Switzerland

1. Training im kalten Imola: Bottas vor Titeljäger – Crash Pérez/Ocon

Zuerst etwas Historie. Denn zum ersten Mal seit 1967 wird der Sieger keinen Champagner verspritzen. Die Formel 1 schloss einen Vertrag mit der Schaumwein-Firma Ferrari-Trento ab, die nichts mit den Roten aus Maranello zu tun hat.

Die Uraufführung des Champagnerspritzens fand in Spa 1967 statt, als Sieger Dan Gurney (USA) im Eagle die Fans auf dem Podest damit überraschte. Natürlich gab es Ausnahmen. In den muslimischen Ländern bekommen die ersten Drei nur Flaschen mit Rosenwasser. Getrunken hat kaum einer …

Mazepin wird Fluch nicht los

Der Russe Nikita Mazepin (22), in Bahrain mit vier Drehern und einem schnellen Ausfall in die Kritik geraten, sorgte schon in seiner ersten Runde wieder für Aufregung – Dreher. Bereits hat der Haas-Ferrari-Pilot auf den sozialen Medien eine eigene Seite: «Wann dreht sich Nikita Mazepin?» Kurz vor Schluss erneut …

Man kann nur hoffen, dass sich der Teamkollege von Schumi bald mit dem schwachen Auto anfreunden kann und sein Nervenkostüm stärken kann. Im ersten Training war deutsche auf den hintersten zwei Plätzen um 0,3 Sekunden schneller als Mazepin. Das ist für den Weltmeister-Sohn die einzige Messlatte.

Gasly und das Heimspiel

Während Ferrari-Neuling Carlos Sainz gleich beim Start die schnellste Zeit auf den 4,909 km langen Kurs brannte, blieb Teamleader Charles Leclerc mit einem Problem über eine halbe Stunde an den Boxen! Und da die drei Trainings nur noch jeweils über eine Stunde gehen, zählt eigentlich jede Minute.

Nach 20 Minuten übernahm dann der letztjährige Monza-Sieger Pierre Gasly (25) im Alpha Tauri-Honda die Spitze vom Spanier. Es ist das Heimspiel der Italo-Truppe, die nur wenige Kilometer neben der Strecke in Faenza seine Werkshallen hat. Für Chef Franz Tost ist klar: «70 Prozent unseres Aufschwunges verdanken wir dem neuen Honda-Motor.»

Ab 2022 wird ja Red Bull für beide Teams in Milton Keynes (Gb) den Motor in Eigenregie für die Rennen vorbereiten. Viele zweifeln, ob das wirklich gut geht.

Erster Crash – rote Flagge

Nach 38 Minuten wieder Aufregung und rote Flagge. Sergio Pérez im Red Bull-Honda und Esteban Ocon im Alpine krachten zusammen (was die TV-Kameras lange nicht zeigten). Beide Autos mussten abgeschleppt werden.

Pérez hatte hinten links einen Plattfuss, Ocon hatte vorne rechts ein schräges Rad. Der Franzose war in Bahrain das Unfall-Opfer von Sebastian Vettel geworden, der ihm mit dem Aston Martin hinten ins Heck knallte.

Mercedes schlug zurück

Nach der kurzen Unterbrechung übernahm dann Bahrain-Sieger Sir Lewis Hamilton die Führung auf dem Zeit-Computer – vor Leclerc, der den langen Boxenstopp bei Ferrari also schadlos überstand.

Und drei Minuten vor dem Ende zeigte dann Super-Max Verstappen (23), dass er für den Titelkampf bereit ist – Bestzeit. Doch die Antwort von Mercedes blieb nicht aus: Bottas und Hamilton überholten den Holländer um wenige Hundertstelsekunden.

Achtung auf Williams-Mercedes

In den hinteren Regionen sind beide Alfa-Sauber noch nicht auf Touren. Aber etwas muss die Hinwiler erschrecken: Latifi (9.) und Russell 11.) liegen im Williams-Mercedes vor Räikkönen (12.) und Giovinazzi (15.).

Und Sebastian Vettel wurde bei Aston Martin erneut von Lance Stroll abgetrocknet …

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