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100 Bussen in 10 Tagen: Hier ist aktuell Einbahn, doch keinen interessierts

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In Gossau SG gilt seit dem 3. Februar Einbahnverkehr auf zwei Strassen. Vielen Autofahrern scheint das egal. Die Polizei greift mit Bussen durch.

Wegen einer Baustelle sind die Industriestrasse und die St. Gallerstrasse in Gossau SG teilweise nur im Einbahnverkehr befahrbar. Wie Bilder der Kantonspolizei St. Gallen zeigen, ist die Signalisation klar und deutlich platziert. Dennoch halten sich viele Autofahrer nicht an den Einbahnverkehr. Dazu Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen: «Seit den eingerichteten Umleitungen am 3. Februar wurden bis am Donnerstagmorgen gegen 100 Autofahrer gebüsst, die verbotenerweise in die Einbahnstrasse fuhren.»

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Ist es richtig hier hart durchzugreifen?

Die Polizei ist erstaunt über diese hohe Zahl: Es sei doch klar signalisiert, wo der Verkehr bei der Baustelle durchführt. Krüsi ist der Meinung, den Autofahrern fehle das Verständnis und die Geduld. Zudem sagt er: «Einige denken wohl auch egoistisch. Sie haben das Gefühl, wenn der Bus hier durch könne, könnten sie das auch.» Bus und Velofahrer dürfen die Strasse trotz Einbahnverkehr befahren.

Macht der Gewohnheit

Die Baustelle dürfte die Autofahrer ausserdem aus der Routine werfen. Krüsi spricht von der «Macht der Gewohnheit». Man gewöhne sich an eine Strecke, wenn man diese täglich fahre.
«Dass die Autofahrer bei einer neuen Streckenführung in diesem Ausmass gebüsst werden müssen, ist selten», so Krüsi. Zu einer gefährlichen Situation sei es bisher aber nicht gekommen. Er hofft nun auf Besserung von Tag zu Tag.

Zu einer ähnlichen Bussenflut kam es in der Stadt St. Gallen im Jahr 2017. Damals wurde das Fahrverbot beim Bahnhof ab dem Bahnhofpärkli eingeführt. Die Stadtpolizei stellte innert einem Monat über 60 Bussen für Autofahrer aus, die das Fahrverbot missachteten. Auch damals war die Änderung mit mehreren Schildern signalisiert.

(mig)

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