation für alle aus der Schweiz dorthin einreisenden Personen. Slowenien treffe diese Entscheidung aufgrund von Expertenanalysen, teilte die slowenische Botschaft in der Schweiz am Freitag (7. 8.) per Twitter mit. Erst am Donnerstag hatte Norwegen von nicht dringenden Reisen in die Schweiz abgeraten. Von dort nach Norwegen Einreisende müssen zehn Tage in Quarantäne.
  • Die Schweizer Fussballklubs lehnen das Corona-Hilfspaket des Bundes ab. Man werde den Darlehensvertrag nicht unterzeichnen, teilte die Swiss Football League (SFL) am Freitag (7.8.) mit. Der Bundesrat hatte im Mai ein Darlehen von 350 Millionen Franken für die Fussball- und Eishockey-Liga in Aussicht gestellt. Nun schreibt die Swiss Football League, man könne die Bedingungen nicht akzeptieren. Die Liga wehrt sich unter anderem gegen die vorgesehene Solidarhaftung. Die Liga und die Klubs fordern vom Bundesrat nun eine neue gesetzliche Grundlage. Sie fordern auch, dass ab dem Saisonstart vom September 50 Prozent der Plätze in den Stadien besetzt werden dürfen. Das sei möglich mit einer Maskenpflicht, wenn keine Gästefans zugelassen und nur Sitzplätze besetzt würden.
  • Der Bund hat mit der amerikanischen Firma Moderna Therapeutics einen Vertrag für 4,5 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Parallel dazu ist er noch mit weiteren Impfstoff-Unternehmen im Gespräch, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag (7. 8.) mitteilte. Es gehe darum, der Schweizer Bevölkerung einen schnellen Zugang zu einem sicheren und wirksamen Covid-19-Impfstoff gewährleisten. Moderna zählt aktuell zu den führenden Kandidaten für die Herstellung eines Impfstoffs. BAG-Direktor Pascal Strupler hatte den Vertragsabschluss diese Woche schon angekündigt. Eine Übersicht über die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Impfen finden Sie hier.
  • Wegen des partiellen Corona-Lockdowns ist der Stromverbrauch in der Schweiz im März und April eingebrochen. Die Bevölkerung verbrauchte fünf beziehungsweise zwölf Prozent weniger Strom als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Das teilte das Bundesamt für Energie (BFE) am Freitag (7. 8.) via Twitter mit. Zwar stieg der Stromverbrauch in den Haushalten, aber das kompensierte den Minderverbrauch in den vielen geschlossenen Einrichtungen wie Läden, Bars, Restaurants sowie Freizeit- und Unterhaltungsbetrieben nicht.
  • Zürich beliefert weitere Kantone mit Passagierlisten. Weil das BAG nicht in der Lage war, die Passagierlisten von Rückkehrern aus den 43 Risikoländern genügend rasch zu verarbeiten, ist am Mittwoch der Kanton Zürich in die Bresche gesprungen. Angestellte der Flughafenpolizei erfassen die Personendaten selbst und speisen sie ins System der Zürcher Gesundheitsdirektion ein. Nun haben drei weitere Kantone ihr Interesse angemeldet, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt. Mit Bern und Aargau läuft der Austausch demnach bereits, der Kanton Thurgau ist interessiert.
Moderna zählt zu den führenden Kandidaten für die Herstellung eines Corona-Impfstoffs. Der Bund hat mit der amerikanischen Firma einen Vertrag abgeschlossen.

Moderna zählt zu den führenden Kandidaten für die Herstellung eines Corona-Impfstoffs. Der Bund hat mit der amerikanischen Firma einen Vertrag abgeschlossen.

Akos Stiller / Bloomberg

Alle Nachrichten zu den Entwicklungen ausserhalb der Schweiz finden Sie hier, die Entwicklungen in Deutschland finden Sie hier.

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag (9. 8.) innerhalb eines Tages 152 neue Ansteckungen mit Sars-CoV-2 gemeldet worden. Am Samstag waren es 182 neue Infizierte, am Freitag 161, an den beiden Tagen davor je 181. Insgesamt gab es bisher 36 603 bestätigte Corona-Fälle und 1712 Tote.

Die Covid-19-Taskforce des Bundes geht in der Schweiz von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus: 250 000 bis 400 000 Infizierte soll es geben. Studien unterstützen diese Einschätzungen.

Täglich bestätigte Neuinfektionen steigen wieder an

Täglich bestätigte Neuinfektionen in der Schweiz und Liechtenstein, 7-Tage-Schnitt bis vor 3 Tagen

Lineare Skala

Wo sich die Infizierten angesteckt haben

Anzahl der zwischen dem 16. Juli und dem 1. August in der Schweiz gemeldeten Coronavirus-Fälle, nach Ansteckungsort

FamilienmitgliedArbeitPrivatfestAls med. und Pflegepersonalspontane AnsammlungDisco/KlubBar/RestaurantSchuleDemo/VeranstaltungAndereUnbekannt/keine Daten2166924171715132199320

Die Angaben zu infizierten und verstorbenen Coronavirus-Patienten variieren je nach Quelle. Laut offiziellen Angaben der Kantone und des Fürstentums sind bis Samstag (8. 8.) 36 416 Fälle gemeldet worden. Mindestens 1988 Erkrankte sind bisher verstorben.

Der Bundesrat hatte die Situation in der Schweiz seit Mitte März als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz eingestuft, seit dem 27. Mai gilt wieder die «besondere Lage». Es gelten folgende Massnahmen:

Was die Lockerungen seit dem 22. Juni im Detail für die verschiedenen Branchen und Bereiche bedeuten, können Sie hier nachlesen.

Aargau: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten verifizieren.

Basel-Landschaft: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten verifizieren.

Basel-Stadt: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten verifizieren.

Bern: Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten verifizieren.

Freiburg: An der Universität Freiburg gilt ab dem 31. August bis zum 31. Januar 2021 eine Maskentragpflicht. Betreiber von Bars und Diskotheken müssen von Besuchern einen beglaubigten Ausweis und eine Mobiltelefonnummer verlangen. Die Teilnehmerzahl an nicht politischen und nicht kommerziellen Anlässen ist auf 300 begrenzt. Ausnahmen können bei den Oberämtern beantragt werden.

Genf: In allen Geschäften sowie am Flughafen Genf gilt eine Maskentragpflicht und Kunden müssen sich vor dem Betreten die Hände desinfizieren. Zudem muss das Personal in Coiffeur- und Schönheitssalons eine Maske tragen. Klubs und Discos müssen ab Freitagabend (31. 7.) wieder schliessen. Das Öffnungsverbot gilt mindestens bis zum 23. August. Bars, in denen man sitzen kann, dürfen weiterhin offen bleiben. Die Kunden müssen aber an einem Tisch oder Tresen sitzen, während sie konsumieren. Trinken im Stehen ist nicht erlaubt. Zudem sind Bars verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Kunden zu erfassen. Ebenso muss das Personal in Restaurants und Bars und eine Maske tragen. Die Massnahmen sind zunächst bis 1. Oktober in Kraft.

Graubünden: Weil im Kanton die Fallzahlen steigen, empfiehlt das Gesundheitsamt dringend, Masken zu tragen (21. 7). Eine Maskentragpflicht gilt jedoch ausser im öffentlichen Verkehr nicht.

Jura: Beim Einkaufen müssen die Menschen Masken tragen. Die Regelung gilt vorerst bis 6. September und betrifft alle, die über zwölf Jahre alt sind.

Luzern: Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und ihre Kontaktdaten verifizieren. Sowohl in Gastronomiebetrieben, in denen Gäste keinen festen Sitzplatz haben, als auch bei Veranstaltungen dürfen sich maximal 100 Gäste in einem Bereich aufhalten. Ausserhalb der Bereiche muss entweder der Mindestabstand eingehalten oder eine Schutzmaske getragen werden. An Gymnasien und Berufsschulen gilt nach den Sommerferien eine Maskentragpflicht, wenn Lehrer und Schüler den nötigen Abstand von 1,5 Metern zueinander nicht einhalten können. An der Volksschule wird die Schutzmaske nur auf Sekundarstufe und auch dort nur ausnahmsweise getragen.

Schaffhausen: Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten verifizieren. Die Regelung gilt vorerst bis zum 16. August.

Solothurn: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. Gäste in Klubs müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten verifizieren.

Tessin: Versammlungen von mehr als 30 Personen sind verboten. In Klubs, Bars und Restaurants sind maximal 100 Personen erlaubt. Alle Gäste müssen sich ausweisen und die Kontaktdaten verifizieren. Bis zum 9. August gilt in Restaurants und Bars eine Maskentragpflicht für Mitarbeiter mit Kundenkontakt. Tessiner Lehrkräfte müssen ab dem neuen Schuljahr im Lehrerzimmer, in den Schulhausgängen sowie in anderen gemeinsam genutzten Räumen eine Maske tragen.

Waadt: In Läden, in denen sich mehr als 10 Personen aufhalten, gilt eine Maskentragpflicht.

Wallis: In Klubs und Bars dürfen nach 20 Uhr nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig sein. Die Kontaktdaten der Besucher werden erfasst und überprüft, ebenso werden die Ankunfts- und Weggehzeiten vermerkt. Bar- und Klubbetreiber müssen zudem Verantwortliche bestimmen, die zwischen sieben Uhr morgens und zehn Uhr abends erreichbar sind.

Zug: In Klubs und Bars sind im Innern nur noch 30 Gäste erlaubt. Bei Veranstaltungen ab 300 Personen sind Masken oder der Sicherheitsabstand zwingend.

Zürich: Besucher von Klubs und Bars müssen ihren Ausweis vorzeigen und ihre Handynummer verifizieren.

Seit dem 15. Juni sind die Grenzen für die EU- und Efta-Staaten sowie Grossbritannien wieder offen. Das Justiz- und Polizeidepartement hat alle Schengen-Staaten von der Liste der Risikoländer gestrichen. Die Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums sind aufgehoben, womit wieder die volle Personenfreizügigkeit gilt. Seit dem 2. Juli veröffentlicht das BAG eine monatlich angepasste Liste von als Risikogebiete eingestuften Staaten – Einreisende aus diesen Ländern müssen in Quarantäne.

In die Schweiz einreisen können freizügigkeitsberechtigte Personen und ihre Familienangehörigen – egal welche Nationalität sie haben. Drittstaatenangehörige dürfen für bis zu neunzig Tage einreisen, wenn sie von einem Unternehmen mit Sitz in einem freizügigkeitsberechtigten Land entsandt werden.

Am 20. Juli sind die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkung für 21 Drittstaaten aufgehoben worden. Dazu gehören Algerien, Andorra, Australien, Bulgarien, Irland, Kanada, Kroatien, Georgien, Japan, Marokko, Monaco, Neuseeland, Rumänien, Rwanda, San Marino, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay, der Vatikan und Zypern.

Menschen aus Drittstaaten, die einen Lebenspartner in der Schweiz haben, können seit dem 3. August wieder in die Schweiz einreisen. Angehörige von Drittstaaten benötigen dafür eine Einladung des Schweizer Partners und eine von beiden Personen unterschriebene Bestätigung der Beziehung.

Belgien verbietet Reisen in den Kanton Genf. Wer von dort in Belgien einreisen will, wird zu Quarantäne und einem Covid-19-Test verpflichtet.

Die wichtigsten Antworten zu Auslandreisen finden Sie hier.

Italien hat seine Grenze zur Schweiz bereits am 3. Juni einseitig geöffnet. Im Bild: der Grenzübergang bei Chiasso.

Italien hat seine Grenze zur Schweiz bereits am 3. Juni einseitig geöffnet. Im Bild: der Grenzübergang bei Chiasso.

Alessandro Crinari / Keystone

Alle Kantone sollen die Übertragungsketten flächendeckend zurückverfolgen (Contact-Tracing). Alle Personen mit Symptomen sollen sich testen lassen können – der Bund übernimmt alle Kosten der Corona-Tests inklusive Selbstbehalte und Franchisen. Täglich sind rund 15 000 Tests durchführbar. Positiv getestete Personen werden isoliert und Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt.

Der Bevölkerung wird eine App zur Verfügung gestellt, die ihre Nutzer informiert, wenn sie zu lange in der Nähe zu Infizierten waren: Die SwissCovid-App ist im Apple Store und Google Play Store verfügbar.

Was Sie zur Tracing-App wissen müssen

Die Wirtschaft wird schwer getroffen. Der Produktionsausfall beträgt laut Bundesrat schätzungsweise 25 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg im Mai auf auf 3,4 Prozent – der höchste Wert seit Frühling 2017. Im Februar hatte sie noch bei 2,5 Prozent gelegen. Im Juni sank die Arbeitslosenquote auf 3,2 Prozent. Experten schätzten allerdings im April, dass die Arbeitslosigkeit noch bis auf 7 Prozent steigen könnte.

Das Seco, die UBS und die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) sehen die Schweiz in einer tiefen Rezession. Die Ökonomen der Grossbank erwarten für das laufende Jahr einen Einbruch des Bruttoinlandprodukts (BIP) um 4,6 Prozent, die KOF schätzt diesen auf 5,5 Prozent. Im nächsten Jahr dürfte sich die Schweizer Wirtschaft laut KOF jedoch bereits wieder um 5,4 Prozent erholen. Das Seco rechnet 2020 mit einen Rückgang des BIP von 6,7 Prozent. 2020 sei ein Rezessionsjahr mit dem stärksten Rückgang seit der Ölkrise von 1973. Betroffen seien sowohl Import- als auch Exportbranchen.

Der Bundesrat will mit gezielten Massnahmen Konkurse und den Verlust von Arbeitsplätzen verhindern. Dafür stellt er 40 Milliarden Franken für Überbrückungskredite zur Verfügung. Damit soll die Liquidität von Unternehmen, insbesondere von KMU, gesichert werden. Der Bund sichert Kredite bis 500 000 Franken zu 100 Prozent und Kredite zwischen 500 000 und 20 Millionen Franken zu 85 Prozent ab.

So gelangt ein Unternehmen an einen Kredit

Das BAG hat Hygieneempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus herausgegeben und ergänzt diese laufend. So sollte man unter anderem regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder einer alkoholbasierten Lösung reinigen. Händeschütteln oder Begrüssungsküsschen sollen vermieden werden, weil sich ansteckende Tröpfchen aufgrund von Husten oder Niesen an den Händen befinden könnten.

Muss man husten oder niesen, sollte man Mund und Nase mit einem Taschentuch oder der Armbeuge bedecken, das Taschentuch hinterher in einem geschlossenen Behälter entsorgen und die Hände waschen. Zudem darf man nur nach telefonischer Anmeldung in einer Arztpraxis oder einer Notfallstation erscheinen.

Ausserdem rät das BAG, Abstand zu halten. Dies gilt zum Beispiel für das Anstehen in einer Schlange. Um die besonders gefährdeten älteren Menschen zu schützen, soll das Abstandhalten vor allem für sie und ihnen gegenüber gelten. Auch Teilnehmende von Sitzungen sollen körperlich auf Distanz gehen.

Während es anfangs lange seitens des BAG hiess, Masken böten keinen wirklichen Schutz vor Viren, gilt seit dem 6. Juli eine Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr. Beim Einkaufen hält der Bundesrat Masken weiterhin für unnötig, solange der Abstand eingehalten wird.

Sehen Sie im Video, wie Sie sich und andere schützen können.

Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit grassierende Virus Sars-CoV-2 gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom «neuartigen Coronavirus».

Sars-CoV-2: Die Weltgesundheitsorganisation WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («Severe Acute Respiratory Syndrome»-Coronavirus-2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde Covid-19 (Coronavirus Disease 2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Virus Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

Mitarbeit: wej., len., gam., cts., cb., ase., alg. toc., eru., ran., med., nil., ni., amü., wde., bso.; mit Agenturmaterial

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